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Twitter startet Factchecking „Birdwatch“

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Mit Hilfe der Community will der Kurznachrichtendienst Twitter Korrekturen und Erläuterungen zu irreführenden Informationen auf seiner Plattform ergänzen.

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Nutzer können sich registrieren lassen: Bei dem Projekt „Birdwatch“ (dt. Vogelbeobachtung) sollen Tweets populärer User mit Hilfe freiwilliger Twitter-Nutzer geprüft werden. Interessierte User des Netzwerkes können sich für die Teilnahme registrieren. Dadurch soll ein flächendeckendes, crowdbasiertes Facktchecking ermöglicht werden, ähnlich wie es bei Wikipedia gehandhabt wird. Aussagen, die von Nutzern als irreführend oder falsch empfunden werden, sollen in diesem Rahmen mit Anmerkungen und Richtigstellungen versehen werden. Durch die Einbindung der Community wolle Twitter Sorgen entgegenwirken, die bei alleiniger Entscheidungsmacht über Inhalte durch die Plattform selbst entstehen könnten.

Erste Testphase

In der Anfangsphase sollen die Korrekturen der Nutzer indessen nur auf einer eigenen „Birdwatch“-Seite veröffentlicht werden. Bei erfolgreichem Durchlauf dieser Testphase werden betreffende Beiträge direkt mit den ergänzenden Informationen der Factchecker versehen. Bislang ist der Dienst nur in den USA nutzbar, soll aber perspektivisch auch weltweit verfügbar werden. Dazu brauche es allerdings eine breite und vielfältige Gruppe Mitwirkender, so Keith Coleman, Leiter der Twitter-Produktentwicklung.

Sinn und Nutzen

In einem Blogbeitrag (LINK: Introducing Birdwatch, a community-based approach to misinformation (twitter.com)) führt Coleman die Absicht hinter „Birdwatch“ weiter aus. Mit dessen Hilfe könne man schneller auf die Verbreitung falscher Behauptungen reagieren. Es solle Menschen erlauben, irreführende Informationen in Tweets zu identifizieren und diese mit Notizen zu ergänzen, „die einen informativen Kontext liefern.“

Herausforderungen Community-gesteuerter Systeme

Für die Durchführung des Projektes soll ein Akademiker des Labors für Radical Innovation for Social Change der Universität Chicago, sowie weitere Sozialwissenschaftler und zusätzliche akademische Perspektiven einbezogen werden. Damit wolle man Herausforderungen trotzen, die ein System mit sich bringt, welches von Nutzern gesteuert wird. Risiken könnten darin bestehen, dass Informationen von Mehrheiten verzerrt werden oder anderweitige Manipulationsversuche stattfinden könnten.

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Quellen:
Twitter startet Community-Factchecking „Birdwatch“ in den USA – IT-Business – derStandard.at › Web
Twitter sucht freiwillige Faktenchecker für Selbstkontrolle | heise online
Artikelbild: Shutterstock / Von Marcelo Mollaretti
Gastautorin: Annika Hommer von “Irgendwas Mit Schreiben
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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