Aktuelles Wieder unterwegs: Das "WhatsApp wird kostenpflichtig"-Mashup

Wieder unterwegs: Das „WhatsApp wird kostenpflichtig“-Mashup

Facebook-Themen

Neuer Fall von Romance Scamming

Romance Scamming - immer wieder werden Mitbürger mitten unter uns abgezockt. Vorsicht bei Bekanntschaften im Internet, die romantische Gefühle vorheucheln. Letzte Woche hat eine 49...

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...

Facebook: Schutz für geistiges Eigentum. So möchte Facebook Bildinhalte besser schützen!

Facebook erweitert den sogenannten "Rights Manager" von Video - auf Bildrechte. Diese Funktion soll Herausgebern und Autoren die Möglichkeit geben, Kontrolle über eigene Inhalte...

„Maddie“ McCann: Staatsanwaltschaft hat Beweise für ihren Tod

Seit Mai 2007 ist das britische Mädchen verschwunden. Ein 43 Jahre alter Deutscher steht unter Mordverdacht und hatte möglicherweise einen Komplizen. Dieser Inhalt wurde von...
-WERBUNG-
- Advertisement -

Im Jahr 2014 heimste sich Facebook den Messenger WhatsApp ein, und seitdem kursieren auch Kettenbriefe darüber.

- Werbung -

Diese Kettenbriefe sagen in verschiedener Form aus, dass WhatsApp nun kostenpflichtig werden würde. Gerafe taucht mal wieder ein Mischmasch jener Kettenbriefe auf:

Screenshots: mimikama.at
Screenshots: mimikama.at

Liebe Whatsapp-user!

Wir, (Das Facebook-team) haben (wie ihr sicherlich schon bemerkt habt) Den kostenlosen Messenger ‚whatsapp‘ für Insgesamt 16 Milliarden Dollar gekauft.

Da wir nun Whatsapp besitzen, wollen wir nur die User haben die Whatsapp auch wirklich nutzen.
Deswegen, möchten wir alle die DIESE Nachricht erhalten haben darum bitten, sie an alle Kontakte weiter zu leiten. Geschieht die’s nicht, nehmen wir Das als Bestätigung Das dieser User Whatsapp nicht mehr nutzt, und somit wird sein Konto entfernt.

Das Facebook Team
hat sich alle Nummern rauskopiert (gestern von ca. 11:30 bis 23:30)
Sodass wir alles kontrollieren können ob ihr die Nachricht weitersendet oder nicht.

Sendet ihr, die User aber die Nachricht TATSÄCHLICH an 10 Kontakte weiter, bleibt der Messenger für die User die es gemacht haben, weiterhin kostenlos.

Liebe Grüße
Das Facebook-team.
Habe ich eben erhalten bitte durchlesen – man kann es auch unter www.whatsapp.com in den FAQs nachlesen… Gruß

Nachricht von Jim Balsamico (CEO der WhatsApp) Wir haben zu viele Nutzer auf WhatsApp. Wir bitten alle Nutzer, diese Botschaft an die gesamte Kontaktliste weiterzuleiten. Wenn Sie nicht weitergeleitet wird, betrachten wir Ihr Konto als ungültig und es wird innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöscht. Bitte diese Meldung NICHT ignorieren, sonst wird WhatsApp die Aktivierung ihres Kontos nicht mehr erkennen. Wenn Sie ihr Konto wieder aktivieren wollen nachdem es gelöscht wurde, wird eine Gebühr von 25,00 auf Ihre monatliche Rechnung hinzugefügt.
Diesmal stimmts..
☞ Wichtige Meldung ☜
Dein geliebtes App WhatsApp wird in nächster Zeit kostenpflichtig, sprich es werden monatliche Kosten anfallen!
Um dies zu umgehen, hat die WhatsApp Gemeinde beschlossen, diesen Kettenbrief zu schreiben.
Damit diese Warnung Anklang findet, soll sie so oft wie möglich weitergesendet werden.
Dies ist auch der. Weg, um sich von den zukünftigen Kosten zu befreien. Somit kannst du von Glück sprechen, wenn du überhaupt diese Nachricht lesen konntest.
Nachdem du diese Nachricht erfolgreich (Doppelhaken) an 10 weitere Freunde versendet hast, wird dein WhatsApp Logo in roter Farbe aufleuchten.

