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Whatsapp: Warnung vor „besonders dreister“ Masche

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Wenn dich das Bundeskriminalamt via WhatsApp kontaktiert, sei auf der Hut – es handelt sich um Betrüger!

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Es kann schon einschüchternd wirken, wenn du eine Nachricht vom Bundeskriminalamt via WhatsApp bekommst. Auch wenn der Verstand sagt, hier ist doch etwas faul, da kann doch etwas nicht stimmen … es bleibt doch immer ein Rest Angst übrig, der einer vermeintlich offiziellen Stelle glauben möchte.

Vor allem, wenn sich die Betrüger besonders Mühe gegeben haben und die Aufmachung professionell wirkt. So sind die Nachrichten mit einem BKA-Logo und Briefkopf versehen und vermitteln auf den ersten Blick eben doch irgendwo einen seriösen Eindruck.

Berichtet wird schlussendlich von Wohnungseinbrüchen durch organisierte Banden in der unmittelbaren Nähe. Diese Banden hätten die Absicht, auch bei der Empfängerin oder dem Empfänger der Nachricht eine Straftat zu begehen. Besonders dreist ist, dass sie sogar umfangreich vor verschiedensten Betrugsmaschen warnen.

Um einen Kontakt und weitergehende Informationen zu erhalten, wird eine Mobilrufnummer genannt.

Rufen die Opfer an, werden sie in ein Gespräch verwickelt, in dem die Täter raten, ihr Vermögen vor den Einbrechern zu sichern. Dazu sollen sie Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände außerhalb ihrer Wohnungen oder Häuser deponieren, damit BKA-Beamte sie unbemerkt zur Vermögenssicherung abholen und aufbewahren können.

Das Hessische Landeskriminalamt rät deshalb:

  • Wenn Sie eine solche WhatsApp-Nachricht erhalten, die angeblich vom Bundeskriminalamt kommt: Reagieren Sie nicht auf solche Schreiben. Rufen Sie die angegebene Telefonnummer nicht an.
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu  Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Quelle: Hessisches Landeskriminalamt
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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