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Freitag, 22 Oktober 2021

Instagram: „Pause“-Funktion und Inhaltsvorschläge für Teenager geplant

Facebook weiß, dass Instagram toxisch für Teenager sein kann. Neue Funktionen sollen das Problem bald angehen.

Vor einigen Wochen wurde offenkundig, dass Facebook über die Schädlichkeit ihrer Plattform Instagram bezüglich Teenagern Bescheid weiß (wir berichteten). Facebook wehrte sich gegen die Vorwürfe und meinte, dass Instagram Teenagern sogar helfen würde (wir berichteten). Trotzdem wird nun anscheinend an neuen Algorithmen geschraubt, um Jugendliche von potenziell schädlichen Inhalten wegzubringen.

Inhaltsvorschläge und Pausenfunktion

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Nick Clegg, Vizepräsident für globale Angelegenheiten bei Facebook, erklärte am vergangenen Sonntag in der CNN-Sendung „State of the Union“, dass die Instagram-Algorithmen bald erkennen werden, wenn bestimmte Themen von NutzerInnen zu oft angesehen werden und dementsprechend andere Inhalte vorschlagen.

„Wir werden etwas einführen, von dem ich glaube, dass es einen erheblichen Unterschied machen wird: Wenn unsere Systeme erkennen, dass ein Teenager sich immer wieder dieselben Inhalte ansieht, die für sein Wohlbefinden nicht förderlich sind, werden wir ihm einen Anstoß geben, sich andere Inhalte anzusehen“

so Nick Clegg. Zudem seien die Pläne für ein „Instagram for Kids“ ohnehin vorerst auf Eis gelegt (wir berichteten), stattdessen die Plattform den Eltern optionale Kontrollmöglichkeiten zur Beaufsichtigung von Teenagern gibt.

Auch eine Funktion namens „Take a break“ (Mach eine Pause) sei geplant. Mit dieser Funktion sollen Teenager dazu aufgefordert werden (wie der Name bereits sagt), die Nutzung von Instagram für eine Weile zu unterbrechen.

Zeitpunkt noch unklar

Laut Clegg, der auf eine Mail der Seite „The Verge“ mit Bitte um detailliertere Informationen antwortete, werden die neuen Funktionen noch nicht getestet, dies würde aber in Bälde geschehen. Mit Verweis auf einen Instagram-Blogeintrag schrieb er, dass das Unternehmen die Funktionen derzeit „erforsche“.


Quellen: The Verge, DerStandard
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