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So schützt man Kinder vor Corona-Falschmeldungen!

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In der Corona-Krise kursieren noch mehr Kettenbriefe auf WhatsApp und Gerüchte auf Facebook. Eltern können ihre Kinder im Umgang damit unterstützen.

So schützt man Kinder vor Corona-Falschmeldungen! – Das Wichtigste zu Beginn:

Eine gesunde Portion Misstrauen ist ratsam im Umgang mit sozialen Medien und Meldungen, die man über Messenger-Dienste erhält. Umso wichtiger ist es, seinen Nachwuchs hier zu unterstützen und Verantwortungsbewusstsein weiterzugeben.

Nicht alle Informationen sind korrekt

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Permanent erhalten wir Neuigkeiten rund um das Coronavirus. Doch nicht immer müssen diese stimmen. Leider sind auch Kinder und Jugendliche nicht davor gefeit, derartige Nachrichten zu erhalten.

„Falschmeldungen und Gerüchte können besonders in Krisenzeiten zusätzliche Ängste schüren. Eltern sollten darum mit ihren Kindern besprechen, welchen Nachrichten man vertrauen kann, und wie man Fake News erkennt“, sagt Katrin Grabner, Expertin für Online-Sicherheit von Kindern und Jugendlichen bei SOS-Kinderdorf.

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Nachrichten in gesunden Dosen

Wichtig ist, ab und zu Medienstopps einzulegen. Es macht Sinn, nicht permanent sämtliche Social Media Kanäle oder sonstige News-Angebote im Internet zu checken, sondern gezielt ein bis zwei Mal täglich die neuesten Infos zu konsumieren.

Am besten tut man dies gemeinsam mit der Familie. So kann man seinen Kindern gleich anhand von Beispielen zeigen, welche Medien über gesicherte und verifizierte Informationen berichten, und welche im Gegensatz dazu mit reißerischen Überschriften die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen.

Vor Weiterleitung kritisch betrachten

Nur zu schnell und oftmals unbedacht werden Nachrichten weitergeleitet. Sehr oft sind hier leider auch Falschmeldungen darunter, die wiederum zur Verunsicherung beitragen. Darum gilt grundsätzlich, dass man Infos, die Angst machen oder schockieren, nicht vorschnell teilen sollte.

Es ist wichtig, seine Kinder dazu anzuregen, Nachrichten, die sie beschäftigen, in Ruhe zu betrachten und gemeinsam zu besprechen. Man kann so gemeinsam feststellen, ob die Information sinnvoll und wichtig ist und weitergeleitet werden kann.

Fake-News erkennen

Auf interessante Art und Weise kann man seinen Nachwuchs motivieren, Nachrichten einem Check zu unterziehen. Es kann durchaus großen Spaß machen, verschiedene Informationen zu hinterfragen und ein wenig zu recherchieren, um festzustellen, ob am Inhalt tatsächlich was dran ist, nur Teile davon stimmen oder ob man sie am besten schnell wieder vergisst.

Oftmals wird man von reißerischen Überschriften irritiert. Jedoch sollte man gerade in solchen Fällen die gesamte Geschichte lesen. Fehlt es hier an Erklärungen und Details, ist dies ein Zeichen dafür, dass etwas faul sein könnte.

Es hilft auch immer, den Absender unter die Lupe zu nehmen. Bei Inhalten auf Websites kann man das Impressum überprüfen. Sollten dort keine Angaben zu den Medienverantwortlichen zu finden sein, ist der Inhalt der Seite oftmals auch nicht allzu viel wert.

Besonders gern wird bei Fake-News auf Designs bekannter Medien zurückgegriffen, um glaubhaft zu wirken. Hier macht es Sinn, einen Blick auf die Internet-Adresse in der Browser-Leiste zu werfen. Die betreffende URL unterscheidet sich oft nur in kleinen Details vom Original, so muss man hier schon auch mal ganz genau hinsehen.

Über die Google-Suche lässt sich auch schnell feststellen, ob die Inhalte auf anderen Portalen vorhanden sind. Gerade bei aktuellen Geschehnissen und Nachrichten kann man hierzu den Karteireiter „News“ nutzen. Erhält man dann Ergebnisse von anderen Medien, ist es schon mal ein wenig glaubwürdiger. Jedoch sollte man auch hier wieder darauf achten, von welchen Seiten diese Inhalte veröffentlicht wurden.

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Rückwärtssuche bei Bildern

Bilder wirken oft vertrauenswürdiger als Worte. Vor allem in sozialen Medien wird fast jeder Beitrag mit einem Bild ergänzt. Hier stolpert man auch immer wieder zu teils irritierenden Fotos zum Thema Coronavirus.

Immer wieder werden Fotos oder auch Videos in Zusammenhang mit Geschehnissen gebracht, was aber nicht bedeuten muss, dass die Bilder tatsächlich etwas damit zu tun haben müssen. Sie können gefälscht oder komplett aus dem Zusammenhang gerissen sein.

Hier hilft die „Rückwärtssuche“. Man speichert dazu das Bild und lädt es in der Google Bildersuche hoch. Google zeigt dann alle Websites, die dasselbe Bild verwenden. So kann man den Ursprung des Bildes feststellen und überprüfen, ob es tatsächlich aktuell ist und zu der geteilten Geschichte gehört.

Quelle: Tiroler Tageszeitung
Artikelbild: Shutterstock / Von Dudaeva
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