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Freitag, 23 Juli 2021
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Dimensionstore? Warum Socken in Waschmaschinen und Trocknern verschwinden!

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Jeder kennt das Phänomen. Jeder! Zumindest jeder, der schon mal Waschmaschinen bedient hat: Ständig geht eine Socke verloren! Aber wohin verschwinden sie?

Seit Jahrzehnten können Menschen weltweit dieses Phänomen beobachten: Socken verschwinden einfach nach dem Waschen! Werden sie von der Waschmaschine gefressen? Oder in ein Dimensionstor gesaugt? Gibt es einen Zusammenhang mit einzelnen Schuhen, die man am Straßenrand findet?

Wilde Theorien

Auf der Suche nach der Wahrheit bleibt es nicht umhin, die weisesten der Weisen auf Twitter zu fragen, wo ich einige interessante (und geniale!) Theorien zu lesen bekam!

So sind Waschmaschinen eigentlich auch nur eine simple Form eines Teilchenbeschleunigers: Sie beschleunigen im wahrsten Sinne des Wortes Socken, die aus Teilchen bestehen – und die natürlich bei Kollision zerfallen:

In Waschmaschinen könnten sich auch Dimensionsportale befinden, die die Socken aufsaugen:

Aber auch Haustiere scheinen ein Interesse an Socken zu haben – genauso wie Hauselfen:

Es gibt noch viel mehr Theorien von Twitter-Nutzern, die hier in diesem Threat nachlesen könnt.

Beweisen verschwundene Socken die String-Theorie?

Max Schrödinger, ein Bauunternehmer in Mercury, Nevada, der auch einen fortgeschrittenen Abschluss in angewandter Quantenelektrodynamik von der Miskatonic University besitzt, vertritt folgende Theorie: Die Socken sind nicht verschwunden, sondern einfach nicht mehr beobachtbar.

„Wir müssen akzeptieren, wie es die Stringtheorie postuliert, dass auf der subatomaren Ebene alle Materie weder Teilchen noch Welle ist, sondern eine Entität, die Elemente von beiden kombiniert. Wir nennen diese Objekte ‚Strings‘.

Statische Elektrizität, Hitze und Taumelwirkungen führen zu Störungen, die in der Stringtheorie als „Brane“ bezeichnet werden. Stellen Sie sich eine Brane wie Elemente einer Dimension wie Höhe, Breite und Tiefe oder Volumen vor. Es gibt zusätzliche Dimensionen, die nicht auf einer bestimmten Brane dargestellt werden können und die wir nicht vollständig erfahren. Wir sind von diesen Branen umgeben und sie kreuzen sich ständig. Wenn sie sich in der richtigen, unruhigen Umgebung kreuzen – zum Beispiel in Ihrem Trockner – können sich die Branen überschneiden. Dadurch gehen die Socken verloren – oder sind einfach nicht mehr beobachtbar.“

Aber warum ausgerechnet Socken? Warum keine Hemden, Taschentücher oder Unterhosen? Auch darauf weiß Schrödinger eine Antwort:

„Socken sind einfach große, lange Fäden oder Schnüre in einem unstabilen Muster. Egal in welchem Maßstab, eine Socke ist ein Faden. Denken Sie darüber nach: Die lange, schlauchartige Form einer Socke ahmt eine Schnur nach. Eine Socke ist wie ein Faden innerhalb eines Fadens innerhalb eines Fadens in die Unendlichkeit. Ihre Boxershorts und Hemden mit Kragen sind strukturell komplexer und einfach nicht so anfällig für die Art von exponentiellen Schwingungsmanipulationen, die Ihr Trockner auf Socken ausübt.“

Okay, nun wissen wir Bescheid. Oder auch nicht. Denn was kann man schon gegen wildgewordene Strings unternehmen? Die Socken nur noch mit der Hand waschen?
Gibt es nicht vielleicht eine einfachere Erklärung?

Flusi, das Sockenmonster!

Ja! Das klingt einfacher! Hinter der Waschmaschine wohnt Flusi, das Sockenmonster! Darüber gibt es eine wissenschaftliche Abhandlung, die als Kinderbuch getarnt erhältlich ist (siehe HIER).

Demnach wohnt hinter der Waschmaschine ein kleines Monster, dass Socken furchtbar liebt, da man soviel damit anstellen kann: sich zudecken, damit rumhüpfen oder als Mütze tragen!
Ich finde, das klingt doch schon ziemlich einleuchtend, oder?

Ach Mist, wir sind ja Faktenchecker, also müssen wir doch ein wenig genauer hinschauen. Einige Nutzer kamen auch auf die tatsächliche Lösung…. oder sagen wir mal: die offizielle Lösung, denn die Theorien mit den Dimensionsportalen, den Strings  oder Flusi mag ich irgendwie nicht abschreiben!

Die Waschmaschine frisst die Socken

Tatsächlich werden die Socken meistens von der Waschmaschine selbst verschlungen, wie James Darmstadt, ein Qualitätsingenieur bei GE Appliances, erklärt.

Bei den hohen Drehzahlen von Waschmaschinen rutschen Socken oftmals durch einen Spalt in der Dichtung ins Innere der Waschmaschine. Die Dichtung ist dieses Gummiteil zwischen der Tür und der Waschmaschine bei Frontladern.

Auch bei Oberladern kann es passieren, dass die Socken, welche im Gegensatz zur meisten anderen Wäsche (winzige String-Bikinis mal ausgenommen) wegen ihrer Leichtigkeit ins Nirgendwo zwischen der Trommel und der Waschmaschinenwand geschleudert werden.

Wie kann ich den Sockenschwund verhindern?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Socken vor dem Waschen mit Klammern verbinden
  • Die Socken in spezielle kleine Waschsäcke stecken
  • Den Socken erklären, dass man sie lieb hat, sodass sie nicht durch Dimensionsportale abhauen
  • Die Waschmaschine nicht zu voll stopfen, weil dadurch die Socken leichter durch Löcher in der Dichtung gepresst werden
  • Quantenphysik studieren und eine Waschmaschine konstruieren, die sich der String-Theorie widersetzt
  • Socken nur noch mit der Hand waschen

Glück haben da Leute wie ich, die zu faul sind, Socken nach dem Waschen zu paaren und deshalb immer nahezu identische, schwarze Socken kaufen – da fällt nur selten auf, dass mal wieder einer fehlt. 😉

Artikelbild: Von Kzenon / Shutterstock.com
Weitere Quellen: Today, American Home Shield, Stuck on You, Samsung
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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