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Kein Fake: Orthodoxe Taufe in Georgien

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Köpfchen unter Wasser, dann die Füßchen und die ganze Prozedur dreimal hintereinander. Ein Video löst aktuell Empörung aus, das den Patriarchen von Georgien bei einer Taufe zeigt.

Orthodoxe Taufe in Georgien

Ein Mann taucht ein Kind dreimal abwechselnd mit dem Kopf und dann mit den Füßen unter Wasser.
Es zeigt Ilia II. – dem Patriarchen der Georgischen Orthodoxen Kirche – während einer Taufe.

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Wir erhielten einige Anfragen zu einem GIF, das aktuell auf Facebook geteilt wird. Es zeigt einen Geistlichen, der ein Kleinkind mehrmals unter Wasser taucht. Es geht dabei um folgendes Material:

Screenshot des angefragten GIF auf Facebook
Screenshot des angefragten GIF auf Facebook

ist das echt?

Ein Schock fürs Leben

Der Faktencheck

Im August 2019 wurde ein ähnlicher Fall bekannt, wonach ein Priester nach einer „brutalen“ Taufe suspendiert wurde. (wir berichteten)

Das Video lässt sich bis mindestens Januar 2017 zurückverfolgen. Wie Euronews berichtet, wurde diese Taufe in der Sameba-Kathedrale in Georgiens Hauptstadt Tiflis von Ilia II. vollzogen. Dabei handelt es sich um den Patriarchen, dem Oberhaupt der orthodoxen Kirche in Georgien. Aufgrund der geringen Geburtenrate in dem Land, hatte Ilia II. versprochen, jedes drittgeborene Kind einer Familie persönlich zu taufen.

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Laut Votum24 sollte dies eine große Ehre für die Familie sein, doch die Art und Weise, wie die Kinder das Sakrament der Taufe empfangen, löste Empörung und Bedenken aus.

In der Orthodoxie wird die Taufe vollzogen, indem der Täufling vollständig untergetaucht wird. (Immersionstaufe) Das symbolisiert das „Sterben und Auferstehen in Christus“.  In einigen orthodoxen Kirchen – wie zum Beispiel der russisch-orthodoxen Kirche – wird hierzu der Täufling dreimalig im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes untergetaucht.

Fazit:

Ja, das GIF ist echt. Es zeigt den Patriarchen Georgiens während einer Taufe. Die Art und Weise, wie das Kind das Sakrament der Taufe erhält, löst einige Bedenken aus.

Im Jahr 2019 wurde ein Priester aufgrund brutaler Taufpraktiken suspendiert.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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