Blogheim.at Logo
Aktuelles Faktencheck: LKW mit der Aufschrift "Wir fahren alles gegen die Wand"
Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Faktencheck: LKW mit der Aufschrift „Wir fahren alles gegen die Wand“

Facebook-Themen

Push-Benachrichtigungen fördern Handy-Sucht nicht

Smartphone-Nutzer schauen bei Push-Benachrichtigungen automatisch auf den Bildschirm und erinnern sich oft nicht daran. Push-Benachrichtigungen haben wenig Einfluss auf die Smartphone-Sucht. Menschen nutzen ihre Handys...

Sammelklage gegen Drosten nur Quatschjura?

In seiner Reihe QuatschJura berichtet der Würzburger Anwalt Chan-Jo Jun über unsinnige oder pseudojuristische Aussagen, die auf Social Media verbreitet werden. Seit längerem schon wird...

Achtung Identitätsdiebstahl: Kriminelle versenden betrügerische E-Mails im Namen der Post!

Zahlreiche LeserInnen melden uns derzeit eine betrügerische E-Mail, die im Namen der Österreichischen Post verschickt wird. In diesem E-Mail werden Sie dazu aufgefordert, eine Ausweiskopie...

Zum Thema WhatsApp und Datenschutz

Auch wenn WhatsApp per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Inhalte von Nachrichten schützt, können viele Infos der Nutzer gesammelt und weitergegeben werden. "Legale WhatsApp-Verwendung ist praktisch unmöglich." Dieser...
-WERBUNG-

„Wir fahren alles gegen die Wand“ – das Foto eines LKW mit jenem Schriftzug und vier Logos verwundert aktuell Nutzer.

- Werbung -

Dabei wird das Foto auf Social Media-Plattformen wie Facebook geteilt und hochgeladen. Es zeigt einen blauen LKW mit der Aufschrift „Wir fahren alles gegen die Wand“. Dieser steckt zwischen einer Hausmauer und Auffahrt fest.

Darüber hinaus sind Logos politischer Parteien auf den Logos zu sehen. Es geht dabei um Statusbeiträge wie folgenden:

Screenshot des angefragten Beitrags auf Facebook
Screenshot des angefragten Beitrags auf Facebook

„Wir fahren alles gegen die Wand“

Der Faktencheck

Das Foto ist schnell erklärt – es wurde nämlich manipuliert. Auf der Originalaufnahme ist nicht der oben gezeigte Slogan zu sehen, sondern der Schriftzug einer rumänischen Speditionsfirma. (siehe hier, hier und hier)

- Werbung -

Auch die Polizei Mittelhessen veröffentlichte zu dem Vorfall folgende Pressemitteilung:

Herborn-Seelbach: Sattelauflieger blockiert Berg- und Friedhofstraße

Das Wendemanöver eines 40-Tonners ging heute Morgen (13.01.2020) in Herborn-Seelbach gewaltig schief. Der Laster verkeilte sich und blockiert derzeit die Bergstraße sowie die Friedhofstraße.

Um kurz vor neun informierten Anwohner die Herborner Polizei. Der aus Rumänien stammende Brummifahrer wollte rund 9 Tonnen Granulat bei einer Firma abliefern, kam aber wegen parkender Fahrzeug nicht durch. Kurzum entschied er sich rückwärts zu wenden, was aufgrund der winkeligen Einmündung und der abschüssigen Straßenführung scheiterte. Der Sattelauflieger des Gespanns prallte mit dem Heck gegen eine Hauswand und ließ sich mit eigenen Manövern nicht mehr aus dieser misslichen Lage befreien.

Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Aufliegers beauftragt. Ob hierfür zunächst das Granulat abgeladen werden musste oder der Auflieger mit einem großen Kran komplett mit seiner Ladung gehoben werden konnte, mussten die Bergungsexperten vor Ort entscheiden. Letztlich zogen sie das Gespann von der Hauswand weg und wieder gerade auf die Straße, so dass die Fahrbahn gegen 13.30 Uhr wieder freigeben werden konnte. Angaben zur Schadenshöhe können momentan noch nicht gemacht werden.

Die Polizei verwendet für den Bericht aber eine Version des Fotos ganz ohne Firmenlogo. Warum? Um Rückschlüsse auf den Verursacher auszuschließen. Dies bestätigte die Polizeidirektion Lahn-Dill gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Fazit:

Das Foto wurde bearbeitet. Hierzu wurde der Schriftzug der Speditionsfirma entfernt und mit dem Slogan ersetzt.

Das könnte auch interessieren: Nein, es gibt keine Corona-Zwangsabgabe – Manipulierter Screenshot

Quellen: dpa factchecking
- Werbung -

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Macron „schockiert“ über Bilder von Polizeigewalt gegen Schwarzen

0
In Frankreich sorgen neue Bilder von Polizeigewalt für Empörung: Die Pariser Staatsanwaltschaft eröffnete Ermittlungen gegen Polizisten, die einen Schwarzen geschlagen und getreten hatten, weil...
Die deutsche Komikerlegende Karl Dall ist tot

Karl Dall ist tot – die ersten Details!

0
Der Komiker Karl Dall ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie am 23. November, wie unter anderem „Focus“ berichtet.

Top-Artikel

Push-Benachrichtigungen fördern Handy-Sucht nicht

Smartphone-Nutzer schauen bei Push-Benachrichtigungen automatisch auf den Bildschirm und erinnern sich oft nicht daran. Push-Benachrichtigungen haben wenig Einfluss auf die Smartphone-Sucht. Menschen nutzen ihre Handys...

Sammelklage gegen Drosten nur Quatschjura?

In seiner Reihe QuatschJura berichtet der Würzburger Anwalt Chan-Jo Jun über unsinnige oder pseudojuristische Aussagen, die auf Social Media verbreitet werden. Seit längerem schon wird...

Achtung Identitätsdiebstahl: Kriminelle versenden betrügerische E-Mails im Namen der Post!

Zahlreiche LeserInnen melden uns derzeit eine betrügerische E-Mail, die im Namen der Österreichischen Post verschickt wird. In diesem E-Mail werden Sie dazu aufgefordert, eine Ausweiskopie...

Zum Thema WhatsApp und Datenschutz

Auch wenn WhatsApp per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Inhalte von Nachrichten schützt, können viele Infos der Nutzer gesammelt und weitergegeben werden. "Legale WhatsApp-Verwendung ist praktisch unmöglich." Dieser...

Callcenter im Kosovo ausgehoben

Schlag gegen internationale Betrüger-Bande - Callcenter im Kosovo ausgehoben! Wie im Rahmen eines Pressegesprächs am 24.05.2019 erörtert, betrieb die Ansbacher Kriminalpolizei unter Sachleitung der Ansbacher...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: