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Kommentar zu Online-Sperre von Trump: Twitter und Co. haben erst reagiert, als es politisch opportun wurde

Facebook-Themen

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Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin, spricht im Interview mit PULS 24 Anchor Rene Ach über die Sperre von Online-Profilen von US-Präsident Donald Trump durch Twitter, Facebook und Co, rechtliche Regelungen und Deplatforming.

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Ingrid Brodnig: Ich halte es für angemessen, dass er ausgeschlossen wurde, nur zeigt das Ganze ein größeres Problem: Ein großer Teil unserer öffentlichen Rede wird von Digitalkonzernen bestimmt, die in Eigenregie entscheiden, wer die Plattformen nutzen kann.

Auf lange Sicht wird die große Frage sein: „Wie schaffen wir es, dass nicht große Internetplattformen selbst solche Entscheidungen treffen, sondern wir zB neue rechtsstaatliche Instrumente erschaffen, um besser zu definieren, welche Form von öffentlicher Rede ermöglicht und welche Grenzen gezogen werden sollen?“

Ich bin überzeugt, dass wir viele wichtige Entscheidungen nicht allein den Digitalplattformen überlassen sollten – sondern auch als Gesellschaft neue Regeln brauchen.

Das ganze Interview kann man sich hier ansehen bzw. anhören

Ingrid Brodnig

 

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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