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Vorsicht Datenkraken: Welche persönlichen Daten können online abgegriffen werden?

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In der digitalen Welt sind Daten eine handfeste Währung.

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Unternehmen zahlen häufig eine Menge Geld, um ihre Zielgruppe besser kennenzulernen und individuelle Daten für ihr Marketing nutzen zu können. Deswegen sind personenbezogene Informationen im Internet ständig Gefahren ausgesetzt. Zahlreiche Firmen versuchen, so viele Fakten über ihre Nutzer zu bekommen, wie es geht.

Die Standortdaten sind in Gefahr

Beim Surfen im Internet sind die Standortdaten zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Diese sind für Unternehmen interessant, die Bewegungsprofile von ihrer Zielgruppe erstellen wollen. Wenn diese wissen, wo sich die Menschen aufhalten, wie viel Zeit sie dort verbringen und was sie dort tun, können sie individualisierte Werbung auf diese zuschneiden. Aber auch für kriminelle ist es interessant, die Bewegungsprofile von Personen zu kennen. So wissen sie beispielsweise ganz genau, wann eine Wohnung oder ein Haus leer steht und sie dort einsteigen können.

Standortdaten werden bei ganz unterschiedlichen Services gesammelt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn mittels GPS durch den Straßenverkehr navigiert wird. Aber auch beim einfachen Surfen im Netz Kann anhand der IP-Adresse festgestellt werden, wo sich eine bestimmte Person aktuell befindet. Um dies zu vermeiden, sollte mit einem VPN Download dafür gesorgt werden, dass die IP-Adresse anonymisiert wird und keine Rückschlüsse auf den Standort einer Person zulässt.

Bankinformationen werden von Kriminellen abgegriffen

Online-Banking gehört für die meisten Menschen zum Alltag dazu. Die klassischen Überweisungsscheine haben nahezu ausgedient, da Geldtransfers via Handy und Computer deutlich praktischer und schneller sind. Allerdings ist das Online-Banking mit verschiedenen Risiken verbunden. So besteht die Möglichkeit, dass sich Kriminelle Zugang zu den Bankdaten verschaffen und ein Konto leerräumen. Damit es nicht soweit kommt, müssen verschiedene Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Besonders wichtig ist es, persönliche Informationen nur auf Webseiten einzugeben, die seriös und zuverlässig sind. Hierbei kommt es darauf an, sorgfältig vorzugehen. Denn Kriminelle imitieren gelegentlich die Webseiten seriöser Anbieter, um an personenbezogene Daten zu kommen. Auch Phishing und andere Strategien werden genutzt, um an kostbare Bankdaten zu kommen. Wer die eigenen Daten nur spärlich online eingibt und sich zusätzlich mit einem VPN (Virtual Private Network)schützt, läuft weniger Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden.

Passwörter müssen geschützt werden

Beim Umgang mit Passwörtern ist bei den meisten Menschen noch Luft nach oben, was die Sicherheit betrifft. Nach wie vor gibt es zahlreiche Nutzer, die das Passwort „1234“ für bestimmte Dienste nutzen. Außerdem ist es gang und gäbe, dasselbe Passwort bei verschiedenen Services einzusetzen. Das macht den Alltag leichter und reduziert die Gefahr, ein wichtiges Passwort zu vergessen. Allerdings wird es Kriminellen hierdurch erleichtert, Zugriff auf persönliche Konten zu erlangen.

Diese müssen lediglich gängige Passwörter ausprobieren und können Tools nutzen, mit denen Passwörter ermittelt werden können. Je einfacher die Passwörter gestrickt sind, desto schneller sind sie geknackt. Durch die Nutzung eines Passworts für verschiedene Dienste, müssen die Kriminellen dann lediglich ein Passwort herausfinden, um Zugriff auf eine Vielzahl von Services zu bekommen. Durch einen professionellen Umgang mit Passwörtern und Schutzmaßnahmen wie ein Virtual Private Network kann diese Gefahr reduziert werden.

