Aktuelles Nein, Finanzminister Scholz erklärt nicht, wie man 250 € in Tausende verwandelt!

Nein, Finanzminister Scholz erklärt nicht, wie man 250 € in Tausende verwandelt!

Facebook-Themen

Gefälschte MediaMarkt-Seite auf Facebook lockt wieder mit Gewinn

Bei der Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ handelt es sich um keine offizielle Seite des Unternehmens. Die Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ gibt vor, 10 Segway Ninebot ES2 zu...

Zwarte Piet verboten? Nein, aber „blackface“!

Viele Medien berichten, Facebook verbiete den sogenannten "Zwarte Piet“. Stereotype Darstellungen des in den Niederlanden und Belgien bekannten Nikolaushelfers "Zwarte Piet" sind ab sofort auf...

Fragwürdige Corona-Infos: Facebook löscht mehr als 7 Millionen Beiträge

Facebook greift bei Falschinformationen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus härter durch. Wie der ORF berichtet, hat Facebook seit April mehr als sieben Millionen Beiträge...

Achtung vor dem Video, wo ein Eisbär eine Frau tötet

Seit Monaten verbreitet sich auf Facebook ein scheinbares Video eines Eisbären, der eine Frau tötet. Was allerdings wie der Link zu einem Video mit dem...

Es ist die gleiche Masche, immer und immer wieder: Angeblich werben Prominente für eine Methode, um ohne Vorwissen und ganz einfach Geld zu verdienen.

- Werbung -

Das Schlimme ist: Diese Methode scheint auch noch Erfolg zu haben, zumindest für die Hintermänner, eher weniger für alle, die glauben, dass Finanzminister Olaf Scholz wirklich eine sehr dubiose Bitcoin-Plattform empfiehlt.

"Underground"-Banking mit Scholz?
„Underground“-Banking mit Scholz?

Schon sehr verwirrend ist, dass die Seite zwar in der Internetadresse „Finanzmagazin“ heißt, der Artikel aber aussieht wie von BILD online:

Dies ist keine echte Seite der BILD
Dies ist keine echte Seite der BILD

In dem Artikel wird erzählt, Olaf Scholz habe zwar noch im Januar den Bitcoin kritisiert, das habe sich nun aber vollkommen geändert. Bei jener neuen Methode handele es sich zudem um eine „neue Form des Online-Bankings“, welche nun legal sei.

Weiter folgt das Beispiel einer Familie, die mittels dieses Systems ihr Geld angeblich vervielfachte, dazu dann noch der unterschwellige Zeitdruck, dass es wahrscheinlich nicht mehr viele Plätze in diesem Online-System gäbe.

Weiter unten wird dann aus dem „Wir wissen nicht, wieviele Plätze noch frei sind“ plötzlich ein „nur noch 17 Plätze verfügbar“. Sehr vertrauenswürdig. Nicht.

Hinweis
Du bist auch auf Facebook? Dann folge uns doch auch in unsere Gruppe 🙂
- Werbung -

Und was ist das dann für eine Plattform?

Auf jeden Fall nicht um „eine neue Form des Online-Bankings“, sondern um eine uns allzu bekannte Form des Bitcoin-Betruges!

Natürlich: Erst einmal soll man kräftig einzahlen
Natürlich: Erst einmal soll man kräftig einzahlen

Bei dieser Plattform geht es konkret um den Handel mit binären Optionen in Form von Bitcoins. Dies ist nicht illegal, jedoch sprechen die gefälschten Erfahrungsberichte angeblicher Nutzer der Plattform stark gegen die Seriosität der Plattform!

Interessanterweise lässt uns beim Aufruf der Plattform [sponsor]Kaspersky[/sponsor] gar nicht erst an das Eingabeformular ran: Die Software erkennt, dass mindestens ein Datenverlust droht:

Kaspersky verhindet den Zugang klugerweise
Kaspersky verhindert den Zugang klugerweise

Der Handel mit binären Optionen ist ein hoch riskantes Modell, welches teilweise auch außerbörslich angeboten wird. Definitiv kein Produkt für Anfänger!

