Aktuelles Malende Elefanten und das Problem dahinter. Ein Faktencheck!

Malende Elefanten und das Problem dahinter. Ein Faktencheck!

Facebook-Themen

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...

Facebook: Schutz für geistiges Eigentum. So möchte Facebook Bildinhalte besser schützen!

Facebook erweitert den sogenannten "Rights Manager" von Video - auf Bildrechte. Diese Funktion soll Herausgebern und Autoren die Möglichkeit geben, Kontrolle über eigene Inhalte...

„Maddie“ McCann: Staatsanwaltschaft hat Beweise für ihren Tod

Seit Mai 2007 ist das britische Mädchen verschwunden. Ein 43 Jahre alter Deutscher steht unter Mordverdacht und hatte möglicherweise einen Komplizen. Dieser Inhalt wurde von...

Kann der PCR-Test das Coronavirus gar nicht nachweisen? (Faktencheck)

Der PCR-Test wird immer wieder diskutiert. Kann er das Virus gar nicht nachweisen? Jene Behauptung stammt nicht von irgendeinem Arzt, sondern von einer Virologin: Prof....
-WERBUNG-
- Advertisement -

Da steht der Elefant mit einem Pinsel am Rüssel und malt ein kleines Bild. Ein Video von dieser Szene sorgt für Aufsehen. Gibt es wirklich malende Elefanten?

Die kurze Zusammenfassung über malende Elefanten:

Das Video vom malenden Elefanten ist KEIN Fake! Das Material stammt aus dem Elefantencamp Nahe Chiang Mai (Thailand). Die Elefanten wurden trainiert diese Kunstwerke anzufertigen, Tierschützer üben Kritik daran.

- Werbung -

Gekonnt schwingt das große graue Tier den Pinsel. Es sieht verblüffend aus, denn auf dem Papier erscheinen wirklich Striche. Haben Elefanten etwa verborgene Talente?

- Werbung -

Malende Elefanten, da fragen sich viele Nutzer anhand des Videos, ob das wirklich echt ist. Und wenn es echt ist, machen die Elefanten das freiwillig oder stecken da bestimmte Praktiken hinter, die teilweise für die Tiere nicht ganz angenehm sein könnten?

Kurz gesagt: Bei dem folgenden Video handelt es sich um keinen Fake!

Die malenden Elefanten aus Thailand

Man sieht hier einen malenden Elefanten aus einem Elefantencamp in der Nähe von Chiang Mai. Chiang Mai ist eine der größten Städte Thailands und liegt im Norden des Landes.

Man kann sich das Ganze in etwa wie einen Streichelzoo mit Elefanten vorstellen, die Besucher können dort Elefanten füttern, reiten, streicheln, ihnen beim Fußball spielen oder eben beim Malen von Bildern zusehen. Soweit kritiklos betrachtet.

- Werbung -

Die Bilder werden übrigens gehandelt! Aus der Süddeutschen Zeitung erfährt man, dass so ein Bild, welches eher abstrakte Striche zeigt, für bis zu 400 Dollar (270 Euro) verkauft werden (vergleiche hier).

Kritik durch Tierschutz

Ein Artikel auf tierwelt.ch beschreibt jedoch eine andere Seite zu den malenden Elefanten. Was so friedlich und „malerisch“ aussieht, kann grauenvolle Hintergründe haben. Die Webseite beschreibt:

Trotzdem vermitteln die Filme einen falschen Eindruck von den Fähigkeiten und dem künstlerischen Verständnis der Elefanten.

Die Tiere machen das Ganze nicht unbedingt freiwillig, sondern wurden trainiert. Tierschützer kritisieren dabei, dass unter anderem auch mit schmerzhaften Methoden gearbeitet wird. Es gibt diverse Berichte über barbarische Methoden der Dressur, wie sie auch die Webseite „One Green Planet“ beschreibt.

