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Vorsicht vor Netflix-Phishing

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Vorsicht: Im Moment verschicken Betrüger E-Mails im Namen von Netflix und haben es auf die Login-Daten abgesehen.

Netflix-Phishing – Das Wichtigste zu Beginn:

  1. Eine E-Mail gibt vor von Netflix zu stammen.
  2. Angeblich seien Probleme mit der Zahlung festgestellt worden. Um das Konto wieder nutzen zu können, soll sich der Empfänger über einen Link auf dem Netflix-Konto einloggen.
  3. Es handelt sich um einen Phishing-Versuch. Die Webseite ist gefälscht!
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Wer aktuell eine E-Mail auf Englisch von Netflix erhält, sollte vorsichtig sein. Mit dem Betreff „Please update your payment details“ versuchen Betrüger an die Login-Daten von Netflix-Konten zu gelangen.

Die ganze Nachricht lautet wie folgt:

Your account is on hold.
Please update your payment details
Hi Customer,
We’re having some trouble with your current billing information. Would you like to retry running your card again?

Die Betrüger geben vor, dass das Konto aufgrund von Zahlungsproblemen im Moment nicht nutzbar wäre. Um sein Konto weiterhin verwenden  zu können, soll der Nutzer entweder die Zahlung wiederholen oder eine neue Zahlungsmethode auswählen.

Wir versuchen also die Zahlung zu wiederholen und gelangen auf eine gefälschte Seite im Corporate Design von Netflix. Zu erkennen an der seltsamen URL, die nichts mit der Original-Webseite von Netflix zu tun hat. Um uns als Mensch zu identifizieren, soll noch ein Haken gesetzt werden. Danach erscheint die Login-Maske zum vermeintlichen Netflix-Konto.

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Wer hier jedoch seine Daten eingibt, erlebt eine herbe Enttäuschung: Der Login funktioniert nicht. Die Betrüger aber sind nun im Besitz der Daten. Das genügt aber und sie können diese nun im Darknet als „Netflix kostenlos“ anbieten.

Ich habe meine Daten eingegeben – was kann ich tun?

Ändere so schnell wie möglich dein Passwort! Wenn das nicht mehr geht, dann nimm Kontakt zum Amazon-Kundenservice auf. Wenn du deine Bank- oder Kreditkartendaten eingegeben hast, behalte deine Kontoauszüge im Blick und kontaktiere am besten deine Bank oder das Kreditkarteninstitut und lasse dein Konto bzw. die Kreditkarte sperren.

Woran erkenne ich eine gefälschte E-Mail?

  • Du wirst meistens nicht persönlich angeschrieben. Betrüger verwenden Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder gar keine Anrede.
  • Der Vorwand ist unrealistisch und die E-Mail ist voll mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern.
  • Der Absenderadresse ist nicht die Service-Adresse des genannten Unternehmens.
  • Der Link der Anmelde-Seite entspricht nicht dem Link der richtigen Seite.
  • Die Links zu Datenschutz, AGB, Impressum usw. funktionieren nicht.
  • Grundsätzlich gilt: Amazon fordert dich nicht per E-Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.

Tipp: Folge keinem angebotenen Link, sondern rufe die Seite im Browser manuell auf. Frage Amazon direkt nach der E-Mail, um sie bestätigen zu lassen.

Passend zum Thema: Facebook-Phishing mit Falschmeldung über entführten Jungen

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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