Abofallen SMS mit "AT-HKM32013" oder "DE-HKM32013" zu "Unzustellbares Paket!"von DHL führt in Abo-Falle

SMS mit „AT-HKM32013“ oder „DE-HKM32013“ zu „Unzustellbares Paket!“von DHL führt in Abo-Falle

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Wieder einmal kursiert eine SMS, mit der Betrüger die Nutzer in eine teure Abofalle locken.

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Achtung vor „AT-HKM32013“ oder „DE-HKM32013! Zahlreiche LeserInnen wenden sich momentan an unseren Kooperationspartner der Watchlist Internet, weil sie eine SMS von TrackInfo zu einem unzustellbaren Paket erhalten haben. Ein Link in der Nachricht führt auf eine gefälschte DHL-Website. Wegen zu hohen Gewichts müssten nun 2 Euro bezahlt werden. Achtung: Die Nachricht stammt von Kriminellen und soll EmpfängerInnen in eine Abo-Falle locken!

Erneut werden betrügerische SMS im Namen eines Versandunternehmens verschickt. Womöglich erhalten auch Sie eine SMS vom Absender „TrackInfo“ mit folgendem Inhalt:

Version 1: AT-HKM32013

AT-HKM32013: Unzustellbares Paket!
Status: Ihre Sendung ist im Verteilerzentrum angehalten worden.
Verfolgen Sie Ihre Sendung:

Gibt es auch in dieser Variante mit DE-HKM32013

DE-HKM32013: Unzustellbares Paket!
Status: Ihre Sendung ist im Verteilerzentrum angehalten worden.
Verfolgen Sie Ihre Sendung

Hinweis
Du bist auch auf Facebook? Dann folge uns doch auch in unsere Gruppe 🙂
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Wenn Sie dem Link folgen, landen Sie auf einer gefälschten DHL-Website. Hier wird Ihnen vorgespielt, dass Sie Ihr Paket nachverfolgen können. Klicken Sie auf *Suchen*, wird Ihnen folgende Meldung angezeigt:

Screenshot AT-HKM32013 oder DE-HKM32013 Unzustellbares Paket! 
Screenshot AT-HKM32013 oder DE-HKM32013 Unzustellbares Paket!

hr Paket wurde angeblich gestoppt, da das maximale Gewicht überschritten wurde. Aus diesem Grund sollen Sie einen ausständigen Betrag von 2 Euro bezahlen, um den Versand fortzusetzen.

Versteckte Kostenhinweise und Abonnement

Abgesehen davon, dass die Nachricht von Kriminellen stammt, nicht von DHL versandt wird und es das Paket nicht gibt, landen Sie durch die Zahlung in einer Abo-Falle.

Screenshot: Im Kleingedruckten ist ein Kostenhinweis versteckt.
Screenshot: Im Kleingedruckten ist ein Kostenhinweis versteckt.

In Rot hervorgehoben finden Sie einen ersten versteckten Kostenhinweis. Dieser lautet folgendermaßen:

Indem du auf Fortfahren klickst, stimmst du unseren Nutzungsbedingungen zu. In unserer Datenrichtlinie erfährst du, wie wir deine Daten erfassen, verwenden und teilen. Unsere Cookie-Richtlinie erklärt, wie wir Cookies und ähnliche Technologien verwenden Healthfulonline.com ist ein Produkt, das auf einem automatischen Abonnement basiert 71,00 eur und am Ende der 5-tägigen Testperiode verlängert wird, es sei denn, es wird vor Ablauf dieses Datums storniert.

Im letzten Schritt sollen Sie Ihre Kreditkartendaten eingeben. Hier ist nochmals ein Kostenhinweis versteckt:

Alle neuen Nutzer nehmen an einem Wettbewerb für das gezeigte Produkt teil. Der Gewinner wird per Telefon oder E-Mail benachrichtigt. Die Kampagne endet am 31. Dezember 2019. Dies ist ein Sonderangebot, das eine 5-tägige Testversion für den zugehörigen Abonnementservice umfasst. Falls diese Testversion nicht gekündigt wird, wird der volle Mitgliedschaftsbeitrag 71,00 eur alle 30 Tage von Ihrer Kreditkare abgebucht.

Die Zahlung der 2 Euro dient also nicht dem weiteren Versand eines Paktes!

Stattdessen starten Sie eine Mitgliedschaft bei einem unbekannten Dienst, der Sie monatlich 71 Euro kosten soll und automatisch von Ihrer Kreditkarte abgezogen wird.

Darüber hinaus ist von einem „Wettbewerb für das gezeigte Produkt“ die Rede. Im gesamten Prozess wurde aber nie ein Gerät gezeigt. Wir gehen daher davon aus, dass es sich um die gleiche Bezahlseite wie beispielsweise bei der Betrugsmasche, die wir im Artikel Vorsicht bei angeblichen Gewinnspielen von Magenta, A1, Drei oder Liwest dokumentiert haben, handelt. Das „gezeigte Produkt“ war in diesem Fall ein Smartphone.

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Sie sind in die Falle getappt?

Suchen Sie nach Kontaktdaten des Anbieters. Womöglich finden Sie einen Hinweis dazu auf Ihrer Kreditkartenabrechnung. Fordern Sie die sofortige Kündigung des unrechtmäßig zustande gekommenen Vertrags und eine Rückerstattung sämtlicher Beträge.

Bleibt das erfolglos, so setzen Sie sich mit Ihrem Kreditkartenanbieter in Verbindung. Fordern Sie eine Rückerstattung aller abgebuchten Beträge, die Sie nicht bewusst freigegeben haben.

DHL dementierte bereits im Dezember 2019 den Bezug zu der Betrugsmasche:

Passend zum Thema: Achtung vor der SMS „Unzustellbares Paket“!

Quelle: Watchlist Internet
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