Blogheim.at Logo
Start Aktuelles Zum Thema WhatsApp und Datenschutz

Zum Thema WhatsApp und Datenschutz

Facebook-Themen

Facebook-Kommentare versprechen hohen Verdienst? – Achtung, Vorschussbetrug!

Viele Menschen leiden in der Corona-Pandemie an verringertem oder keinem Einkommen. Betrüger machen sich das zunutze. In mehreren Facebook-Gruppen tauchen Kommentare auf, in denen ein...

Nein, die SARS-CoV2 Test-Kits für Schulen stammen nicht aus einem China-Shop

Auf Facebook wird gerätselt, ob die SARS-CoV2 Antigen-Tests, die in Österreichs Schulen verwendet werden, in einem China-Shop käuflich erwerbbar sein würden China-Shops wie "Wish" haben...

Facebook lässt Trumps Sperre von einem unabhängigem Aufsichtsgremium prüfen

Unabhängiges Aufsichtsgremium prüft in Auftrag von Facebook Trump-Sperre! „Beispielloses Handeln erforderlich“: Nachdem sich Trump-Anhänger durch unbelegte Aussagen des ehemaligen US-Präsidenten in den sozialen Netzwerken aufgestachelt fühlten...

Facebook-Seite „PlayStation 5 Freunde.“ – Vorsicht vor Fake-Gewinnspielen!

Bei der Facebook-Seite "PlayStation 5 Freunde." handelt es sich um eine dubiose Gewinnspiel-Seite. Ein gefälschtes Gewinnspiel der Seite "PlayStation5 Freunde." lockt mit dem großen Gewinn...
-WERBUNG-

Auch wenn WhatsApp per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Inhalte von Nachrichten schützt, können viele Infos der Nutzer gesammelt und weitergegeben werden.

- Werbung -

„Legale WhatsApp-Verwendung ist praktisch unmöglich.“ Dieser Satz des österreichischen IT-Professors Peter Burgstaller sorgte Anfang 2016 im Netz für Diskussionen. Seine Kritik: zu wenig Datenschutz. Trotzdem findet die Kommunikation der meisten Smartphone-Nutzer über WhatsApp statt.

Das Wichtigste in Kürze

  • WhatsApp verschlüsselt Nachrichteninhalte. Also kann sie eigentlich keiner außer Absender und Empfänger lesen.
  • Das für sich genommen ist eine gute Sache. Doch WhatsApp sammelt mehr Daten, als nötig wäre.
  • Datenschützer haben zum Beispiel ein Problem damit, dass der Zugriff auf gespeicherte Kontakte Pflicht ist.

Auch wir, die Verbraucherzentrale NRW, kritisieren die Datenschutzerklärung des Messengers. Denn seit 2016 hat sich nicht viel geändert. Okay, im April 2016 haben die WhatsApp-Macher die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt.

Das bedeutet: Die Inhalte aller Nachrichten können nur vom Absender und Empfänger gesehen werden. Kein Geheimdienst, keine Kriminellen und auch nicht WhatsApp können die Texte, Fotos, Videos etc. sehen – wenn man nur jeweils ein Gerät verwendet. Inzwischen sind ja auch Möglichkeiten bekannt geworden, etwa über WhatsApp Web fremde Unterhaltungen mitlesen zu können.

- Werbung -

Trotzdem der eigentlich guten Verschlüsselung bleibt Kritik, die in der Natur des Messengers selbst liegt: Er durchforstet die gespeicherten Telefonnummern im Handy und darf sie an die WhatsApp-Server senden. Die stehen nicht nur in Deutschland oder in der EU. Auf den Servern wird geprüft, welche Nummern bereits bekannt sind (also wer aus euren Kontakten auch WhatsApp nutzt). Das Problem besteht nun darin, dass damit Nutzerprofile erstellt werden können.

Und auch wenn niemand an die Inhalte eurer Nachrichten kommt, kann er trotzdem sehen, wann ihr wie oft mit wem kommuniziert habt. Diese Infos will WhatsApp eigentlich sogar mit sämtlichen anderen Unternehmen des Facebook-Konzerns teilen. Zu dem gehört die Messenger-App nämlich seit 2014.

Die Weitergabe der Daten von deutschen Nutzern war dem Unternehmen bis auf weiteres untersagt worden – durch eine Verfügung des Hamburger Datenschutzbeauftragten.

Was gibt es statt WhatsApp?

Die Alternative sind Messenger, die nicht auf Telefonnummern angewiesen sind. So könnt ihr du z.B. auf Threema allein durch Nutzernamen bzw. Nutzer-ID kommunizieren, ohne die Kontaktdaten eurer Freunde preisgeben zu müssen. Ihr braucht dafür nicht mal eine Handynummer – WLAN genügt. Wenn ihr mehr über Vor- und Nachteile gängiger Messenger wissen wollt: Auf verbraucherzentrale.nrw/whatsapp-alternativen haben wir verschiedene Apps verglichen.

Bevor ihr Daten eurer Kontakte an ein Unternehmen freigebt, solltet ihr euch genau überlegen, ob eure jeweiligen Kontakte das überhaupt wollen. Denn dies ist auch rechtlich nicht unproblematisch und wurde in der Vergangenheit auch unter Juristen heiß diskutiert. Firmen zum Beispiel dürfen solche Daten nicht einfach an andere weitergeben, ohne dass die Dateninhaber darüber Bescheid wissen.

Das könnte auch interessieren: WhatsApp sammelt mehr Daten, als nötig wäre

Quelle: checked4you
Artikelbild: TY Lim / Shutterstock
- Werbung -

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Tiktok-Sicherheitslücke machte persönliche Nutzerdaten zugänglich

Die Lücke versteckte sich scheinbar im „Freunde finden“- Feature des chinesischen Videodienstes und wurde inzwischen wieder geschlossen. Telefonnummern und Profilbilder bedroht: Durch eine Sicherheitslücke auf der...

Bundeskriminalamt: : In­fra­struk­tur der gefährlichsten Schadsoftware zer­schla­gen

Bundeskriminalamt: Infrastruktur der Emotet-Schadsoftware zerschlagen! Deutschland initiiert "Takedown" im Rahmen international koordinierter Maßnahmen - Schadsoftware auf zahlreichen Opfersystemen für die Täter unbrauchbar gemacht Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt...

Betrüger stehlen WhatsApp-Konten mittels Verifizierungscode

Derzeit haben es Betrüger (fälschlicherweise Hacker genannt) wieder auf WhatsApp-Konten abgesehen: Sie verleiten Nutzer dazu, einen Verifizierungscode zu verraten. Bereits vor einem Jahr (siehe HIER)...

Telegram-Bot bietet Nummern von Facebook-Nutzer*Innen zum Kauf an

Eine Telegram-Bot kann durch eine Sicherheitslücke auf Millionen von Handynummern von Facebook-Nutzer*Innen zugreifen und bietet sie auch noch zum Kauf an. Der Telegram-Bot erklärt sein...

Facebook-Kommentare versprechen hohen Verdienst? – Achtung, Vorschussbetrug!

Viele Menschen leiden in der Corona-Pandemie an verringertem oder keinem Einkommen. Betrüger machen sich das zunutze. In mehreren Facebook-Gruppen tauchen Kommentare auf, in denen ein...
-WERBUNG-
-WERBUNG-