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Deine persönlichen Daten im Internet besser schützen

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Wie schützt du deine persönlichen Daten eigentlich im Internet? Wenn du noch Anregungen benötigst, wir haben hier 10 Tipps für dich bereitgestellt:

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Von der klassischen Phishing-Attacke bis hin zum Daten-Tracking. Es gibt viele Wege, um an die persönlichen Daten der Nutzer zu gelangen. Wenn du dich fragst, was du noch tun kannst, um dich zu schützen, helfen dir vielleicht diese 10 Tipps, um deine Daten im Internet vor langen Fingern sicher zu halten!

Hier sind 10 Tipps, dir die dabei helfen, deine Daten im Internet besser zu schützen!

1. Überprüfe deine Privatsphäreeinstellungen auf sozialen Netzwerken

Wenn du auf sozialen Netzwerken angemeldet bist, sind diese Netzwerke im Besitz zahlreicher Informationen über dich.Aus diesem Grund empfehlen wir dir dringend, deine Datenschutzeinstellungen zu überprüfen: Die Entscheidung, welche Informationen du mit der Außenwelt teilen möchtest, liegt ganz bei dir.

Tipp: Ändere die Privatsphäreeinstellungen deiner sozialen Netzwerkkonten.

2. Nutze keine öffentlichen Sharing-Dienste zum Speichern privater Informationen

Oversharing ist nicht ausschließlich auf soziale Netzwerke beschränkt. Verwende keine Online-Dienste, die zum Teilen von Informationen gedacht sind, um deine privaten Daten zu speichern.Google Docs ist beispielsweise nicht der ideale Ort, um eine Liste deiner Passwörter zu speichern, und auch Dropbox eignet sich nicht unbedingt zur Aufbewahrung deiner Personalausweiskopien, es sei denn, das Archiv ist verschlüsselt.

Tipp: Nutze keine Sharing-Dienste zum Speichern privater Daten.

3. Vermeide Tracking

Beim Besuch einer Website gibt dein Browser jede Menge Informationen über dich und deine Surfgewohnheiten preis. Marketer verwenden diese Informationen, um dich zu profilieren und mit auf deinen Interessen zugeschnittenen Anzeigen zu überhäufen.

Auch der Inkognito-Modus kann das Tracking deiner Online-Aktivitäten nicht verhindern; dafür sind spezielle Tools notwendig.

4. Behalte E-Mail-Adresse und Handynummer für dich

Deine Belohnung, wenn du deine E-Mail-Adresse und Telefonnummer mit Online-Diensten teilst? Haufenweise Spam im Posteingang und unzählige Spam-Anrufe auf deinem Mobiltelefon.

Auch wenn du nicht vermeiden kannst, derartige Informationen mit Internetdiensten und Onlineshops zu teilen, solltest du weder deine Handynummer noch deine E-Mail-Adresse für beliebige Personen auf sozialen Netzwerken preisgeben.

Tipp: Erstelle einen zusätzlichen E-Mail-Account und erwerbe eine zusätzliche SIM-Karte, die du für den Online-Einkauf und andere Situationen, in denen du deinen Daten mit Fremden teilen müsstest, verwenden kannst.

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5. Nutze Messaging-Apps mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Viele der modernen Messaging-Apps verschlüsseln Daten ausschließlich bei der Übertragung – Nachrichten werden also auf der Seite des Anbieters entschlüsselt und auf den entsprechenden Servern gespeichert. Aber was passiert, wenn diese Server gehackt werden?

Gehe dieses Risiko lieber nicht ein und entscheide dich für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung; so bekommt selbst der Anbieter des Messaging-Dienstes keinen Einblick in deine Unterhaltungen.

Tipp: Nutze eine Messaging-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie zum Beispiel WhatsApp und beachte, dass Facebook Messenger, Telegram und Google Allo standardmäßig keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden.

