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Sonntag, 5 Dezember 2021

Riesen-Spinne versetzt Urlauber in Panik

Das Video einer riesigen Spinne, die auf einer Boje sitzt, löst bei so manchem Nutzer blankes Gruseln aus.

Auf Facebook kursieren im Moment Bilder und auch Videos einer gewaltigen Spinne, die auf einer Boje sitzt.

Aufgenommen wurde das Spinnentier in der Nähe der kroatischen Stadt Trogir. Es ist nicht genau bekannt, wie es die Spinne auf die Boje geschafft hat. Auch um welche Art es sich handelt, ist nicht geklärt.

+++UPDATE 24.7.2019+++

An dieser Stelle möchten wir auf eine Nachricht hinweisen, welchen wir von einer Nutzerin erhielten und möchten diesen 1:1 wiedergeben:

„Liebes mimikama-Team, seit einiger Zeit schwirrt dieses unglückliche Bild der Riesenspinne in Kroatien durchs Netzt. Ich bin damit beschäftigt, von Panik gebeutelte Touristen zu beruhigen. Wobei ich mittlerweile nur noch lachen kann…

Es gibt keine Riesenspinnen in Kroatien. Die aufgenommene sitzt auf einer Boje eines Sicherungsseil, die vielleicht 10 cm groß ist. Und es ist die Schwarzbäuchige Tarantel, die in Kroatien lebt.

Hier das, was ich dazu geschrieben habe:

OMG, das Bild läuft momentan rund. Und alle Medien, die das geteilt haben, sind nur auf Leser und damit Geld aus. Die Boje gehört zu einem Sicherungsseil, die ist maximal 13 cm lang und die Spinne damit wesentlich kleiner. Alles eine Frage der Perspektive.

Es ist eine Schwarzbäuchige Tarantel, die in Kroatien sehr häufig ist. Sie lebt in Häusern, in Gärten aber auch am Strand und geht dort auf die Jagd. Ihr Biss ist schmerzhaft, da sie giftig ist, aber keinesfalls tödlich.

Und alle Medien, die meinen, mit der sogenannten Monsterspinne das Sommerloch stopfen zu können, haben es geschafft. Aber mit was für einem abstrusen Unsinn.  (Verweis) . Und hier ein zweites Bild von der Originalseite, die das erstmals veröffentlicht hat (Quelle)

Die Perspektive macht es halt.

Screenshot: Facebook / mimikama.at
Screenshot: Facebook / mimikama.at

In diesem Posting auf Facebook, sieht man die Spinne auf der Boje sitzen:

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Viele Facebook-Nutzer vermuten, dass es sich bei dem gezeigten Tier um eine Apulische Tarantel handeln könnte. Auch wenn der Biss einer Tarantel fast nie tödlich endet, kann dieser sehr starke Schmerzen auslösen. Auch Symptome wie Kopf- und Muskelschmerzen bis hin zu Entzündungen und Geschwülste mit oder ohne Blasenbildung können auftreten. Lebensgefährlich kann das Gift der Tarantel für Menschen werden, die allergisch reagieren oder das Bewusstsein verlieren.

Urlauber reagieren via Social Media zum Teil geschockt:

„Man ist nicht mal im Wasser vor ihnen sicher“,

schreibt eine Nutzerin.

Was tun bei einem Spinnenbiss?

Wie der NDR berichtet, hilft Hitze gegen Spinnenbisse. Sollte es tatsächlich einmal zu einem Spinnenbiss kommen, empfehlen Experten den Einsatz eines Mückenstifts (rund 10 Euro in der Apotheke). Das Gerät hat an seiner Spitze eine heiße Metallplatte, die direkt auf die Bisswunde gepresst wird, und das Gewebe gerade so weit erhitzt, dass die giftigen Eiweiße zerstört und unschädlich gemacht werden.

Das funktioniert bei Spinnengift genauso gut wie bei Mücken-, Wespen- oder Bremsenstichen. Nach einem Spinnenbiss sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Wichtig: Spinnenbisse nicht aufkratzen, damit keine gefährlichen Bakterien in die Wunde gelangen.

Ergebnis:

Es ist schon recht ungewöhnlich eine derart große Spinne auf einer Boje im Küstenbereich zu finden. Vor allem, wenn man dort badet ohne Böses zu vermuten. Da viele Menschen Angst vor Spinnen haben, könnten diese mitunter panisch reagieren.

Quellen: Tierdoku, ProSieben, heute.at, NDR


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