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Sonntag, 30 Mai 2021
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Metallspäne in Fruchtgummipäckchen entdeckt – Hersteller ermittelt

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Am Dienstag, den 25.2., wurden im Rahmen des Faschingsumzuges Laubach-Freienseen Süßigkeiten verteilt, welche Metallspäne enthalten können.

Nachdem am Dienstag während eines Faschingsumzuges in Laubach – Freienseen kleine Fruchtgummipäckchen, die offenbar mit Metallspänen verunreinigt waren, verteilt wurden, konnte die Herkunft der Päckchen durch die Polizei ermittelt werden.

Am Dienstagabend hatten sich mehrere Personen bei der Polizei in Grünberg gemeldet und mitgeteilt, dass sie während des Faschingsumzuges in Laubach – Freienseen kleine weiße Päckchen mit Fruchtgummis mitgenommen haben. In diesen Päckchen befanden sich wenige kleine Metallspäne. Nach einem Warnhinweis der Polizei meldeten sich mehrere Zeugen und brachten die offenbar verunreinigten kleinen Päckchen zur Polizei.

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Hersteller ermittelt

Bei den Ermittlungen stellte es sich heraus, dass die Fruchtgummis offenbar in einer Firma im Landkreis Gießen verpackt wurden. Am Mittwochabend suchten mehrere Polizeibeamte und Mitarbeiter der Kreisveterinärbehörde des Landkreises Gießen die in Frage kommende Firma auf. Es stellte sich heraus, dass die Päckchen dort vor einigen Tagen Rahmen eines Testlaufs für eine neue Verpackungsmaschine abgefüllt und verpackt wurden.

Mehrere dieser Verpackungen, die nach dem Testlauf eigentlich zur Vernichtung bestimmt waren, wurden dann offenbar ohne Erlaubnis durch einen Mitarbeiter der Firma verteilt. Sehr wahrscheinlich wurden die Päckchen auch bei weiteren Umzügen im näheren Umfeld von Laubach verteilt.

Verfahren eingeleitet

Gegen den Verdächtigen wurde ein Verfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Die Fruchtgummis sollten auf keinen Fall verzehrt werden. Ein Bild einer solcher Packung, die am Dienstag nach dem Umzug bei der Polizei abgegeben wurde, ist oben im Titelbild zu sehen.

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Bei einem Verzehr der verunreinigten Fruchtgummis liegt keine konkrete Gesundheitsgefährdung vor. Sollten nach einem Verzehr dennoch Beschwerden auftauchen, so wird empfohlen, vorsorglich einen Arzt aufzusuchen.

Die Polizei empfiehlt, solche Päckchen bei der nächstgelegenen Polizeistation abzugeben.

Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

Quelle: PP/Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Gießen
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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