Aktuelles Kein Fake: Fotograf brach einem Löwen für Fotos die Beine

Kein Fake: Fotograf brach einem Löwen für Fotos die Beine

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Anfragen bekamen wir zu einem Artikel, der in Sachen Skrupellosigkeit so grausam klingt, dass vermutet wurde, es würde sich vielleicht nur um Clickbait handeln: Ein Fotograf soll einem jungen Löwen die Beine gebrochen haben, damit Touristen Selfies mit dem Tier machen können.

Dies soll sich in Russland zugetragen haben. Als es dem Löwen immer schlechter ging, soll der Fotograf das Tier in einer Scheune in der südrussischen Provinz Dagestan ausgetzt haben , wo er von Tierschutzdiensten gefunden wurde. Russische Quellen berichten jedoch, der Fotograf habe das Tier verkauft; die letzte Besitzerin meldete sich dann bei einem Tierarzt.

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Kein Fake… und dem jungen Löwen geht es wieder gut

Der angefragte Artikel ist mit zahlreichem Bildmaterial und Quellen versehen, die die Geschichte unterstreichen. Auch auf mehreren russischen Seiten wird von dem Schicksal und der Rettung des jungen Löwen berichtet.

Das Löwenjunge, welches den Namen „Simba“ bekam, wurde mit Knochenbrüchen, einer beschädigten Wirbelsäule, Druckgeschwüren, Muskelschwund und einem Darmverschluß aufgefunden. Von den Verletzungen erholte es sich gut, auch kann es wieder laufen, doch die volle Kraft und Geschicklichkeit eines Löwen wird er nicht erreichen können.

Tierarzt Karen Dallakyan, der sich um den Löwen kümmert, bezeichnet es als ein Wunder, dass Simba nicht nur überlebte, sondern auch große Fortschritte bei der Heilung machte. Mittlerweile spiele er wieder und entwickele Lebenslust.

Die Suche nach dem Täter und politische Folgen

Die letzte Besitzerin, die auch den Tierarzt Karen Dallakyan informierte, ist eine Bewohnerin aus Izberbash. Über sie konnte auch zurückverfolgt werden, wer der Fotograf war.

Abgeordneter Wladimir Burmatow, Vorsitzender des Ausschusses für Ökologie und Umweltschutz, setzte sich besonders für Simba und die Suche nach dem Täter ein. Auf seinem Instagram-Account finden sich auch Bilder mit ihm und Simba, der mittlerweile auch besucht werden kann.

 

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Ein Beitrag geteilt von Владимир Бурматов (@burmatoff) am

Simba ist Mitte Juni ein Jahr alt geworden. Laut Burmatow war es möglich, einem ganzen Verbrechersyndikat, welches im Süden Russlands illegal mit Tieren handelten, auf die Spur zu kommen.

Laut dem Abgeordneten werden nun parlamentarische Anträge vorbereitet, um effektiver solche Tierhandel-Syndikate aufzuspüren und bestrafen zu können. Auch sollen neue Gesetze dafür sorgen, dass Tiermisshandlungen sehr viel stärker bestraft werden.

Wie gut es Simba mittlerweile wieder geht, der nun wie ein großes, verspieltes Kätzchen mit seinen Stofftieren spielt und alles neugierig beäugt, könnt ihr euch hier ansehen:

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Recherche: Janine M.

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