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Freitag, 23 Juli 2021
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WhatsApp: Zwei Millionen Konten wegen neuer Regelung gelöscht

Facebook-Themen

WhatsApp geht nun verstärkt gegen Spam-Nachrichten vor, weshalb kürzlich zwei Millionen Konten gelöscht wurden.

Spam via WhatsApp-Nachrichten kann ganz schön nerven. Vor allem aber dann, wenn dies häufiger geschieht. WhatsApp möchte dem einen Riegel vorschieben und hat innerhalb eines Monats mehr als zwei Millionen Konten gelöscht, die für Spam verantwortlich waren.

Welche Regelung greift hier?

WhatsApp möchte gezielt solche Accounts blockieren, die „ein hohes Volumen und eine abnormale Anzahl an Nachrichten“ verschicken.

Du überlegst jetzt, ob die 14te Nachricht in Folge an ein- und denselben Kontakt zu viel war, und dein Account nun gefährdet ist? Keine Sorge.

WhatsApp will mit seiner Regelung gegen solche Accounts vorgehen, die massenhaft Spam oder auch betrügerische Nachrichten verschicken. Vor allem sind hier Nutzerkonten gemeint, die den Nachrichten-Versand automatisiert haben. Hier werden also innerhalb kürzester Zeit mehr Nachrichten verschickt als es ein einzelner Mensch jemals schaffen würde.

Zwei Millionen gesperrte Profile

Rund 95 Prozent der nun betroffenen Accounts sind ebensolche, die das Versenden automatisiert haben. Der Großteil davon ist in Indien zu finden, wobei es hier auch die meisten WhatsApp-Nutzer (rund 400 Millionen) gibt. Insgesamt und weltweit nutzen rund zwei Milliarden Menschen die Messenger-App.

Das Unternehmen löscht übrigens monatlich rund acht Millionen Accounts. Hierbei haben sich die Nutzer „schuldig“ gemacht, indem sie illegale Inhalte versendeten, oder aber es waren Accounts, hinter denen Betrüger vermutet.

Proaktives Vorgehen

WhatsApp möchte hier weiterhin proaktiv vorgehen und derartige Vorgehensweisen bestenfalls stoppen, bevor überhaupt Schäden entstehen:

„Wir fokussieren uns insbesondere auf die Prävention, da wir glauben, dass es besser ist, schädliches Verhalten von Anfang an zu stoppen und nicht erst abzuwarten und einzuschreiten, wenn der Schaden bereits angerichtet ist.“

Somit macht das Unternehmen von der Missbrauchserkennung beim Anlegen eines Accounts, beim Nachrichten-Versand und natürlich auch bei negativem Feedback Gebrauch.

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Quelle: 20min.ch

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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