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Montag, 29 November 2021

Pishingmail erhalten. Frau verliert fünfstelligen Bargeldbetrag

Weil sie einem Link in einer E-Mail folgte, verlor eine 64-jährige Frau aus dem Eichsfeld einen fünfstelligen Bargeldbetrag.

Das Opfer meldete sich gestern Abend bei der Polizei und erstattete Anzeige. In der Annahme ihre Hausbank hätte sie zum Aktualisieren der Bankzugangsdaten aufgefordert, klickte sie auf den Link und kam den weiteren Anweisungen nach.

Im Onlinebanking entdeckte sie dann die Abbuchung des Geldbetrages von den unbekannten Betrügern, nachdem diese zuvor von ihrem Sparkonto einen fünfstelligen Geldbetrag auf ihr Girokonto überwiesen hatten. Noch gestern Abend sperrte sie ihren Kontozugang.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und weist darauf hin,

  • niemals den Aufforderungen per Mail im Internet,
  • personengebundene Daten,
  • insbesondere Bankdaten oder Daten von Zahlungsdiensten zu aktualisieren.

Im Zweifel sollte der vermeintlichen Auftraggeber angerufen oder die E-Mailadresse des Absenders auf Echtheit geprüft werden. Oft erkennt man sogenannte Pishingmails an den Rechtschreibfehlern.

Außerdem erhielten im Eichsfeld am Mittwoch wieder zahlreiche, überwiegend ältere, Menschen sogenannte Schockanrufe. In den Anrufen berichteten die Betrüger über einen schweren Verkehrsunfall, den Angehörige verursacht hätten. Nur durch die Zahlung eines Geldbetrages könnten die Angehörigen auf freien Fuß kommen. Glücklicherweise ist der Polizei am Mittwoch kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger erfolgreich waren. Die Angerufenen meldeten sich umgehend bei der Polizei. Gleichgelagerte Anrufe gingen auch bei vielen Menschen im Bereich Duderstadt ein.

Auch hier warnt die Polizei davor, an fremde Menschen Geld zu übergeben. Hier sollte man sich auf kein Gespräch einlassen, auflegen und die Polizei verständigen. Innerhalb der Familie oder gegenüber älteren Menschen sollten solche Betrugsmaschen kommuniziert und gerade älter Mitmenschen dafür sensibilisiert werden. Denn nicht jeder liest eine Tageszeitung oder im Internet.


Quelle: Landespolizeiinspektion Nordhausen

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