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Die toten Vögel in Den Haag: Ursache geklärt (und es war nicht 5G)

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Vor einigen Wochen wurden über mehrere Tage verteilt im Huygenspark in Den Haag hunderte tote Vögel gefunden. Nun ist das Rätsel um deren Sterben wohl gelöst.

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Wir berichteten mehrfach über den Vorfall, da Verschwörungstheoretiker behaupteten, es sei dort ein geheimer 5G-Mast installiert worden, dessen tödliche Strahlung die Vögel während eines Experiments umbrachte.

Hier noch einmal die bisherigen Fakten in Kürze:

  • Es starben tatsächlich knapp 300 Vögel in Den Haag, ausnahmslos Stare
  • Die Vögel starben nicht plötzlich, sondern über mehrere Tage verteilt
  • Die Vögel starben im Huygenspark in Den Haag
  • Zu der Todesursache gibt es noch keine genauen Erkenntnisse, aber Vermutungen
  • In Den Haag werden gar keine 5G-Tests durchgeführt
  • Die angebliche 5G-Antenne ist eine 4G-Antenne
  • Auch offiziell wird dementiert, es habe dort 5G-Tests gegeben
  • Es gab keine toten Vögel bei den echten Tests, weder in den Niederlanden noch hierzulande

Ausführlich gehen wir in unserem vorherigen Artikel auf die Behauptungen und die Fakten ein.

Die Untersuchungsergebnisse

Die Todesursache der Vögel wurde von Wageningen Bioveterinary Research (Lelystad), dem niederländischen Wildlife Health Center (Utrecht), der Erasmus University (Rotterdam) und der Universität Gent untersucht, die Ergebnisse liegen nun vor.

Von den 350 toten Vögeln wurden 20 einer genaueren Untersuchung unterzogen. Von Anfang an wurde eine Vergiftung vermutet, da alle Vögel leere Mägen hatten, was darauf hindeutet, dass sie sich erbrochen hatten und keine weitere Nahrung zu sich nehmen konnten.

Nun wurde bei diesen 20 Vögeln festgestellt, dass in deren Mägen sich nicht nur Reste von den ungiftigen Eibenbeeren fanden, sondern auch Teile des Nadelbaumes, die hochgiftig sind. Wahrscheinlich wurde die Bäume zurechtgestutzt, wodurch die Vögel nicht nur die Beeren, sondern auch giftige Teile des Baumes zu sich nahmen.

Es wird noch verifiziert

Um die Todesursache zu verifizieren, werden nun weitere 20 Vögel untersucht, die Ergebnisse sollten bald vorliegen.

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