Blogheim.at Logo
Start Aktuelles Trump: Facebook und Twitter sperren dauerhaft Accounts

Trump: Facebook und Twitter sperren dauerhaft Accounts

Aktuelles Titelthema

Ich habe keine Lust mehr auf Lockdown! [Ein Kommentar]

„Ich will keinen Lockdown mehr. Ich werde so müde all des Ganzen. Es ist un-menschlich." „Und ich will kein Corona bekommen, verbreiten und keine Menschen...

Schauen wir zu sehr auf Virologen und Inzidenzzahlen? [Titelthema Lockdown]

Mit Blick auf die Aussagen der PsychologInnen stellt sich nun die Frage, ob in den letzten Monaten das Problem psychischer Erkrankungen im Lockdown nicht...

Kernteil: Kritische Betrachtung [Titelthema Lockdown]

Fehlende Strukturen, nicht vorhandene Linien, sich ständig ändernde Situationen im Lockdown. Die Coronakrise ist nicht einfach. Sicherlich, niemand von uns will mit entscheidenden Politikern und...

Kernteil – Psychologische Auswirkungen [Titelthema Lockdown]

Wie sieht die psychologische Komponente aus? Wir alle gehen unterschiedlich mit der Situation im Lockdown um. Es gibt Menschen, die reiben sich auf, andere...

Facebook-Themen

Impf-Infos im Facebook-Newsfeed

In den USA hat man begonnen, jeden Erwachsenen mit dem Covid-19-Impfstoff zu impfen. Also nicht bestimmte Zielgruppen wie in einigen anderen Ländern. Facebook startet jetzt...

Haben Autokraten auf Facebook mehr Macht?

Wer die Facebook-Algorithmen für sich zu nutzen weiß, kann davon profitieren. Das gilt nicht nur für den Influencer von nebenan, der sein neues Katzenvideo...

Kreditbetrüger suchen wieder Opfer auf Facebook

Viele Menschen sind durch die Corona-Krise in einer finanziell schwierigen Situation, und diese wird von Kriminellen ausgenutzt. Sie bieten Kredite und Darlehen über Facebook an....

Gesetzespaket zwingt Facebook zur Löschung von Hass- und Hetzpostings

Hass- und Hetzpostings kommen viel zu häufig vor. Allerdings zwingt das Gesetz die sozialen Netzwerke zu Veränderungen. Auf Facebook und Instagram gibt es eine neue...
-WERBUNG-

Eine Notbremse, die es so noch nie gab: Die Facebook- und Twitter-Accounts von Donald Trump wurden vorübergehend gesperrt, ein Video gelöscht.

- Werbung -

Am 6. Januar wurde im Capitol in Washington/USA Joe Biden als künftiger US-Präsident bestätigt, doch zuvor wurde es chaotisch: Ein Mob aus Trump-Anhängern stürmte das Capitol, die Abgeordneten mussten in Sicherheit gebracht werden – und Noch-Präsident Donald Trump verbreitete währenddessen weiter Falschinformationen.

Facebook sperrt für 24 Stunden mindestens zwei Wochen

Donald Trump nutzt hauptsächlich Twitter, die gleichen Inhalte werden dann paralell dazu auf Facebook veröffentlicht. Doch Facebook schob aufgrund der Krawalle vor und im Capitol dem US-Präsidenten einen Riegel vor, wie das Unternehmen in einem Tweet erklärt:

„Wir haben zwei Richtlinienverstöße auf Präsident Trumps Seite festgestellt, die zu einer 24-stündigen Funktionssperre führen werden, was bedeutet, dass er in dieser Zeit nicht auf der Plattform posten kann.“

Auch auf Instagram, welches Facebook gehört, wird Trump für 24 Stunden nichts posten können, wie Adam Mosseri, Head of Instagram, mitteilte:

- Werbung -

„Wir sperren auch den Instagram-Account von Präsident Trump für 24 Stunden.“


UPDATE 7. Januar, 17:15 Uhr

Wie Mark Zuckerberg auf Facebook mitteilt, werden Trumps Accounts auf Facebook und Instagram auf unbestimmte Zeit, mindestens jedoch für zwei Wochen bis zur Amtseinführung Joe Bidens gesperrt.


Twitter löscht und sperrt


UPDATE 9. Januar 0:35 Uhr

Twitter hat Trumps Account nun dauerhaft gesperrt.

