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Aktuelles WhatsApp: Betrüger haben es auf dein WhatsApp-Konto abgesehen.
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WhatsApp: Betrüger haben es auf dein WhatsApp-Konto abgesehen.

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„Hallo, sorry, ich habe dir versehentlich einen 6-stelligen Code per SMS geschickt. Kannst du ihn mir bitte weitergeben? Es eilt.“ Wenn man so eine Nachrichte bekommt, dann bitte ignoriere diese.

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Sie erhalten eine Nachricht auf WhatsApp – womöglich von Ihrer besten Freundin, Ihrem Partner oder einem Familienmitglied – und werden gebeten, einen 6-stelligen Code weiterzuleiten? Dann ignorieren Sie die Nachricht unbedingt und informieren Sie den Absender / die betroffene Person auf einem alternativen Weg darüber, dass deren WhatsApp-Profil übernommen wurde!

Aktuelle Warnung!

Aktuell wird auf Twitter über diesen WhatsApp-Betrug, über den wir bereits Anfang des Jahres 2020 schon einmal berichtet hatten, gewarnt. Der User Mirko Drotschmann (@MrWissen2Go) schreibt:

„Achtung, üble Whatsapp-Masche: Von echten Kontakten aus eurem Adressbuch kommen solche Nachrichten – und dazu bekommt ihr einen Code per SMS. Die Accounts wurden allerdings gehackt und wenn ihr den Code weiterleitet, ist auch euer Account weg. Niemals reagieren!“

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Wie läuft die Whatsapp – Betrugsmasche ab?

Die Betrugsmasche wird mit folgender Nachrichten eingeleitet, die Sie von einem Ihrer bestehenden Kontakte auf WhatsApp erhalten:

„Hallo, sorry, ich habe dir versehentlich einen 6-stelligen Code per SMS geschickt. Kannst du ihn mir bitte weitergeben? Es eilt.“

Sollten Sie skeptisch werden und nachfragen, wofür denn der Code sein soll, erfinden die kriminellen AbsenderInnen einfach Gründe. So würde der Code beispielsweise für ein Gewinnspiel oder ähnliches gebraucht.

Kurz darauf erhalten Sie eine SMS von WhatsApp zugeschickt:

Einen solchen Link mit Verifizierungscode niemals antippen!
Einen solchen Link mit Verifizierungscode niemals antippen! Screenshot Januar 2020

Wenn Sie sich überreden lassen und den Code weiterleiten, ermöglichen Sie es den Kriminellen, Ihr WhatsApp-Konto zu übernehmen. Sie selbst verlieren den Zugriff. Ihr Konto kann daraufhin für die gleiche und andere Betrugsmaschen weiterverwendet werden.

Was steckt hinter dem Code?

Der Code, den Sie in der SMS erhalten, dient eigentlich der Wiederherstellung Ihres WhatsApp-Kontos beziehungsweise der Übertragung Ihres Kontos auf ein anderes Smartphone oder eine andere Mobilfunknummer. Bei dieser Betrugsmasche wird der Code aber nicht von Ihnen, sondern von den Kriminellen hinter der WhatsApp-Nachricht beantragt. Diese geben dazu einfach die Nummer an, die sie übernehmen möchten. Leiten Sie den Code an die Kriminellen weiter, verifizieren Sie die Übertragung Ihres WhatsApp-Kontos auf deren Nummer.

Sie haben den Code weitergeleitet?

Wenn Sie den Bestätigungscode an die Kriminellen weitergeleitet haben, sind Sie vermutlich bereits aus Ihrem WhatsApp-Konto ausgesperrt. Warnen Sie Ihre Kontakte möglichst rasch beispielsweise durch eine SMS vor seltsamen Nachrichten über Ihr WhatsApp-Profil.

Anschließend können Sie versuchen, Ihr Profil wieder zurückzubekommen. Im Bereich Gestohlene Accounts stellt WhatsApp auf der eigenen Website alle notwendigen Informationen dafür zur Verfügung.

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Wie können Sie sich schützen?

Um sich effektiv vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen zu schützen, dürfen Sie derartige Verifizierungscodes niemals mit anderen Personen teilen. Hier gilt das gleiche wie bei SMS-Tans Ihres Online-Bankings: Die Codes sind ausschließlich für Sie selbst bestimmt. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine Nachricht wirklich von einem Ihrer Kontakte stammt, fragen Sie beispielsweise durch einen Anruf bei der Person nach, ob die Nachricht absichtlich verschickt wurde.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist das Setzen der Verifizierung in zwei Schritten. So reicht der Verifizierungscode nicht zur Übertragung des WhatsApp-Kontos aus, sondern zusätzlich ist ein von Ihnen gewählter PIN-Code notwendig. Auch diesen dürfen Sie selbstverständlich mit niemandem teilen.

Weitere Informationen von WhatsApp zu diesem Thema, findet man unter: Gestohlene Accounts

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Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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