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Sonntag, 30 Mai 2021
StartAbofallenAngeblicher Gewinn von falscher PlayStation-Seite ist eine Abofalle!

Angeblicher Gewinn von falscher PlayStation-Seite ist eine Abofalle!

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Gefälschte Seiten auf Facebook werden zumeist von dreisten Datensammlern betrieben, doch nun könnte es richtig teuer für vermeintliche Gewinner werden!

Wir berichten seit Jahren sehr häufig über gefälschte Marken- und Produktseiten auf Facebook, die den Nutzern tolle Gewinne versprechen, wenn man einen Beitrag liket, kommentiert und teilt. Bisher kam dann „nur“ sehr viel Spam, da Datensammler die Adressen weitergaben, doch eine gefälschte PlayStation-Seite geht noch einen Schritt weiter – der vermeintliche Gewinn ist eine teure Abofalle!

Solche gefälschten Seiten existieren meistens erst seit wenigen Tagen, haben kein Impressum, keinen blauen Haken (der ihre Echtheit ausweist) und verschenken angeblich sofort die jeweiligen Produkte. Hier als Beispiel eine gefälschte PlayStation-Seite von 2019:

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Eine gefälschte PlayStation-Seite
Eine gefälschte PlayStation-Seite

Üblicherweise bekam man bei vielen gefälschten Seiten, nachdem man den Anweisungen folgte, eine automatisierte Nachricht, dass man sich noch auf einer externen Seite registrieren müssen, um teilnehmen zu können. Jene Seiten werden von uns nur allzu bekannten Datensammlern erstellt: Statt einem Gewinn bekommen die Teilnehmer dutzendfach Spam ins Mail-Fach und unerwünschte Anrufe.

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Achtung, Abofalle!

Die Nachrichten einer neueren gefälschten Seite unterscheiden sich optisch nicht großartig von denen anderer gefälschten Seiten, das böse Detail liegt aber im Link dahinter.

links: Zusendung an uns, rechts: Quelle Playstation DACH
links: Zusendung an uns, rechts: Quelle Playstation DACH

Klickt man nun den Link an, um den versprochenen Gewinn einzufordern, gerät man auf eine Seite, auf der man nach kurzer Begrüßung und Pseudo-Abfrage des Namens (obwohl man noch gar keinen eingegeben hat) auf eine Adresseingabe:

Der Weg zum Gewinn? Nein!
Der Weg zum Gewinn? Nein!

Danach wird auch noch nach den Kreditkartendaten gefragt, damit die 2 € Bearbeitungsgebühr abgebucht werden können. Dabei wird es jedoch nicht bleiben, was man erkennt, wenn man auch das Kleingedruckte auf der Seite liest:

Eine teure Abofalle
Eine teure Abofalle

Die Preise jenes Abos variieren je nach Angebot zwischen 80 und 85 Euro im Monat. In einem Test hätten wir beispielsweise fast ein Abo eines Musik-Download Dienstes mit Sitz in Zypern abgeschlossen, dessen Terms & Conditions sich teilweise widersprechen und darauf hindeuten, dass die Downloads nicht legal sind.

Natürlich kann man auch wagemutig sein und sich sagen, dass man dann einfach schnell das Abo kündigt… die Frage ist bloß: Wo und wie? Jene Gewinnspielseite erhält nämlich keinerlei Kontaktinfos, man erfährt erst von dem Abo, wenn es zu spät ist – und ein Abo bei einem Unternehmen aus Zypern zu kündigen klingt einfacher, als es ist!

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Fazit

Mussten die Teilnehmer jener gefälschten Gewinnspielseiten bisher „nur“ mit Spam rechnen, welches zwar sehr lästig, aber nicht teuer war, ist nun die Gefahr hinzugekommen, richtig viel Geld zu verlieren – insbesondere wenn Kriminelle dadurch in den Besitz von Kreditkarten-Daten kommen und dadurch weitere Betrügereien einleiten können.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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