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Freitag, 23 Juli 2021
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Vorsicht vor unseriösen Reparaturdiensten

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Manipulieren statt Reparieren? Die Verbraucherzentrale Berlin warnt vor den Praktiken unseriöser Reparaturdienste.

Sind große Elektrogeräte wie die Waschmaschine defekt, entscheiden sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher dafür, sie reparieren statt entsorgen zu lassen. Es empfiehlt sich jedoch, die Praktiken unseriöser Reparaturdienste genau zu kennen und sich dagegen abzusichern. Die Verbraucherzentrale warnt:

Reparaturkosten häufig überhöht

Wenn Verbraucher einen Defekt an ihrer Waschmaschine bemerken, beauftragen sie meistens ein Unternehmen mit der Reparatur, anstatt das Gerät sofort auszutauschen.

„Häufig kommt es vor, dass der Reparaturdienst vor Ort verlangt, die Waschmaschine mitzunehmen, um sie in seinen Räumen zu reparieren“,

schildert Josephine Frindte, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Berlin, ihre Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Oft dauert die Reparatur dann Wochen und die Rückgabe der Maschine wird mit der Bedingung verknüpft, direkt an der Türschwelle bar zu bezahlen. Die Kosten für die Reparatur sind dann in vielen Fällen wesentlich höher als der Kaufpreis einer neuen Waschmaschine.

Zahlungspflicht erst nach erfolgreicher Abnahme

Grundsätzlich sind Verbraucher erst nach erfolgreicher Abnahme zur Zahlung verpflichtet. Abnahme bedeutet im Fall der geschilderten Waschmaschinenreparatur, das Gerät in Augenschein zu nehmen und einen Probewaschgang durchzuführen.

Achtung: Verbraucher können durch Vereinbarungen in den AGB allerdings dazu verpflichtet werden, Vorkasse zu leisten – auch in bar. Sie sollten sich daher den Auftrag vor der Unterzeichnung gründlich durchlesen.

Reparatur möglichst vor Ort

Verbraucher begeben sich selbst in eine schlechtere Position, wenn sie das Gerät freiwillig herausgeben. Sie ermöglichen es dem Unternehmen damit, starken Druck auszuüben, da sie auf das Gerät angewiesen sind.

„Wir raten daher, das Gerät möglichst zu Hause reparieren zu lassen. Prüfen Sie auch stets genau, was Sie unterschreiben“,

mahnt die Rechtsexpertin Josephine Frindte.

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Quelle: Verbraucherzentrale Berlin
Artikelbild: Shutterstock / Von Evgeny Atamanenko

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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