Aktuelles PCR-Test: 90 % der Zahlen falsch? Der Faktencheck

PCR-Test: 90 % der Zahlen falsch? Der Faktencheck

Facebook-Themen

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

Die beiden chinesischen Anwendungen Tiktok sowie WeChat sollen ab Sonntag, 20.09.2020 nicht mehr in US-App-Stores verfügbar sein. Das Weiße Haus begründet diese Entscheidung mit...

Corona: Falschen Namen im Lokal angeben – dieses Bußgeld droht

Wer Falschangaben zur Person macht, muss tief in die Tasche greifen! Dieser Inhalt wurde von BuzzBee zur Verfügung gestellt.

Post-Warnstreiks in allen Bundesländern

Im Tarifstreit mit der Post hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Diesmal in allen Bundesländern. Dieser Inhalt wurde von Euronews zur...

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...
-WERBUNG-
- Advertisement -

Im Internet und auf Social Media liest man immer wieder Aussagen über den PCR-Test, dass er eine Fehlerquote von 90% habe.

- Werbung -

Der PCR Test steht immer wieder in der Kritik. Für den PCR-Test werden Abstriche aus Mund, Nase oder Rachenraum entnommen. Dieses Material wird dann in mehreren Reproduktionszyklen vervielfältigt, so dass vorhandenes Virusmaterial besser zu erkennen ist. Am Ende kann man mit Hilfe dieses Tests erkennen, ob ein bestimmtes Virus, in diesem Fall das Coronavirus, in der Probe enthalten ist oder nicht.

Und genau an dieser Stelle sind wir bei dem Problem angekommen, was den PCR-Test angeht. Hier wird häufig falsch verstanden, wie dieser Test arbeitet und was dieser Test am Ende auch aussagt.

Wenn also davon gesprochen wird, dass der Test 90% falsche Ergebnisse liefert, wurde hierbei schlichtweg falsch interpretiert. Der Test selbst liefert in der Regel keine bis kaum falsche Ergebnisse. Mit falschen Ergebnissen ist in diesem Zusammenhang beispielsweise ein „false positiv“ gemeint, also jemand der überhaupt nicht erkrankt ist, jedoch nach dem Test angeblich als infiziert dargestellt wird.

- Werbung -

Dennoch spielt diese Zahl 90% eine Rolle, denn tatsächlich gibt es beim PCR-Test ein Problem. Das Problem liegt an dieser Stelle darin, dass der PCR-Test schlichtweg nicht darstellen kann, wie stark die Virenbelastung letztendlich ist. Das bedeutet, der Test sagt nur sehr wenig über die Viruslast aus, die ein Mensch letztendlich in sich trägt. Der Test sagt nur, ob man das Virus in sich trägt oder eben nicht.

PCR-Test: Nur Ja oder Nein

Genau das wird tatsächlich auch von Medizinern an dieser Stelle am PCR-Test kritisiert. In einem Artikel der New York Times liest man, dass die Viruslast bei der Behandlung ebenfalls berücksichtigt werden müsse (siehe hier), dies jedoch aus dem Test überhaupt nicht hervor ginge. So liest man in dem Artikel der New York Times:

Some of the nation’s leading public health experts are raising a new concern in the endless debate over coronavirus testing in the United States: The standard tests are diagnosing huge numbers of people who may be carrying relatively insignificant amounts of the virus.

- Werbung -

Genau an dieser Stelle setzt also die Kritik der Wissenschaftler in der New York Times an. Sie geben Beispielfälle an, in denen Menschen zwar positiv auf das Virus getestet wurden, jedoch das Virus selbst in ihren Körpern kaum vorhanden war. Das PCR-Testergebnis war also nicht falsch, da das Virus ja nachgewiesen wurde, jedoch war die Anzahl der Viren schlichtweg zu gering.

Als Lösung bieten die Wissenschaftler an, dass man die Reproduktionszyklen des Tests einfach auf eine bestimmte Höhe beschränkt. Bei weniger Reproduktionszyklen würden entsprechend getestete mit wenigen Viren im Körper durch das Raster fallen. Und damit wären wir am Ende wieder bei der Zahlen 90% angekommen. Die Zahl 90% beim PCR-Test spricht also nicht davon dass 90% das Virus gar nicht im Körper tragen, jedoch positiv getestet wurden, sondern dass 90% zwar das Virus im Körper tragen und auch korrekt getestet wurden, aber einfach zu wenig Viren im Körper tragen. Und reduziere man die Reproduktionszyklen, würden diese Menschen wahrscheinlich gar nicht als positiv gewertet werden.

Das könnte ebenso interessieren

Ist die Angst vor Viren unbegründet? (Faktencheck). Auf einem Sharepic wird behauptet, vor Viren müsse man keine Angst haben. Demnach habe Pasteur selbst nach 1880 den Glauben an Viren aufgegeben, zudem hätte das CDC (Center for Disease Control) noch keine Ansteckung durch Viren beweisen können. Mehr dazu HIER.

PCR-Test, Artikelbild: Shutterstock / Von Cryptographer
- Werbung -
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Weitere Themen

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

0
Die beiden chinesischen Anwendungen Tiktok sowie WeChat sollen ab Sonntag, 20.09.2020 nicht mehr in US-App-Stores verfügbar sein. Das Weiße Haus begründet diese Entscheidung mit...
Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

0
Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von BuzzBee zur Verfügung gestellt.

Corona: Falschen Namen im Lokal angeben – dieses Bußgeld droht

0
Wer Falschangaben zur Person macht, muss tief in die Tasche greifen! Dieser Inhalt wurde von BuzzBee zur Verfügung gestellt.
Dieser Inhalt wurde von Euronews zur Verfügung gestellt.

Post-Warnstreiks in allen Bundesländern

0
Im Tarifstreit mit der Post hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Diesmal in allen Bundesländern. Dieser Inhalt wurde von Euronews zur...

Shadowbanning – TikTok blockiert in einigen Regionen LGBTQ-Inhalte.

[Weiterlesen]

Top-Artikel

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

Die beiden chinesischen Anwendungen Tiktok sowie WeChat sollen ab Sonntag, 20.09.2020 nicht mehr in US-App-Stores verfügbar sein. Das Weiße Haus begründet diese Entscheidung mit...

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Kann mich Facebook zwingen, meinen Personalausweis hochzuladen?

Bereits seit einigen Jahren werden Konten auf Facebook aufgrund des Namens gesperrt. Facebook verlangt von seinen Nutzern, ihren Klarnamen anzugeben, das ist kein Geheimnis. Deswegen...

Achtung: angebliche SMS von Raiffeisen führt in Phishing-Falle

Die Raiffeisen-Banken verschicken aktuell keine SMS zu einem angeblichen "pushTan"-Dienst - Vorsicht vor Betrug! Aktuell erhalten Smartphone-Besitzer eine dubiose SMS, die angeblich von den Raiffeisen-Banken...

Identitätsdiebstahl: Das sind die gängigsten Betrugsmaschen

Ausweiskopien und fremde Identitäten sind im Bereich der Internetkriminalität ein begehrtes Gut. Denn so können Kriminelle unter falschem Namen Straftaten begehen und bleiben selbst...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: