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Smarte Kameras und andere Überwachungssysteme werden immer beliebter. Doch Vorsicht, Hacker könnten spionieren und lauschen.

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Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) berichtet, sind smarte Geräte auf dem Vormarsch. Wer sich im Zuge von Black-Friday, Cyber-Monday oder Weihnachtseinkäufen neue Überwachungssysteme in Form von smarten Kameras oder Videoklingeln zugelegt hat, sollte unbedingt deren Sicherheitseinstellungen überprüfen, da sonst Hacker zugreifen könnten.

In gleich mehreren Fällen haben Hacker die Benutzername-Passwort-Kombinationen herausgefunden und so Zugriff auf Kameras in Kinder- und Wohnzimmern erlangt. Die Angreifer konnten dabei nicht nur mithören und sehen, sondern haben die Betroffenen über die Geräte angesprochen. Da diese Kameras häufig zum Schutz von Kindern installiert werden, wurden auch Kinder Opfer der Angreifer.

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Die Kriminellen verwendeten die Zugangsdaten aus Datenleaks der Vergangenheit und waren aufgrund der in der Vorweihnachtszeit in hoher Stückzahl gekauften Geräte mit vergleichsweise geringem Aufwand bei einer Vielzahl von Geräten erfolgreich. Zwei grundlegende Tipps, wie Sie sich schützen können, sind:

  • Das gleiche Passwort nicht mehrfach verwenden, sondern immer ein ausreichend langes und starkes Passwort individuell vergeben.
  • Bei smarten Geräten oder Online-Diensten wenn möglich immer die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren.

Details zu smarten Geräten:

Smarte Geräte verhalten sich wie Computer und sind lokal oder über das Internet mit anderen Geräten vernetzt. So sollen sie unseren Alltag einfacher, bequemer und effizienter machen. Sie automatisieren verschiedene Vorgänge oder reichern diese mit hilfreichen Informationen an.

Häufig sendet das Gerät dabei Informationen an eine Cloud. Dort werden die Daten aufbereitet, zugänglich gemacht oder dienen als Grundlage für weitere Dienstleistungen.

Wearables, Smart Home, Industrie 4.0 und Smart City stehen als Begriffe beispielhaft für einige der Einsatzgebiete von IoT-Geräten. Mehr zu diesem Thema findest du hier und hier.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Artikelbild: Shutterstock / Von New Africa
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