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Sonntag, 30 Mai 2021
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Die letzte Mahnung vor Übergabe an das Inkassobüro (Flixguru. de)

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Immer wieder erhalten Nutzer E-Mails mit einer Inkasso-Drohung, dabei soll sich der Empfänger bei einem Streaming Dienst registriert haben.

Erst heute erhielt ein Nutzer genau so eine E-Mail von einem Dienst namens FlixGuru. de.

Die Seitenbetreiber wollen einen Betrag von 359,88 Euro und drohen mit einer Pfändung, sollte der Nutzer nicht bis 06. März 2019 den geforderten Betrag bezahlen:

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Screenshot by mimikama.at
Screenshot by mimikama.at

Kein Einzelfall

FlixGuru. de steht seit 27.02.2019 auf der Liste von Abofallen unseres Kooperationspartners Watchlist Internet.

Diese Liste ist voller unseriöser Webseiten-Namen, die alle im gleichen Design erscheinen und auch alle die gleiche Masche versuchen.

Zuerst wird mit einem kostenlosen Streaming-Account gelockt und nach ein paar Tagen gibt es das böse Erwachen.

Bevor man den heiß ersehnten Film streamen oder auch downloaden darf, muss man sich registrieren und einen kostenlosen Account anlegen. Ist dies erledigt, passiert zunächst einmal gar nichts.

Wenig später erhält Nachricht von der Streaming-Plattform: Der kostenlose Account war nur für fünf Tage kostenlos und man müsse nun 29,99 Euro im Monat für ein Jahres-Abo berappen!

Kosten nicht eindeutig ausgewiesen

Fallen Kosten an, muss auch im Internet eindeutig darauf hingewiesen werden – was bei solchen Streaming-Anbietern nicht der Fall ist!

Statt einem eindeutigen „Jetzt kostenpflichtig bestellen“-Button wird der Nutzer mit einem „free account“-Button gelockt.

Gezahlt werden muss also in diesem Fall nicht!

Was tun? Ich bin darauf hereingefallen!

Die Watchlist Internet empfiehlt in einem solchen Falle: Wenn Sie Opfer dieser Abo-Falle geworden sind, besteht kein Grund zur Sorge, denn es kommt kein gültiger Vertrag zustande. Befolgen Sie diese Schritte und lassen Sie sich nicht einschüchtern!

  • Bezahlen Sie die Rechnungen nicht! Dazu besteht kein Grund.
  • Ignorieren Sie alle Rechnungen und Zusendungen in der Sache.
  • Gehen Sie ans Ende der Nachrichten und klicken Sie auf *Unsubscribe* oder *um den Newsletter abzumelden, klicken Sie bitte hier*. Womöglich führt dies dazu, dass Sie keine weiteren Rechnungen erhalten.
  • Verschieben Sie die Nachrichten in Ihren Spam- oder Junk- Ordner. Dies kann dazu führen, dass Ihr Mail-Programm weitere Zahlungsaufforderungen der Kriminellen direkt ausfiltert.
  • Erfahrungsgemäß können Sie auch Anrufe in dieser Sache erhalten. Beenden Sie das Gespräch sofort, ignorieren Sie weitere Anrufe und blockieren Sie die Nummer.

Inkasso- und Pfändungsandrohungen?

Womöglich erhalten Sie in weiterer Folge nicht nur Mahnungen, sondern auch Inkasso- oder Pfändungsandrohungen. Auch diese Nachrichten können Sie getrost ignorieren, denn die Eintreibungsunternehmen existieren nicht und die Pfändungstermine werden massenhaft versendet und nicht eingehalten.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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