Aktuelles Italien: Foto von Särgen zeigt keine "Corona-Opfer" aus Italien

Italien: Foto von Särgen zeigt keine „Corona-Opfer“ aus Italien

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Nein, das Foto, welches eine Vielzahl an Särgen zeigt, ist keine aktuelle Aufnahme verstorbener COVID-19-Infizierter.

Ein Foto von einer großen Anzahl an Särgen soll die aktuelle „Corona-Lage“ in Italien wiederspiegeln

Das Foto wird zusammen mit einer Warnung geteilt, dass Menschen zu Hause bleiben sollen.
Das Foto zeigt die Opfer eines Bootsunglücks vor Lampedusa im Jahr 2013.

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Aktuell erreichen uns viele Anfragen zu folgendem Foto, das auf Social Media-Plattformen wie Facebook geteilt wird:

Es entsteht der Eindruck, die Toten in den Särgen seien am aktuellen neuen Coronavirus verstorben:

Vielleicht ist das ein Grund, daß alle mal zu Hause bleiben. So schauts in Italien aus

Und hier mal ein aktuelles Foto aus Bergamo Italien, für alle saudummen Corona Partygäste! Falls eure Party so enden soll, macht einfach weiter ihr Vollhonks.Oder ihr übernehmt Verantwortung und bleibt mit eurem Arsch zu Hause. Anders versteht ihr es ja anscheinend nicht!!!

Der Faktencheck

Nein. Diese Menschen sind nicht am neuen Coronavirus verstorben. Das Foto stammt noch nicht mal aus dem Jahr 2020. Das Foto findet sich in einem italienischen Artikel aus dem Jahr 2014 wieder.

Es zeigt die Opfer eines der größten Bootsunglücke vor der Mittelmeerinsel Lampedusa. Am 3. Oktober 2013 starben über 350 Menschen, die aus Afrika geflüchtet waren, nach einem Schiffsbrand. Nur rund 150 Personen überlebten das Unglück.

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Aber auch wenn das Foto nicht zur aktuellen Lage gehört, warnt das Robert-Koch-Institut tatsächlich vor sogenannten „Corona-Partys“, die trotz der Warnung, große Feierlichkeiten mit potentiellen Menschenansammlungen zu veranstalten, stattfinden, weil die Clubs geschlossen sind.

Denn wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen auch, stecken sich die Menschen über eine Tröpfchen– oder Schmierinfektion an. Deshalb ist es so wichtig, Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) zu halten. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen nämlich Krankheitserreger, die im Rachenraum oder im Atmungstrakt siedeln, beim Niesen, Husten oder Sprechen durch winzige Speichel-Tröpfchen an die Luft und werden anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet bzw. direkt über die Schleimhäute der oberen Luftwege aufgenommen, auch zum Beispiel durch einen Kuss.

Fazit:

Das Foto gehört nicht zur aktuellen Lage in Italien. Es zeigt die Särge der Opfer, welche beim Bootsunglück vor Lampedusa 2013 verstorben waren.

Dennoch ist es eine gute Idee, in der aktuellen Lage einer Pandemie große Menschenansammlungen zu vermeiden, wenn es geht.

Passend zum Thema: Das Coronavirus Kindern einfach erklärt!

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