Blogheim.at Logo
Montag, 26 Juli 2021
StartAktuellesNetflix könnte 2020 vier Mio. US-Abonnenten verlieren

Bitte unterstütze uns! Werde jetzt mimikamaPLUS- Abonnent und unterstütze so unser Handeln.

Netflix könnte 2020 vier Mio. US-Abonnenten verlieren

Facebook-Themen

Hohe Kosten und immer mehr Konkurrenz: Der Streaming-Markt ist umkämpft und für den Branchenriesen Netflix könnte das nächste Jahr problematisch werden.

Streaming wird zwar immer beliebter, aber das macht Netflix nicht unbedingt stärker: Der Streaming-Riese Netflix wird im Jahr 2020 voraussischtlich vier Mio. Abonnenten in den USA verlieren. Das prognostiziert die US-Investmentbank Needham, die auch das Rating des Medienunternehmens herabgesetzt hat. Die düstere Vorhersage begründet die Bank vor allem mit dem relativ hohen Preis des Portals sowie der immer größeren Menge an konkurrierenden Anbietern.

Netflix braucht Werbung

„Netflix braucht einen zweiten, billigeren Service, um mit Disney+, Apple+, Hulu, CBS All Access und Peacock mithalten zu können“, schreibt die Needham-Analystin Laura Martin. Die Geschäftsbilanz von Netflix würde geringeren Einnahmen nicht standhalten, weswegen das Unternehmen etwas an seinem Geschäftsmodell ändern müsse.

Needham sieht es als Fehler des Portals an, auf Werbungen zu verzichten. Weil so die monatliche Gebühr für den Service weiterhin hoch bleibt, würde das zu einem großen Verlust an Abonnenten führen. Um den entgegenzuwirken, solle Netflix ein alternatives Angebot einführen, bei dem die Gebühren niedriger sind und Nutzer dafür Werbungen auf der Plattform sehen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Splendig Research von Mai 2019 ist das Publikum diesem Konzept gegenüber nicht abgeneigt.

„Schwache Kostenstruktur“

Am Ende des dritten Quartals 2019 gab Streamingriesen an, etwas mehr als 60 Mio. Abonnenten in den USA zu haben. Dennoch ist Needham nicht die einzige Finanzinstitution, die den Streaming-Konzern herabgestuft hat. Die Citigroup setzte das Rating von Netflix in der vergangenen Woche herab. Grund dafür sei die starke Konkurrenz und die „schwache Kostenstruktur“ des Unternehmens.

via Pressetext.com


Wir brauchen deine Unterstützung!

Im Gegensatz zu anderen Medien haben wir bei unseren Faktenchecks keine “Paywall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es Mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fake-News vorgehen. Unterstütze uns und trage auch du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst du unterstützen: via PayPal oder Patreon. Gerne kannst Du aber auch ein mimikamaPLUS- Abonnent werden.

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Artikel