Dabei wird von teilweise rabiaten und grausamen Methoden berichtet, mit welchen den Tieren das Malen antrainiert wird. Man muss dazu sagen: Es handelt sich dabei nicht um ein spezielles Problem bei den malenden Elefanten, sondern generell beim Antrainieren von Arbeitselefanten.

Welche Methoden angewendet werden, will ein Forumsbeitrag beschreiben, den wir an dieser Stelle verlinken (hier lesen). Es handelt sich dabei um den Reisebericht einer Touristin. Elefanten sind in Thailand bei Touristen sehr gefragt. Dementsprechend steht die kommerzielle Nutzung an dieser Stelle im Vordergrund. sind und häufig wohl eher der Kommerz im Vordergrund steht.

Abschließend

Ob bei der Dressur aller Elefanten diese fragwürdigen Methoden zum Einsatz kommen, kann abschließend nicht bestätigt werden. So haben wir zu einer früheren Berichterstattung zu diesem Thema ein Feedback eines Nutzers bekommen, dass in seiner Nähe in Thailand ein Camp sei, wo von dieser Quälerei nichts zu sehen sei. Es gibt wohl – wie überall und so oft – auch hier sowohl schwarze Schafe, als auch vorbildliche Beispiele.

Das könnte ebenso interessieren:

Der sprechende und bellende Papagei. Kein Fake!

- Werbung -
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Weitere Themen

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

0
Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...
Erweiterung des Rights Managers: Bildrechte von Kreativen und Verlagen besser schützen!

Facebook: Schutz für geistiges Eigentum. So möchte Facebook Bildinhalte besser schützen!

0
Facebook erweitert den sogenannten "Rights Manager" von Video - auf Bildrechte. Diese Funktion soll Herausgebern und Autoren die Möglichkeit geben, Kontrolle über eigene Inhalte...

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von EURONEWS zur Verfügung gestellt.

„Maddie“ McCann: Staatsanwaltschaft hat Beweise für ihren Tod

0
Seit Mai 2007 ist das britische Mädchen verschwunden. Ein 43 Jahre alter Deutscher steht unter Mordverdacht und hatte möglicherweise einen Komplizen. Dieser Inhalt wurde von...
Dieser Inhalt wurde von der AFP zur Verfügung gestellt.

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

0
Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...

Shadowbanning – TikTok blockiert in einigen Regionen LGBTQ-Inhalte.

[Weiterlesen]

Top-Artikel

Twitter-Algorithmus bevorzugt womöglich Bilder von Weißen

Laut einem Experiment hebt die Plattform Twitter in Tweets immer bestimmte Fotos hervor - Konzern testet nun System Der Algorithmus des Mikroblogging-Dienstes Twitter bevorzugt offenbar...

Facebook: Schutz für geistiges Eigentum. So möchte Facebook Bildinhalte besser schützen!

Facebook erweitert den sogenannten "Rights Manager" von Video - auf Bildrechte. Diese Funktion soll Herausgebern und Autoren die Möglichkeit geben, Kontrolle über eigene Inhalte...

Kann der PCR-Test das Coronavirus gar nicht nachweisen? (Faktencheck)

Der PCR-Test wird immer wieder diskutiert. Kann er das Virus gar nicht nachweisen? Jene Behauptung stammt nicht von irgendeinem Arzt, sondern von einer Virologin: Prof....

Fake-Profil: Ruediger Dahlke verlost kein Geld

Vorsicht: Seit längerem versuchen Betrüger im Namen von Ruediger Dahlke an persönliche Daten sowie Kontoinformationen zu gelangen. Aktuell lockt eines dieser gefälschten Profile wieder auf...

Nein, das sind keine Jugendlichen aus Moria!

Auf Facebook wird suggeriert, ein Foto zeige Jugendliche und junge Erwachsene aus Moria. Anfang September brannte das Flüchtlingslager in Moria, seitdem wird darüber diskutiert, wo...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: