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Sparkasse schließt nicht wegen bevorstehender Bankenkrise

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Die Behauptung, dass die Sparkasse „dicht macht“ und ihr auch weitere Banken folgen sollten, wird aktuell im Internet verbreitet.

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So soll die Sparkasse erste Filialen schließen, einen Hinweis auf eine massive Bankenkrise sollen auch Serverausfälle bei anderen Banken geben.

Das Bild, das hier geteilt wird, zeigt einen Zeitungsartikel mit der Überschrift „Sparkasse macht 17 Filialen dicht“. Beigefügt ist ein Text:

„ERSTE SPARKASSEN SCHLIESSEN!!! (Kölner Express)
Wer selbst recherchiert, weiß das schon sehr lange. Bereitet euch auf die größte Bankenkrise vor, die ihr je erleben werdet. Außerdem wahren (sic!) vor einpaar Tagen sehr viele Server Germanys Banken für einen ganzen Tag dicht und runter gefahren!!!“

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Sparkasse-Filialen schließen

Das entspricht einer Tatsache. Der WDR berichtete, dass die Sparkasse Köln Bonn dies bereits im Dezember 2019 im Zuge einer Pressekonferenz bekannt gegeben hatte.

Diese Entscheidung beruht auf dem Verhalten der Bankkunden. Bank-Geschäfte werden mittlerweile häufiger online erledigt als dass der persönliche Weg zur Bank eingeschlagen wird.

Dementsprechend werden auch Filialen daran angepasst. Vorstand Volker Schramm, präsentiert am 14. Dezember die erste neue Filiale in Bonn-Poppeldorf, in der die Kunden auf Mitarbeiter mit Laptops treffen werden, die ihnen bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte helfen werden. So wird hier wohl ein neues Service-Gefühl vermittelt.

Elf Filialen werden nun tatsächlich geschlossen und in Selbstbedienungs-Standorte umgewandelt. Das Kundenverhalten ist nun ein anderes, weiß Volker Schramm zu berichten: „Und die Corona-Pandemie hat die Veränderungen beschleunigt“.
Kamen Kunden vor der Corona-Krise im Schnitt ohnehin nur einmal pro Jahr persönlich in eine Filiale, beobachtet man hier einen weiteren Rückgang, wie man in der Kölnischen Rundschau lesen kann.

Bankenkrise erwartet?

Wie im Text beschrieben soll also eine Bankenkrise – vermutlich wegen der Corona-Pandemie – bevorstehen, was ein alter Hut sein soll, wenn man selbst recherchiert.

Wenn man hier recherchiert, stellt man fest, dass der Entschluss der Sparkasse bereits im Dezember 2019 bekanntgegeben und vermutlich schon einige Zeit davor getroffen wurde. Somit: Ja, man kann das durchaus schon länger wissen.

Dass einige der geschlossenen Filialen allerdings auch laut Aussage im Dezember 2019 zu Selbstbedienungs-Standorten werden sollen, hat nun doch eher wenig mit einer Bankenkrise zu tun.

Quelle: wdr.de / Kölnische Rundschau online
Artikelbild: Facebook Screenshot
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Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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Dieser Inhalt wurde von EURONEWS GERMANY zur Verfügung gestellt.

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