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Donnerstag, 14 Oktober 2021

Wie läuft Kreditbetrug auf Facebook ab?

Jeder kennt sie, denn es gibt sie schon seit Jahren auf Facebook: dubiose Kreditangebote, die unabhängig von den Beiträgen in den Kommentaren erscheinen.

So sehen sie beispielsweise aus:

Screenshots: mimikama.at
Screenshots: mimikama.at

Konkret werden also, in meist schlechtem Deutsch, Kredite bis in Millionenhöhe zu sehr geringen Zinsen angeboten. Ein Blick auf die Profile der Anbieter zeigt oftmals, dass diese erst seit kurzem auf Facebook sind, die Namen sind frei erfunden, die Profilbilder meist gestohlen.

Screenshots: mimikama.at
Screenshots: mimikama.at

Was geschieht bei Annahme eines solchen Angebotes?

Nimmt man nun per Mail das Angebot an, bekommt man recht schnell ein amtlich wirkendes Dokument zugesandt. Dabei ist ein Punkt besonders hervorzuheben:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

„Folgen Sie den Anweisungen, um die Anmeldegebühr in Höhe von 357 € (drei hundert siebenundfünfzig Euro) zu bezahlen“

An diesem Punkt setzt die eigentliche Masche an: Es handelt sich um Vorschussbetrug!

Zusätzlich zu dem Dokument bekommt man auch gleiche eine oftmals lieblose Mail, mit der Information, wohin das Geld überwiesen werden soll, wobei der Name des Empfängers, der Name des Absenders, der des Kreditgebers und der Name im Dokument meistens überhaupt gar keinen Zusammenhang haben.

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Im Anschluss geschieht: Nichts!
Das Facebook-Profil ist meist nach wenigen Tagen verschwunden, die E-Mail-Adresse nicht mehr gültig oder es wird nicht reagiert, das Konto bei der Bank aufgelöst.
Der Nutzer hat meistens keine Chance mehr, sein Geld zurück zu bekommen!

So erkennt man Kreditbetrüger auf Facebook

  • Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch.
  • Es gibt ein auffällig niedriges Zinsversprechen.
  • Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert.
  • Dubiose E-Mail-Adresse.

Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook

  • Bei dubiosen Kreditangeboten auf Facebook könnt ihr fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
  • Verdächtige Profile sowie Angebote solltet ihr direkt bei Facebook melden. Oftmals verschwinden diese Profile dann auch kurz darauf.
  • Gebt Unbekannten ONLINE niemals eure persönlichen Daten. Mag logisch klingen, aber es gibt Tausende Nutzer, die daran nicht denken.
Übernimm jetzt die Kontrolle deiner Privatsphäre!
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.