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Samstag, 24 Juli 2021
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So machst Du Datendieben das Leben schwer!

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Die Medien melden immer wieder neue Datenskandale. Daher ist es umso wichtiger zu überlegen, welche Daten man von sich preisgibt.

Anlässlich des Safer Internet Day am 11. Februar gibt die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) Tipps zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten und verschenkt Webcam-Sticker in den Beratungsstellen des Landes.

Datensparsamkeit ist oberste Maxime

Grundsätzlich sollten Verbraucher so wenig Daten wie möglich von sich preisgeben. Warum? „Je mehr persönliche Daten man von sich preisgibt, desto gläserner macht man sich. Im schlimmsten Fall können die Daten von Dritten gehackt und missbraucht werden“, sagt Michèle Scherer, Referentin Digitale Welt bei der VZB. Wenn man zum Beispiel im Internet einkauft, sollte man deshalb darauf achten, nur die für den Einkauf notwendigen Daten anzugeben. „Wir empfehlen Verbrauchern, an der Stelle der Nutzung der Daten für Werbung zu widersprechen beziehungsweise die Einwilligung dazu nicht zu erteilen“, so Scherer. Auch ein Blick in das Kleingedruckte ist wichtig. Bereits beim Besuch einer Seite sollte man zum Beispiel darauf achten, welche Cookies gesetzt werden. Was das ist und wie das geht, hat die Verbraucherzentrale hier zusammengestellt.

Sichere Passwörter sind der Schlüssel

Verbraucher sollten sich stets vergewissern, dass die von ihnen im Internet gespeicherten Daten sicher sind. Das bedeutet zum Beispiel jedes Benutzerkonto durch ein eigenes, individuelles, langes und komplexes Passwort zu sichern. Erhält man E-Mails von unbekannten Absendern, die dazu animieren, persönliche Daten preiszugeben oder aber Anhänge zu öffnen, sollte man besonders vorsichtig sein und die E-Mails am besten gleich in den elektronischen Papierkorb verbannen. Denn hinter solchen E-Mails verbergen sich oft Spam- oder Phishing-Attacken. „Seien Sie auf der Hut und geben Sie niemals Passwörter und Kontoinformationen an Dritte weiter“, mahnt Scherer. Verbraucher sollten auch darauf achten, dass sensible Daten nur verschlüsselt übertragen werden. Doch was können Verbraucher tun, um sich verschiedene Passwörter für unterschiedliche Dienste zu merken? „Passwortmanager können helfen, sichere Passwörter zu verwalten“, so die Verbraucherschützerin. 14 dieser Manager hat die Stiftung Warentest erst kürzlich getestet.

Informationen einfordern und Rechte nutzen

„Stellen Sie immer wieder auf den Prüfstand, welche Daten Sie wo angegeben haben“, rät Scherer. Verbraucher haben gegenüber einem Anbieter ein Recht darauf, über die Datenverarbeitung informiert zu werden. „Zudem muss der Anbieter auf Verlangen ganz konkret Auskunft darüber erteilen, welche Ihrer persönlichen Daten er verarbeitet“, so Scherer weiter. So können Sie sich einen Überblick verschaffen und im Anschluss weitere Rechte geltend machen, etwa die Löschung oder die Berichtigung der Daten fordern. Verbraucher haben zudem die Möglichkeit der Datenverarbeitung jederzeit und kostenlos zu widersprechen. Auf der Internetseite der VZB gibt es entsprechende Musterbriefe. Verbraucher erhalten hier Hilfestellungen, wie sie Auskunft über die personenbezogenen Daten verlangen oder auch einer Datenverarbeitung widersprechen können.

Quelle: Verbraucherzentrale
Artikelbild: Shutterstock / Von Suttipun

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