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Donnerstag, 29 Juli 2021
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WhatsApp-Mail „Aktualisierung notwendig“

Facebook-Themen

Daten-Phishing im Namen von WhatsApp – mit einer E-Mail versuchen Betrüger umfangreiche sensible Daten abzufischen.

Aufgrund einer „Verdächtigen Aktivität“ sieht sich WhatsApp gezwungen, eine Aktualisierung durchzuführen – so versuchen Cyber-Kriminelle den E-Mail-Empfänger zu verunsichern.

Wer der Aufforderung innerhalb von 48 Stunden nicht nachkommt, müsse eine Kontosperrung in Kauf nehmen und rund 50 Euro aufgrund manueller Bearbeitung bezahlen. Das alles ist natürlich nur ein Vorwand, um den Nutzer in eine Phishing-Falle zu locken.

Wir klicken auf den Button „Hier aktualisieren“ und werden sofort von Kaspersky gewarnt. Wir laufen Gefahr, Daten zu verlieren. Wer keinen Online-Schutz besitzt, wird auf eine gefälschte WhatsApp-Webseite weitergeleitet. Hier sollen wir unsere Telefonnummer angeben, um fortzufahren.

Natürlich fragen die Betrüger auch nach den persönlichen Daten des Nutzers – inklusive Geburtsdatum. Der dritte Schritt besteht darin seine Kreditkartendaten anzugeben.

All das stinkt nach einem sehr professionell gemachten Identitätsdiebstahl. Zudem würde WhatsApp nicht nach derart sensiblen Daten wie zum Beispiel Kreditkartendaten fragen.

Ich habe meine Daten eingegeben – Was kann ich tun?

Wenn du deine echten Login-Informationen auf einer gefälschten Webseite eingegeben hast, versuche, ob du dein Passwort noch ändern kannst, um Zahlungen durch Kriminelle zu verhindern.

Es kann sein, dass die Betrüger den vollständigen Datensatz weiterverkaufen und oder die Identität des Opfers nutzen, um neue Konten zu eröffnen. Deshalb ist es wichtig, so viel wie möglich abzuspeichern und Screenshots zu machen, um die Kriminellen bei der Polizei anzuzeigen.

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Login-Seite echt ist, kannst du einfach versuchen, dich mit Fantasiedaten einzuloggen. Eine echte Seite würde die Daten sofort als falsch erkennen, gefälschte Seiten hingegen erkennen auch Buchstabensalat als korrekte Login-Daten an. Zudem kann ein guter Online-Schutz potentiellen Datenverlust verhindern.

Fazit:

Die Mail sieht auf ersten Blick recht seriös aus, auch wenn das vorgetäuschte Motiv wenig überzeugend klingt. Die Rechtschreibung ist nicht astrein und auch ein guter Online-Schutz schlägt Alarm.

Nutzer, die auf die Mail reagiert haben, sollten ihren Datenverlust bei der Polizei anzeigen!

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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