Um diese zu aktivieren, musst du manuell einen privaten Chat starten.

6. Verwende sichere Passwörter

Wenn du schwache Passwörter zum Schutz deiner privaten Informationen verwendest, kannst du deine Informationen auch genauso gut in die Welt hinausposaunen.

Es ist fast unmöglich, sich lange und individuelle Passwörter für alle von dir genutzten Dienste zu merken; mit einem Passwort-Manager musst du dir allerdings lediglich ein einziges Master-Passwort merken.

Tipp: Verwende lange (12 Zeichen und mehr) Passwörter und vor allem verwende für jeden Dienst ein anderes Passwort. Um die Verwendung sicherer zu vereinfachen, verwende einen Passwort-Manager.

7. Wirf einen Blick auf alle App-Berechtigungen

Mobile Apps fordern dich dazu auf, ihnen Berechtigungen für den Zugriff auf Kontakte oder Dateien im Gerätespeicher und die Verwendung von Kamera, Mikrofon, Geolokalisierung usw. zu erteilen. Viele Apps können tatsächlich nicht ohne diese Berechtigungen funktionieren, andere wiederum verwenden diese Informationen ausschließlich dazu, um dich zu Marketingzwecken zu profilieren.

Glücklicherweise kann man die Berechtigungen, die jeder App spezifisch erteilt werden, ganz einfach kontrollieren. Das Gleiche gilt auch für Browser-Erweiterungen, die oftmals mit Spionagetendenzen einhergehen.

Tipp: Wirf einen Blick auf die Berechtigungen, die du mobilen Apps erteilst und installiere keine Browsererweiterungen, wenn du diese nicht wirklich benötigst.

8. Sichere dein Handy und Computer mit Passwörtern

Unsere Computer und Mobiltelefone speichern viele Daten, die wir lieber privat halten möchten. Schütze deine Geräte daher mit Passwörtern.

Diese Passwörter müssen nicht kompliziert und einzigartig sein, aber sollten unerwünschten Personen den Zugriff auf deine Geräte verweigern. Bei mobilen Geräten solltest du ein wenig besser vorgehen und dich für sechsstellige PIN-Nummern oder tatsächliche Passwörter anstelle von vierstelligen PIN-Nummern oder Bildschirmsperrmustern entscheiden.

Bei Geräten, die die biometrische Authentifizierung unterstützen, solltest du bedenken, dass diese Technologien einigen Einschränkungen unterliegen.

Tipp: Verwende Passwörter oder die biometrische Authentifizierung, um deine Smartphones, Tablets und Computer zu schützen.

9. Deaktiviere Sperrbildschirm-Benachrichtigungen

Du schützt dein Smartphone mit einem langen, sicheren Passwort, aber lassen sich Benachrichtigungen noch immer auf dem Sperrbildschirm anzeigen?

Damit diese Informationen nicht länger auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden, sollten die Benachrichtigungen entsprechend eingerichtet werden.

Tipp: Deaktiviere die Sperrbildschirm-Benachrichtigungen oder blende vertrauliche Informationen aus.

10. Verwende immer einen VPN in öffentlichen WLAN-Netzwerken

Öffentliche WLAN-Netzwerke verschlüsseln den Datenverkehr normalerweise nicht, und das bedeutet, dass jeder im selben Netzwerk versuchen kann, auf Ihren Datenverkehr zuzugreifen.

Übertrage keine vertraulichen Daten (Logins, Passwörter, Kreditkartendaten usw.) über ein öffentliches WLAN und verwende ein VPN, um deine Daten zu verschlüsseln und vor neugierigen Blicken schützen.

Tipp: Vermeide, wenn möglich, öffentliche WLAN-Netzwerke. Solltest du um eine Verbindung zu einem öffentlichen Hotspot nicht herumkommen, verwende immer ein VPN.

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Weitere Informationen findest du auch beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Artikelbild: Shutterstock / Von Tero Vesalainen
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