Firmen interessieren sich für die Interessen bestimmter Zielgruppen

Für Firmen ist jede personenbezogene Informationen bares Geld wert. Deswegen sind sie teilweise bereit, hohe Summen zu zahlen, um individuelle Daten über einen Menschen zu bekommen. Dies reicht von den Filmen und Serien, die ein Mensch streamt, geht über die Webseiten, die diese Person regelmäßig besucht, und umfasst sogar die Aktivitäten bei sozialen Netzwerken, wo viele Menschen jede Menge über sich preisgeben.

Deswegen ist es sinnvoll, einen VPN Dienst für unterschiedliche Geräte zu nutzen. Hierzu gehören nicht nur der heimische PC und Laptops, sondern auch das eigene Handy und der Smart TV. Je besser die Privatsphäre geschützt wird, indem die eigenen Daten anonymisiert werden, desto weniger Zugriff erhalten Firmen auf private Informationen. Gerade zur Vermeidung von übermäßig viel personenbezogener Werbung ist diese Strategie hilfreich.

Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert

Gerade für Versicherer ist es hilfreich zu wissen, wie die gesundheitliche Situation eines Menschen ist. Hierdurch lässt sich gut einschätzen, wie hoch das Risiko ist, dass eine Person medizinische Unterstützung braucht, die viel Geld kostet. Wenn die Versicherer wissen, dass eine Person Vorerkrankungen hat oder zu einer bestimmten Risikogruppe gehört, entscheiden sie sich häufig dagegen, diese zu versichern.

Gesundheitsdaten können auf ganz unterschiedliche Weise erhoben werden. Standortdaten zeigen zum Beispiel, ob sich eine Person viel zu Hause aufhält, oder regelmäßig an der frischen Luft ist. Wer Fitnessarmbänder nutzt, sammelt ganz unterschiedliche Daten von der Herzfrequenz über den Blutdruck bis hin zur Sauerstoffversorgung im Blut. All diese Daten müssen bestmöglich geschützt werden, um die informationelle Selbstbestimmung der Menschen zu erhalten und zu verhindern, dass mit ihren Gesundheitsdaten Schindluder getrieben wird.

Politische Einstellungen sind in Wahljahren gefragt

Für verschiedene Stellen ist die politische Einstellung eines Menschen interessant. Das gilt beispielsweise für Parteien, die eine möglichst große Wählerschaft ansprechen wollen. Wenn diese wissen, welche politische Einstellung ein Mensch hat, können sie diesen passgenau ansprechen und vom eigenen Programm überzeugen. Andersherum ist es auch möglich, Personen mit stark festgelegten Überzeugungen nicht anzusprechen, um wertvolle Ressourcen nicht sinnlos zu investieren.

Wer regelmäßig an Umfragen teilnimmt oder Persönlichkeitstests im Internet macht, gibt viele Informationen über sich und die eigenen Einstellungen preis. Hieraus können Rückschlüsse auf bestimmte Haltungen und den eigenen Lebensstil gezogen werden. Doch auch der Besuch von Webseiten, das Lesen bestimmter Artikel im Internet und der Konsum einzelner Zeitungen gibt Aufschluss über die Gesinnung eines Menschen. Damit diese nicht weit verbreitet und bekannt ist, sollten sich Nutzer mit einem VPN schützen.

Fazit: Persönliche Daten bestmöglich schützen

Um all die personenbezogenen Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu bewahren, empfiehlt sich ein VPN. Mit diesem können unbegrenzt viele Geräte geschützt werden, sodass beim Surfen im Internet für eine größtmögliche Sicherheit gesorgt ist. Sowohl Desktop und Laptops als auch Smartphones, Tablets und Browser können so geschützt werden. Smart TVs und Spielekonsolen lassen sich mit einem solchen Virtual Privat Network ebenfalls absichern. Ebenso sorgen DNS-Apps für ein Höchstmaß an Sicherheit. Wichtig ist es, auf einen verlässlichen und professionellen Anbieter zu setzen, der mit den eigenen Daten sicher umgeht und einen größtmöglichen Schutz bietet.

Artikelbild: Shutterstock / Von klyaksun
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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