Blogheim.at Logo
Freitag, 3 Dezember 2021

Warnung vor manipulierten Geldautomaten

Polizei warnt vor manipulierten Geldautomaten. In einem aktuellen Fall wollte ein Kunde Geld von einem Geldautomaten abheben, der Kunde hat das Geld nie erhalten.

Am Dienstag, dem 17. August stellte ein Kunde gegen 14 Uhr am Neumarkt eine Manipulation an einem Geldautomaten fest und meldete dies zunächst der Filiale. Der Kunde habe Bargeld abheben wollen, jedoch keine Auszahlung am Gerät erhalten. Der Vorgang an sich wurde jedoch registriert, da der gewählte Betrag von seinem Konto abgebucht wurde. Ein Techniker stellte dann die Manipulation am Geldautomaten fest. Vor dem Geldausgabeschacht war eine weitere Klappe aufgeklebt worden, sodass das Bargeld bei einer Abhebung an dieser kleben bleiben sollte. Im vorliegenden Fall hat es nicht funktioniert und das Geld landete im eingebauten Safe, sodass dem Kunden kein Schaden entstanden war. Die Polizei wurde informiert und nahm eine Strafanzeige auf.

Das zuständige Kriminalkommissariat nimmt Hinweise – z.B. zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen verdächtigen Feststellung – aus der Bevölkerung unter der 0800 2361 111 entgegen.

Betrüger können einen Geldautomaten auf vielfältige Weise manipulieren, um an das Geld von unvorsichtigen Bankkunden zu kommen.

Daher rät die Polizei:

  • Nutzen Sie keinen Geldausgabeautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint, z. B. angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.
  • Bei Verdacht auf Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu können.
  • Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an. Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten stehen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.
  • Bei dem Verdacht der Ausspähung Ihrer Kartendaten lassen Sie bitte umgehend die Karte über Ihre Bank bzw. den bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Quelle: PP / Polizeipräsidium Recklinghausen
Auch interessant:
Angeblich wurden „heute morgen“ 229 christliche Missionare von afghanischen Islamisten zum Tode verurteilt. Doch es handelt sich um einen alten Kettenbrief.

Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung! Überhaupt jetzt, denn wir verzichten ab sofort auf lästige Werbebanner, denn wir wollen nicht länger Sklaven der Werbeindustrie sein und diesen Zustand möchten wir bewusst aufrechterhalten. Dafür gibt es einen guten Grund. Dieser Grund nennt sich: Unabhängigkeit.

Unterstützen


 

Exklusive Inhalte! Werde jetzt mimikamaPLUS- Abonnent und unterstütze so unser Handeln. Zusätzlich erhältst du exklusive Inhalte und die gesamte Webseite werbefrei.

Aktuelle Artikel

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.