„Nach eingehender Prüfung der jüngsten Tweets des @realDonaldTrump-Kontos und dem Kontext um sie herum haben wir das Konto aufgrund des Risikos einer weiteren Aufstachelung zur Gewalt dauerhaft gesperrt.“


Auf der eigenen Plattform teilte Twitter mit, dass drei Trump-Tweets wegen Verstössen gelöscht wurden. Zudem wurde der Account für 12 Stunden gesperrt – dauerhaft, wenn er die Tweets, die derzeit nur für Trump selbst sichtbar sind, nicht löscht.

„Als Ergebnis der beispiellosen und anhaltende gewalttätige Situation in Washington, D.C., haben wir drei @realDonaldTrump Tweets, die heute früh gepostet wurden, wegen wiederholter und schwerwiegender Verstöße gegen unsere Civic Integrity-Richtlinie entfernen müssen.

Dies bedeutet, dass das Konto von @realDonaldTrump nach der Entfernung dieser Tweets für 12 Stunden gesperrt wird. Wenn die Tweets nicht entfernt werden, bleibt das Konto gesperrt.

Zukünftige Verstöße gegen die Twitter-Regeln, einschließlich unserer Richtlinien für bürgerliche Integrität oder gewalttätige Drohungen, führen zu einer dauerhaften Sperrung des @realDonaldTrump Kontos.“

Unter den gelöschten Tweets war auch ein kurzes Video von Donald Trump, der zwar die Menschen vor dem Capitol dazu aufforderte, friedlich nach Hause zu gehen (nachdem er die Tage zuvor die Menschen aufforderte, in Washington zu demonstrieren), gleichzeitig aber mehrfach wiederholte, dass die Wahl gestohlen und ein Betrug am Volk sei – Deeskalation geht anders.

Auch das zu Google gehörende YouTube löschte das Video mittlerweile.

- Werbung -

Viel zu spät reagiert?

Das Sperren der Accounts erscheint fast schon ein wenig verzweifelt, da Trump ja bereits seit langem seine Anhänger auf Proteste einschwörte: QAnon kenne er zwar nicht, aber fände er gut, da sie ihn unterstützen, die gewaltbereiten „Proud Boys“ seien Patrioten, zudem forderte er dazu auf, am 6. Januar nach Washington zu kommen.

Digitalexperte Dennis Horn hat seine Gedanken dazu auf Facebook (siehe HIER) veröffentlicht:
Die Sperren für Donald Trump bei Facebook, Twitter, YouTube oder Snapchat wirken auf mich auch ein wenig wie die Feuerwehr, die noch mal ordentlich Löschwasser an den Start bringt, während das Haus schon abgebrannt ist“.

Es sind nicht allein die Momente wie gestern, in denen es auf die Konsequenz der Plattformen ankommt. Es sind die Jahre davor, in denen sich die Dinge zusammenbrauen – und in diesen Jahren haben die Plattformen ihre eigene Verantwortung oft nicht einmal anerkannt.“

Weitere Quellen: BBC, cnet, RND

- Werbung -
Mimikama-Buch „Angriff auf die Demokratie"
Mimikama-Buch „Angriff auf die Demokratie"

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Intensivkapazitäten werden nicht gezielt abgebaut

Immer wieder wird behauptet, dass die Intensivkapazitäten trotz Corona-Pandemie abgebaut werden - doch dies entspricht nicht den Tatsachen. Im Zusammenhang mit der Behauptung, dass Intensivkapazitäten...

Nutzer besser gegen COVID-19-bezogene Phishing-Angriffe gewappnet

Der beste Weg, sich gegen Phishing zu wappnen, ist den Nutzern beizubringen, worauf man achten muss. Etwas, das wir schon seit Jahren mit Mimikama...

Impfspritze geht nicht ins Blut? Was damit gemeint ist.

„Die Impfspritze geht nicht ins Blut." Mit dieser Passage soll der neue Österreichische Gesundheitsminister Mückstein diskreditiert werden. Doch worum geht es? Mit einem 30-sekündigen Videoausschnitt...

Kennst du diese iOS-Funktionen?

Manches liegt im Verborgenen. So auch einige nützliche Funktionen des iPhones, die Apple-Nutzenden mit dem neuen Update iOS 14 zur Verfügung stehen. Welche versteckten Neuerungen...

Pinky Gloves – oder: Wenn das Brainstorming zu früh abgebrochen wird

Wer kennt diese Situation nicht? Du lebst als Mann in einer Wohngemeinschaft mit Frauen, also Menstruierenden. Ihr nutzt ein gemeinsames Badezimmer und da beginnt...
-WERBUNG-
-WERBUNG-