Bei binären Optionen können zwei Aktionen eintreten:

  1. Das vorhergesagte Ereignis tritt ein, wodurch Händler/innen eine im Vorhinein festgelegte Summe erhalten.
  2. Das vorhergesagte Ereignis tritt nicht ein, wodurch Händler/innen einen Verlust erleiden.

Bei dem Handel mit binären Optionen können Nutzer Geld verdienen, sofern sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen. Der Online-Handel mit binären Optionen ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Beispielsweise könnt ihr keine Gewinnauszahlung erhalten, an Anbieter geraten, die Kurse manipulieren, oder eure persönlichen Daten dienen für Verbrechen unter eurem Namen, da die persönlichen Daten des Nutzers in die Hände des Betreibers gelangen.

Genaue Details und mehr Informationen zu diesem Thema findet man hier.

- Werbung -

Fazit:

Mit einem Clickbait (bekanntes Gesicht und einer Erfolgsstory) locken die Betreiber Nutzer auf ihre Webseite und präsentieren dort Fabricated Content im Design von ebenso bekannten Medienhäusern.

Grundsätzlich geht es hier um Online-Handel mit binären Optionen – wobei hier viel Wissen und Erfahrung notwendig ist, um tatsächlich das große Geld zu machen. Zudem zahlen solche Plattformen die Gewinne nicht, selten oder nur teilweise an die Nutzer aus.

Auch interessant:

An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -

ZoomBombing: Online-Gerichtsanhörung mit Raps und Pornos gestört

Die Anhörung des 17-Jährigen, der für den Hack von rund 130 Twitterkonten verantwortlich sein soll, musste wegen ZoomBombing geschlossen werden. Scheinbar war die Videokonferenz nicht...

Zeigen Brandfotos einen Zusammenhang mit der Beirut-Explosion? Nein!

Bilder von Bränden und Explosionen sollen einen Zusammehang beweisen. Die Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist erst wenige Tage her, da tauchen nun Bilder...

Fake-Shops locken mit günstigen Pools, Griller & Terrassenmöbel

Egal ob im eigenen Pool schwimmen, den Griller anheizen, die Pflanzen pflegen oder einfach auf der Terrasse die Sonne genießen. Sommerzeit ist Gartenzeit. Das...

Top-Artikel

Ägypter outen Sextäter via Social Media

"Opfer können Übergriffe nicht melden": Wut auf Regierung und Elite entlädt sich im Web Aus Verzweiflung über die Untätigkeit der Behörden greifen die Opfer von...

COVID-19: Viele US-Eltern werden Impfmuffel

Experten von Orlando Health warnen bereits bei Kinderkrankheiten vor einer Pandemie In den USA sind die Impfraten inmitten der Corona-Krise stark rückläufig. Forscher von Orlando...

Nein, in Österreich werden keine Kinder in einer Tiefgarage unter Zwang getestet.

"Schulkinder und Kindergartenkinder von 2 bis 6 Jahren wurden in einer Tiefgarage in Oberösterreich mit einem schmerzhaften Mund- Nasenabstrich unter Zwang getestet." So beginnt ein...

Video: „Bäume pflanzen ist gegen den Islam“ (Faktencheck)

Nein, in diesem Video werden die Bäume nicht aufgrund der Religion aus dem Boden gerissen. Hier geht es um einen anderen Disput. Ein Video zeigt,...

Deutsche Regierung: Agentur zur Cybersicherheit nimmt ihre Arbeit auf

Zur Stärkung der Cybersicherheit wurde von der deutschen Regierung nun eine neue Bundesagentur gegründet. Cybersicherheit fördern Die neu gegründete Agentur hat es zur Aufgabe, Innovationen im...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
-WERBUNG-