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Freitag, 3 September 2021
StartAbofallen: Warnungen vor Abofallen im InternetKreditangebote in Facebook-Gruppen!

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Kreditangebote in Facebook-Gruppen!

Facebook-Themen

Kreditangebote in Facebook-Gruppen versprechen das schnelle Geld – bequem und einfach. So versuchen Betrüger, Nutzer schamlos auszunutzen.

Unkomplizierte Kreditangebote enden meist äußerst kompliziert. Seit Jahren versuchen Betrüger via Facebook, Nutzer in die Falle zu locken. Dabei zielen sie auf Personen ab, die sich bereits in einer Notlage befinden könnten. Im Moment macht sich gerade ein Profil auf Facebook breit, das es auf Nutzer in Österreich abgesehen hat. Es ist zu erkennen, dass dieses Profil meist in Gruppen unterwegs ist, welche einen Österreichbezug aufweisen. Zudem wurde eine Mobilnummer mit einer österreichischen Vorwahl (+ 43 670 …) angegeben.

Der Inhalt des Statusbeitrages (sic!)

Guten abend Herr und Frau  Sie brauchen eine Finanzierung für Ihr Haus, für Ihre Geschäfte, für den Kauf von Autos, für den Kauf von Motorrädern, für die Gründung Ihrer eigenen Unternehmen, für Ihre persönlichen Bedürfnisse mehr Zweifel.Wir bieten Angebote zwischen 5.000 € und 350.000.000 € bei einem Zinssatz von 3% pro Jahr, je nach Ihrem Darlehensbetrag.Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an : [email protected] WhatsApp-Nummer: + 43 670 3093108 E-Mail-Adresse : [email protected]

Screenshot: Facebook / Kreditspam
Screenshot: Facebook / Kreditspam

Finger weg von solchen Angeboten auf Facebook!

Hinter diesen Kreditangeboten versteckt sich der sogenannte „Vorschussbetrug“

Mit Fake-Profilen versuchen Betrüger, die Nutzer auszutricksen und sie um ihr Geld zu bringen. Das heißt, die Betrüger bedienen sich gestohlener Profil-Fotos und nehmen eine fremde Identität an, um Vertrauen zu erwecken. Sollte man als Admin einer Facebook-Gruppe so ein Profil sehen, dann bitte LÖSCHEN, BLOCKIEREN und MELDEN!

Reagiert ein Nutzer, werden von diesem relativ rasch persönliche Daten sowie eine Kopie des Passes verlangt. Den Erstellern der “Kreditangebote” geht es nicht um die Vermittlung günstiger Kredite, sondern sie wollen schamlos die Notlage eines Menschen ausnutzen.

Es entstehen zusätzliche Kosten wie zum Beispiel “Bonitätsauskunftskosten”, und wenn man hier nicht aufpasst, ist man plötzlich an Verträge gebunden, die gar nichts mehr mit einem Kredit zu tun haben.

Ein echter Fall.

Einem Nutzer geschah dies mit einem Kreditbetrag in Höhe von 1.900 Euro. Bevor er diesen Betrag jedoch erhalten würde, müsse er vorab bereits 180 Euro überweisen – Bearbeitungsgebühren, wie die Kriminellen behaupteten.

Das wirklich Traurige an solchen Fällen ist, dass die Betrüger die Verzweiflung von Menschen ausnutzen, die sich sowieso schon in einer Notlage befinden. Sie können so den Betrug gar nicht erkennen und bezahlen die 180 Euro in der Hoffnung, dass ihre Probleme damit tatsächlich gelöst würden.

Befindet man sich in einer ausweglosen Situation und braucht einen Kredit, sollte man aber IMMER seine Hausbank aufsuchen! Wenn diese eine Kreditzusage verweigert, dann erhält man im Normalfall auch nirgendwo anders ein Darlehen und schon gar nicht auf Facebook!

Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook.

  • Bei dubiosen Kreditangeboten auf Facebook kann man fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
  • Verdächtige Profile sowie Angebote kann man direkt bei Mimikama melden. Sende uns dazu bitte eine E-Mail an [email protected]
  • Gebt Unbekannten niemals ONLINE persönliche Daten weiter. Mag logisch klingen, aber es gibt tausende Nutzer, die daran nicht denken.

So erkennt man Kreditbetrüger auf Facebook.

  • Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch.
  • Es gibt ein auffällig niedriges Zinsversprechen.
  • Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert.
  • Dubiose E-Mail-Adresse.

In finanziellen Notsituationen gibt es Institutionen, die Hilfsangebote bieten, z.B. die Caritas, die Diakonie, aber auch der Sozialdienst der Stadt, in der man lebt, kann Hilfe anbieten. All das auf sehr viel soliderer Basis als dubiose Kreditanbieter.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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