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Samstag, 29 Januar 2022

Schnee-Gastritis, wenn Hunde zu viel Schnee fressen?

Nicht nur für Kinder spaßig zum Spielen, sondern auch Hunde toben gern im Schnee und haben ihn manchmal sogar zum Fressen gern.

Doch sollten Frauchen und Herrchen dabei aufpassen, dass ihre Fellnasen nicht zu viel Schnee erwischen. Schlimmstenfalls droht hier eine Schnee-Gastritis.

Ist Schneefressen für Hunde gefährlich?

Die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu toben. Da ist auch schnell mal von der weißen Pracht genascht, manche Hunde sehen es wohl sogar als „esstrinken“ zwischendurch. Wirft man Schneebälle, fangen sie diese gern, wobei sie oft auch ein Stück erwischen und schlucken.

Doch damit sollten Hunde es tatsächlich nicht übertreiben. So unterschiedlich sie alle sind, so unterschiedlich empfindlich reagieren sie auch auf Fressen und Lecken der weißen Pracht.

Viele Hunde haben damit gar keine Probleme. Andere wiederum zeigen umso schneller Symptome einer Schnee-Gastritis – einer Entzündung der Magenschleimhäute. Diese werden durch die Kälte des Schnees gereizt. In städtischen Gebieten kann verschmutzter Schnee Reizungen hervorrufen, denn hier ist oft nicht nur Schmutz enthalten, sondern auch Split oder Streusalz.

Wie erkennt man eine Schnee-Gastritis beim Hund?

Das Tiermedizinportal erklärt, welche Symptome sich bei seinem Hund zeigen, wenn eine Gastritis vorliegt:

  • Gurgeln / Brummeln in der Magen-/Darmgegend
  • Bauchschmerzen (Bauchdecke angespannt, Rücken gekrümmt)
  • Durchfall (in schweren Fällen auch blutiger Durchfall)
  • Speicheln
  • Husten und Würgen
  • Erbrechen
  • Fieber

In den meisten Fällen wissen Hundebesitzer sehr gut, ob ihre Hunde ein klein wenig Schnee vertragen oder eher empfindlich sind. Ist Letzteres der Fall, sollte man unbedingt vermeiden, dass der Hund Schnee frisst oder daran leckt.

Und wie halte ich meinen Hund vom Schneefressen ab?

Im besten Fall zeigt man seinem Hund gar nicht erst, wie lustig es ist, im oder mit Schnee zu spielen und sieht von vornherein von Ballspielen mit Schneebällen ab. Auch Suchspiele in der weißen Pracht sollte man dann vermeiden.

Dass Herr oder Frau Wuff mächtigen Spaß daran hat, im Schnee zu toben, kann man ihnen wohl schwer abgewöhnen. Doch damit der Hund nicht unbemerkt am winterlichen Weiß nascht, sollte man stets ein Auge auf ihn haben. Optimalerweise beschäftigt man ihn mit anderen Aufgaben oder führt ihn an der Leine bei sich.

Für besonders „durchsetzungsstarke“ Begleiter auf vier Pfoten, die so gar nicht aufhören wollen, Schnee in sich reinzuschaufeln, hilft im Notfall der Griff zum Maulkorb.

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Quelle: Tiermedizinportal


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