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WhatsApp: Achtung Vorschussbetrug!

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Was macht man, wenn man unheilbar krank ist und sein Vermögen loswerden will? Richtig, man schreibt wildfremde Leute auf Facebook oder WhatsApp an!

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Zumindest scheinen viele Nutzer das zu glauben, anders kann man sich kaum erklären, dass auch Jahre später diese Masche erfolgreich zu sein scheint! Was wir eigentlich immer nur von Facebook her kennen, passiert nun auch über WhatsApp!

Man bekommt eine Freundschaftsanfrage auf Facebook, nimmt diese an, kurz darauf bekommt man über dem Messenger die Nachricht, dass die Person einen Hirntumor habe oder an einen Kehlkopfkrebs leide. Nun kommen diese Nachrichten auch über den WhatsApp-Messenger!

Doch was so mitleidserhaschend klingt, ist in Wahrheit ein Vorschussbetrug, denn niemand verschenkt einfach mal so 200.000 EUR

Das Muster solche Nachrichten!

Diese Nachrichten variieren, sind aber in diversen Punkten immer gleich:

  • Eine zumeist sehr religiöse Person.
  • Unheilbar krank, die Tumore variieren.
  • Nur noch wenige Tage bis Wochen zu leben.
  • Ein hoher Betrag wird verschenkt.
  • Kontakt nur über den „Anwalt“ möglich.

Die Reaktion

Glaubt man nun tatsächlich, dass da jemand einfach so hohe Geldsummen zu verschenken hat, wird man um nähere Informationen über die eigene Person gebeten, wie wir 2016 bereits berichteten:

1. Your Full Name
2. Address and Direct Telephone #
3. Age, Occupation and Marital Status

a copy of your ID in return to commence the transaction in earnest

Die Betrüger wollen also Name, Adresse, Telefonnummer, Alter, Beschäftigungsverhältnis, Familienstand und sogar die Kopie des Ausweises haben!
Unnötig zu erwähnen, dass man mit diesen Angaben ein vorzügliches Opfer weiterer Betrügereien werden kann (z.B. Ledig = Ziel für Romance Scammer) und durch die Ausweiskopie man schnell Opfer von Identitätsdiebstahl wird.

Als Nächstes soll man dann eine „Transaktionsgebühr“ oder Ähnliches an eine ausländische Bank zahlen, damit das Geld überwiesen werden kann.
Allerdings bekommt man nie das versprochene Erbe, denn dies ist nun der Kernpunkt „Vorschussbetrug“.

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Stichwort: Nigeria-Connection

Die Nigeria Connection ist keine strukturierte Organisation, sondern hierbei handelt es sich um Gruppen von afrikanischen Betrügern. Diese Betrüger leben zum Teil auch in Europa und zum anderen Teil in Nigeria. Diese Internetbetrüger haben sich auf Kreditkartenbetrug, Dokumentfälschung, Vorschussbetrug uvm. spezialisiert und sind seit geraumer Zeit auch mit vielen Fake-Profilen auf Facebook unterwegs.

Tipps zum Schutz vor der Nigeria-Connection auf Facebook

  • Bei dubiosen Kreditangeboten oder Erbschaftsbeiträgen auf Facebook können sie fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
  • Verdächtige Profile sowie Angebote können sie direkt bei uns melden. Senden sie dazu bitte eine E-Mail an [email protected] .
  • Geben Sie Unbekannten ONLINE niemals Ihre persönlichen Daten weiter. Mag logisch klingen, aber es gibt Tausende Nutzer, die daran nicht denken.
Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes
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Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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