Aktuelles Vorsicht, wenn ein WhatsApp-Kontakt einen Verifizierungscode verlangt!

Vorsicht, wenn ein WhatsApp-Kontakt einen Verifizierungscode verlangt!

Facebook-Themen

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...

Aufnahmen zeigen Jupiter in nie dagewesener Schärfe

Das Hubble-Teleskop hat neue Aufnahmen des Planeten Jupiter und seines Mondes Europa gemacht, die den Gasriesen und seinen Trabanten in nie dagewesener Schärfe zeigen. Dieser...

US-Regierung schiebt TikTok und WeChat den Riegel vor!

In den USA ist das Herunterladen der chinesischen Apps TikTok und WeChat ab Sonntag unter Berufung auf nationale Sicherheits- und Datenschutzbedenken verboten! Dieser Inhalte wurde...

Fast 2300 Corona-Neuinfektionen – höchster Wert seit April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat erneut deutlich die Schwelle von 2000 übersprungen und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Dieser Inhalt...
-WERBUNG-
- Advertisement -

Von WhatsApp-Kontakten werden Verifizierungscodes erfragt

- Werbung -

Das Wichtigste zu dem Verifizierungscode:

– Ein WhatsApp-Kontakt fragt nach einem Code, der per SMS kommt
– Man soll einen Link antippen, um den Code zu verifizieren
– Durch den Code wird das Konto auf ein anderes Smartphone übertragen

Einige WhatsApp-UserInnen berichten von eigenen Kontakten, die per WhatsApp einen Verifizierungscode verlangen. Die Profile dieser Kontakte wurden bereits über die gleiche Betrugsmasche übernommen. Wer auf die Nachrichten der vermeintlichen Bekannten und Familienmitglieder mit den angeforderten Codes antwortet, verliert das eigene WhatsApp-Profil an Kriminelle.

Sie erhalten eine Nachricht auf WhatsApp – womöglich von Ihrer besten Freundin, Ihrem Partner oder einem Familienmitglied – und werden gebeten, einen Verifizierungscode weiterzuleiten? Dann ignorieren Sie die Nachricht unbedingt und informieren Sie die betroffene Person auf einem alternativen Weg darüber, dass deren WhatsApp-Profil übernommen wurde!

- Werbung -

Wie läuft die Masche ab?

Die Betrugsmasche wird meistens mit Nachrichten wie folgender eingeleitet, die Sie von einem Ihrer Kontakte auf WhatsApp erhalten:

„Hey! Kannst du mir kurz helfen?

Du bekommst gleich eine SMS. Kannst du mir den Code in der Nachricht weiterschicken?“

Sollten Sie skeptisch werden und nachfragen, wofür denn der Code sein soll, erfinden die kriminellen AbsenderInnen einfach Gründe. So würde der Code beispielsweise für ein Gewinnspiel oder ähnliches gebraucht.

Kurz darauf erhalten Sie eine SMS von WhatsApp zugeschickt:

Einen solchen Link mit Verifizierungscode niemals antippen!
Einen solchen Link mit Verifizierungscode niemals antippen!

Wenn Sie sich überreden lassen und den Code weiterleiten, ermöglichen Sie es den Kriminellen, Ihr WhatsApp-Konto zu übernehmen. Sie selbst verlieren den Zugriff. Ihr Konto kann daraufhin für die gleiche und andere Betrugsmaschen weiterverwendet werden.

Was steckt hinter dem Code?

Der Code, den Sie in der SMS erhalten, dient eigentlich der Wiederherstellung Ihres WhatsApp-Kontos beziehungsweise der Übertragung Ihres Kontos auf ein anderes Smartphone oder eine andere Mobilfunknummer. Bei dieser Betrugsmasche wird der Code aber nicht von Ihnen, sondern von den Kriminellen hinter der WhatsApp-Nachricht beantragt. Diese geben dazu einfach die Nummer an, die sie übernehmen möchten. Leiten Sie den Code an die Kriminellen weiter, verifizieren Sie die Übertragung Ihres WhatsApp-Kontos auf deren Nummer.

Sie haben den Code weitergeleitet?

Wenn Sie den Bestätigungscode an die Kriminellen weitergeleitet haben, sind Sie vermutlich bereits aus Ihrem WhatsApp-Konto ausgesperrt. Warnen Sie Ihre Kontakte möglichst rasch beispielsweise durch eine SMS vor seltsamen Nachrichten über Ihr WhatsApp-Profil.

Anschließend können Sie versuchen, Ihr Profil wieder zurückzubekommen. Im Bereich Gestohlene Accounts stellt WhatsApp auf der eigenen Website alle notwendigen Informationen dafür zur Verfügung.

- Werbung -

Wie können Sie sich schützen?

Um sich effektiv vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen zu schützen, dürfen Sie derartige Verifizierungscodes niemals mit anderen Personen teilen. Hier gilt das gleiche wie bei SMS-Tans Ihres Online-Bankings: Die Codes sind ausschließlich für Sie selbst bestimmt. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine Nachricht wirklich von einem Ihrer Kontakte stammt, fragen Sie beispielsweise durch einen Anruf bei der Person nach, ob die Nachricht absichtlich verschickt wurde.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist das Setzen der Verifizierung in zwei Schritten. So reicht der Verifizierungscode nicht zur Übertragung des WhatsApp-Kontos aus, sondern zusätzlich ist ein von Ihnen gewählter PIN-Code notwendig. Auch diesen dürfen Sie selbstverständlich mit niemandem teilen.

Quelle: Watchlist Internet
- Werbung -
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Weitere Themen

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

0
Die beiden chinesischen Anwendungen Tiktok sowie WeChat sollen ab Sonntag, 20.09.2020 nicht mehr in US-App-Stores verfügbar sein. Das Weiße Haus begründet diese Entscheidung mit...
Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

0
Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von der AFP zur Verfügung gestellt.

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

0
Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...
Dieser Inhalt wurde uns von der AFP zur Verfügung gestellt.

Aufnahmen zeigen Jupiter in nie dagewesener Schärfe

0
Das Hubble-Teleskop hat neue Aufnahmen des Planeten Jupiter und seines Mondes Europa gemacht, die den Gasriesen und seinen Trabanten in nie dagewesener Schärfe zeigen. Dieser...

Shadowbanning – TikTok blockiert in einigen Regionen LGBTQ-Inhalte.

[Weiterlesen]

Top-Artikel

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

Die beiden chinesischen Anwendungen Tiktok sowie WeChat sollen ab Sonntag, 20.09.2020 nicht mehr in US-App-Stores verfügbar sein. Das Weiße Haus begründet diese Entscheidung mit...

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Kann mich Facebook zwingen, meinen Personalausweis hochzuladen?

Bereits seit einigen Jahren werden Konten auf Facebook aufgrund des Namens gesperrt. Facebook verlangt von seinen Nutzern, ihren Klarnamen anzugeben, das ist kein Geheimnis. Deswegen...

Achtung: angebliche SMS von Raiffeisen führt in Phishing-Falle

Die Raiffeisen-Banken verschicken aktuell keine SMS zu einem angeblichen "pushTan"-Dienst - Vorsicht vor Betrug! Aktuell erhalten Smartphone-Besitzer eine dubiose SMS, die angeblich von den Raiffeisen-Banken...

Identitätsdiebstahl: Das sind die gängigsten Betrugsmaschen

Ausweiskopien und fremde Identitäten sind im Bereich der Internetkriminalität ein begehrtes Gut. Denn so können Kriminelle unter falschem Namen Straftaten begehen und bleiben selbst...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: