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Freitag, 28 Mai 2021
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Gruseln und Pieks: Impfungen auf Schloss Dracula!

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Ein Pieks in den Arm oder zwei Piekser in den Hals – beides vielleicht möglich, wenn man sich auf dem Dracula-Schloss impfen lässt!

In Bran, da steht ein großes Haus.
Doch Dracula muss da jetzt raus,
damit in dieser schönen Stadt
das Impfen eine Chance hat!
(gesungen zur Melodie von „Skandal im Sperrbezirk“ von Spider Murphy Gang)

Die rumänische Regierung hat sich was einfallen lassen, um die COVID-19 Impfungen voranzutreiben: Man kann sich jetzt auf Schloss Bran in Transsylvanien impfen lassen – ja, exakt dem Schloss, welches Bram Stoker zu dem Roman „Dracula“ inspiriert haben soll.

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Impfung im Schloss Dracula
Impfung im Schloss Dracula, Quelle: Guvernul Romaniel

Horror und „Horror“

Die Angst vor Nadeln ist nicht ungewöhnlich, für zusätzlichen Grusel sorgen dann auch noch die Behauptungen diverser Leerdenker, dass die Impfungen wahlweise einen Mikrochip enthalten, durch den jeder (von Bill Gates persönlich) getrackt werden kann oder dass die Impfungen dazu dienen, die Weltbevölkerung zu dezimieren.

Nun kann man aber direkt vergleichen, welcher Horror größer ist, denn zusätzlich zur kostenlosen Impfung darf man auch einen Blick in die Folterkammer im Schloss Bran werfen – und darf sich fragen, ob ein Pieks in den Arm schlimmer ist, als sich von einem „Spanischen Kitzler“ das Fleisch in Fetzen abreißen zu lassen.

Und nein, man wird nicht gefoltert, wenn man sich nicht impfen lässt – aber wenn man ohnehin schon in dem Schloss ist, kann man das auch gleich mit erledigen!

Achtung vor dem Impf-Personal!

Die Impfungen auf Schloss Dracula sind für alle Personen mit Wohnsitz in Rumänien möglich, einen Termin muss man nicht vereinbaren.

Wir wollen nun keine Gerüchte verbreiten (doch, tun wir gerade), aber vielleicht sollte man sich dann trotzdem vorher genauer informieren. Wenn das Personal darauf besteht, die Impfung direkt mit den Zähnen am Hals vorzunehmen, ist Argwohn angebracht!

Auch auf die Nebenwirkungen ist besonders zu achten: unnatürliche Blässe, eine Allergie gegen Sonnenlicht und Knoblauch, sowie ein seltsamer Durst auf Blut könnten Hinweise sein, dass bei der Impfung irgendwas schiefgelaufen ist.

Fazit

Eigentlich wäre Schloss Bran auch ein toller Ort, um Blut zu spenden – natürlich rein zu medizinischen Zwecken, nicht getreu dem Motto „Hast du Blut da zum Verschenken, immer an Vampire denken“.

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Quellen: Guvernul Romaniel, RO Vaccinare, BBC
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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