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Freitag, 22 Oktober 2021

Sicher surfen im Netz

Wie man sich vor Betrug im Internet schützen kann

Herzlich willkommen zu einem weiteren Video der Reihe ·Sicher surfen im Netz.

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In diesem Video erhalten sie Tipps, wie man sich vor Falschbehauptungen und schlimmstenfalls sogar Online-Betrügern schützen kann. Im Gespräch mit Jan Ludwig, Faktenchecker und Recherchetrainer bei der Deutschen Presse-Agentur.

Fake News erkennen: In 5 Schritten zum Faktenchecker!

Um Fake News zu erkennen, muss man kein Profi sein!

Im Laufe des Tages sehen Nutzer viele echte Nachrichten, doch dazwischen schummeln sich, oftmals durch Freunde geteilt, immer wieder halbwahre oder sogar gänzlich falsche Nachrichten, die berühmt-berüchtigten Fake News!

Das ist bestimmt kompliziert! Ich überlasse es lieber den Experten, sowas zu erkennen!„, mag sich so Mancher denken. Doch der einzige Unterschied zwischen uns und dir ist die Erfahrung, die wir mit dem Erkennen von Fake News haben.
Aber auch wir kochen nur mit Wasser, und in fünf einfachen Schritten kannst du selbst prüfen, ob eine Meldung der Wahrheit entspricht oder nur ein Hirngespinst eines mehr oder weniger fantasievollen Nutzers.

Der größte Feind der Fake News ist Medienkompetenz!

Du musst bei Nachrichten und Artikeln nur auf bestimmte Dinge achten:
  1. Viel Meinung, wenig Inhalt?
    Wenn eine Meldung sehr überspitzt ist, wenig Inhalt bietet, dafür umso mehr Meinung einer bestimmten politischen oder religiösen Richtung, sollte man genauer lesen, ob diese Meldung denn überhaupt glaubwürdige Quellen beinhaltet.
  2. Woher kommt eine Meldung?
    Da genügt es, einen Blick in das Impressum einer Seite zu werfen, von der die Meldung stammt… sofern es ein Impressum gibt, denn viele Seiten, die Fake News verbreiten, verbergen die Identität ihrer Ersteller.
  3. Findet sich die Meldung auch auf anderen Seiten?
    Wenn sich eine Meldung nur auf dieser einen Seite findet oder auf anderen Seiten, die ebenfalls kein Impressum haben und tendenziell nur Meldungen gegen eine bestimmte politischen oder religiösen Richtung veröffentlichen, kann man stark von Fake News ausgehen.
  4. Passen die Bilder zur Meldung?
    Oftmals findet man „Hybrid-Fakes“, also Fakes, bei denen die Bilder echt, die News aber erfunden wurden. Genauso umgekehrt: Eine echte Meldung, beispielsweise eine Polizeimeldung über einen Überfall, wird genommen, stark überspitzt, einige Details hinzuerfunden und Bilder verwendet, die mit der Meldung gar nichts zu tun haben.
    Um so etwas genauer zu prüfen, kann man beispielsweise die Bilder-Rückwärtssuche von Suchmaschinen wie Google oder Yandex verwenden.
  5. Ist es vielleicht nur Satire?
    Leider wird das Wort „Satire“ von Fake News-Seiten inflationär gebraucht: Man betitelt einen hetzerischen Artikel einfach mit „Satire“, um sich abzusichern. Bei vielen Seiten ist die Satire offensichtlich und witzig, wie beispielsweise beim „Postillon“, andere Seiten verstecken den Hinweis nur sehr klein auf der Seite oder im Impressum, da sie kalkulieren, dass viele Nutzer der Meldung glauben und sie weiter verteilen.

Wenn du diese fünf Punkte immer im Kopf hast, bevor du eine dubiose Meldung teilst, kannst du stolz von dir behaupten, echte Medienkompetenz zu besitzen!

 

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.