Mit freundlichen Grüßen
Deine WhatsApp Gemeinde

Ein Fake aus vielen kleinen Fakes

Dieser Kettenbrief ist natürlich ein Fake. Er hat auch eine lange Entwicklung hinter sich, denn er besteht aus vielen kleinen Teilkettenbriefen. Wir haben bereits im Jahr 2014 eine Übersicht zu den gängigsten WhatsApp Kettenbriefen erstellt, dieses oben abgebildete “Monstrum” dürfte eine Komposition aus mehreren dieser Kettenbriefe darstellen.

Zwei Dinge über “Jim Balsamico”

Bereits in seiner Urform wird Jim Balsamico als CEO von WhatsApp erwähnt. Das war schon ein Fake, sogar WhatsApp schrieb bereits im Jahr 2012 über die Urform dieses Hoaxes:

Wir haben von euch ziemlich viele E-Mails und Fragen zu Kettenbriefen erhalten, die in unserem Netzwerk verteilt werden.
Bitte beachte, dass alle diese Nachrichten Falschmeldungen sind und absolut nicht wahr sind. Wir fühlen uns geehrt, dass wir auf Hoax Slayer geschafft haben, allerdings würden wir viel lieber an coolen neuen Funktionen arbeiten, als Geschichten, wie diese aufzudecken.

Fazit

Nein, WhatsApp bleibt auch weiterhin kostenfrei.
Verteiler dieser und ähnlicher Kettenbriefe sollten auch dringend beachten, dass WhatsApp künftig gegen Kettenbriefe dieser Art vorgehen und verteilende Accounts nötigenfalls sogar sperren wird!

- Werbung -
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Weitere Themen

Neuer Fall von Romance Scamming

Neuer Fall von Romance Scamming

0
Romance Scamming - immer wieder werden Mitbürger mitten unter uns abgezockt. Vorsicht bei Bekanntschaften im Internet, die romantische Gefühle vorheucheln. Letzte Woche hat eine 49...
Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

0
Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von EURONEWS zur Verfügung gestellt.

„Maddie“ McCann: Staatsanwaltschaft hat Beweise für ihren Tod

0
Seit Mai 2007 ist das britische Mädchen verschwunden. Ein 43 Jahre alter Deutscher steht unter Mordverdacht und hatte möglicherweise einen Komplizen. Dieser Inhalt wurde von...
Dieser Inhalt wurde von der AFP zur Verfügung gestellt.

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

0
Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...

Shadowbanning – TikTok blockiert in einigen Regionen LGBTQ-Inhalte.

[Weiterlesen]

Top-Artikel

Neuer Fall von Romance Scamming

Romance Scamming - immer wieder werden Mitbürger mitten unter uns abgezockt. Vorsicht bei Bekanntschaften im Internet, die romantische Gefühle vorheucheln. Letzte Woche hat eine 49...

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...

Facebook: Schutz für geistiges Eigentum. So möchte Facebook Bildinhalte besser schützen!

Facebook erweitert den sogenannten "Rights Manager" von Video - auf Bildrechte. Diese Funktion soll Herausgebern und Autoren die Möglichkeit geben, Kontrolle über eigene Inhalte...

Kann der PCR-Test das Coronavirus gar nicht nachweisen? (Faktencheck)

Der PCR-Test wird immer wieder diskutiert. Kann er das Virus gar nicht nachweisen? Jene Behauptung stammt nicht von irgendeinem Arzt, sondern von einer Virologin: Prof....

Fake-Profil: Ruediger Dahlke verlost kein Geld

Vorsicht: Seit längerem versuchen Betrüger im Namen von Ruediger Dahlke an persönliche Daten sowie Kontoinformationen zu gelangen. Aktuell lockt eines dieser gefälschten Profile wieder auf...
-WERBUNG-
-WERBUNG-