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Mittwoch, 27 Oktober 2021

Instagram bietet künftig Entscheidungshilfe bei Gefahren einer Essstörung

Schluss mit Body-Shaming und negativem Körper-Image! Instagram will die Suche nach damit verbundenen Begriffen einschränken und so User zu schützen.

Wer kennt das nicht? Wir gucken uns im Spiegel an und sehen sofort das eine Speckröllchen zu viel oder die krumme Nase, die nicht dem vermeintlich aktuellen Schönheitsideal entspricht.

Besonders in der heutigen Zeit tragen Social-Media-Plattformen wie Instagram auch schon einmal dazu bei, sich für seinen Körper zu schämen und seine Fotos nur noch bearbeitet oder mit einem Filter ausgerüstet hochzuladen. Das nimmt sich der Onlinedienst zu Herzen und will User künftig stärker vor Essstörungen und einem negativen Körper-Image schützen.

Statt den gewöhnlichen Ergebnissen erhalten Nutzer der Facebook-Tochter die Möglichkeit, Infos von Hilfsorganisationen zu sehen und diese zu kontaktieren.

„User nicht bevormunden“

„Für Social-Media-Nutzer mit psychologischen Problemen ist es wichtig, in erster Linie hilfreiche Inhalte zu finden. Es gibt viele Postings, die ihnen schaden und sie in eine Negativ-Spirale treiben können.

Allerdings dürfen Plattformen User nicht bevormunden, sie müssen entscheiden können, welche Inhalte sie sehen. Das ist ein wichtiger Teil der Medienkompetenz, die Kinder schon in ihrer Erziehung lernen müssen“,

erklärt Psychologe Dominik Rosenauer gegenüber pressetext.

Bei Suchen nach Begriffen, die mit negativem Körperbild zu tun haben, sehen Anwender ab jetzt zwei Buttons. Mit dem blauen „Get Support“-Knopf können sie Informationen von Hilfsorganisationen sehen. Außerdem bietet Instagram die Möglichkeit, die Hotlines der Einrichtungen oder auch ihre Freunde zu kontaktieren. Der „See Results“-Button führt sie dagegen zu den gewöhnlichen Suchergebnissen.

Selbstbild stärker machen

Mit dem neuen Feature will Instagram Nutzern in Krisensituationen mehr psychologischen Beistand geben. Im Social-Media-Bereich wollen Unternehmen momentan das Selbstbild der Anwender stärken. Beispielsweise filtern die neuen Pixel-Smartphones von Google nicht mehr automatisch Selfies, um unrealistische Schönheitsideale zu vermeiden (pressetext berichtete).

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Quelle: pressetext
Artikelbild: B-D-S Piotr Marcinski / Shutterstock
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