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Achtung vor einem Identitätsdiebstahl!

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Wenn Täter Ihre Identität über Social Media Kanäle stehlen!

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Ihre persönlichen Daten sind für Kriminelle wertvoll. Sich gegen Betrug schützen, heißt auch, Ihre persönlichen Daten zu sichern und zu schützen.

Wie funktioniert das?

Selbst wenn Sie Ihre Accounts in den sozialen Medien als ‚privat‘ konfiguriert und ordnungsgemäß geschützt haben, oder wenn Sie vorsichtig sind und innerhalb Ihrer Profile nicht viele Informationen preisgeben (Bilder, Videos, Statusaktualisierungen, usw.), so benutzten Betrüger doch verschiedene Techniken, um Sie dazu zu bringen, ihre persönlichen Daten (Name, E-Mail, Passwort, Kreditkartennummer, usw.) preiszugeben- Angaben, die dann dazu genutzt werden können, Ihre Identität zu stehlen.

Ihre persönlichen Daten können Betrügern dabei helfen:

  • unberechtigt Käufe mit Ihrer Kreditkarte vorzunehmen, Bankkonten zu eröffnen oder Telefonverträge abzuschließen;
  • Darlehen aufzunehmen;
  • Ihre persönlichen Daten an andere Betrüger weiterzuverkaufen;
  • illegale Geschäfte unter Ihrem Namen zu tätigen.

Viele Angriffe erfolgen nach einem ähnlichen Muster, zu den Klassikern gehören unter anderem:

  • Twishing (eine Kombination der Worte Twitter und Phishing): hier wird eine Nachricht an einen Twitter-User geschickt, die ihn anweist, eine Website zu besuchen. Wenn der User sich auf dieser betrügerischen Website einloggt, erlangt der Angreifer dessen Account-Daten (Name und Passwort).
  • Wer hat sich Ihr Profil oder Ihre Seite in den sozialen Medien angesehen? Dieser Service wird Sie dazu auffordern, dem Zugriff auf Ihr Profil zuzustimmen. Er wird Sie dann zu einer betrügerischen Umfrage dirigieren und dazu veranlassen, Ihre persönlichen Daten preiszugeben. Für jede Person, die den Fragebogen ausfüllt, bekommt der Spammer eine Provision. Sie werden nie herausfinden, wer nach Ihnen gesucht hat.
  • „Sind Sie das in diesem Video?“ Wenn Sie diese Videos anklicken, landen Sie bei einer Umfrage, durch die der Spammer Geld verdient. Es könnte auch dazu führen, dass Sie Ihr Gerät mit Schadsoftware infizieren.
  • „Ihr Account wurde gelöscht“, „bestätigen Sie Ihren E-Mail-Account“. Bei dieser Betrugsmasche geht es darum, Sie dazu zu veranlassen, Ihre privaten Daten sowie Account-Zugangsdaten preiszugeben.
  • Betrug mittels Geschenkgutscheinen und fiktiver Angebote populärer und auf den Einkaufsmeilen vertretener Geschäfte oder hochwertiger Marken. Bei dieser Art von Betrug soll der User dazu gebracht werden, persönliche Informationen preiszugeben oder teure Dienstleistungen zu bestellen. Die Angebote erscheinen jeden Monat in neuer Form und klingen zu gut, um wahr zu sein – die erbetene Dienstleistung wird nie erbracht, das bestellte Produkt trifft nie ein.
  • Wunderprodukt, kostenlose Probeangebote! Bei diesem Online-Betrug werden kostenlose Probeangebote, fiktive Empfehlungen und Umfragen benutzt, um Sie zu veranlassen, für Produkte und Abonnements zu zahlen, wobei Sie gar nicht wissen, was Sie bezahlen bzw. abschließen (z.B. mit regelmäßigen Versandkosten).
  • „Verdienen Sie jede Menge Geld von zuhause aus“. Eine Arbeit, für die Sie eine Gebühr bezahlen müssen, um sie überhaupt aufnehmen zu können, basiert wahrscheinlich auf Betrug. Diese Anzeigen finden sich in den sozialen Medien und leiten Sie zu einem Angebot weiter, das Ihnen Kosten für eine Grundausstattung in Rechnung stellt, die Ihnen dabei helfen soll, Tausende Euro zu verdienen. Sie könnten nach einer Menge persönlicher Daten, einschließlich Ihrer Steuernummer sowie nach Kopien Ihres Reisepasses oder Ihres Führerscheins gefragt werden. Einige dieser Jobangebote könnten eine Tarnung für illegale Geldwäscheaktivitäten darstellen, bei denen Sie gebeten werden, gegen eine Provision Gelder auf Ihrem Bankkonto entgegenzunehmen und anschließend an eine ausländische Firma weiterzuleiten. Sie handeln dann als Finanzagent für Kriminelle. Dies ist eine Straftat.
  • Hilfe, ich bin in Schwierigkeiten! Eine Person, die sich als Verwandter ausgibt, der dringend Geld benötigt, kontaktiert Sie per Social-Media-Nachricht. Der Betrüger gibt sich verzweifelt und bittet Sie, ihm Bargeld zu überweisen. Telefon, E-Mail oder Textnachricht sind andere Wege, an Sie heranzutreten.

Was können Sie tun?

  • Wenn Sie Angaben zu einem Social-Media-Account verifizieren wollen, gehen Sie direkt auf die Website – trauen Sie keinem Link, der Sie angeblich dorthin führt.
  • Achten Sie darauf, wie viele Informationen und welche Bilder Sie auf den Websites in den sozialen Medien veröffentlichen. Betrüger können diese nutzen, um eine falsche Identität zu schaffen, oder Sie als potentielles Betrugsopfer auszusuchen.
  • Überprüfen Sie Ihre persönlichen und Sicherheitseinstellungen in jedem Ihrer Social-Media-Accounts. Nehmen Sie sich die Zeit, sich klar zu machen, was Ihr Profil der Öffentlichkeit über Sie mitteilt. – Führen Sie eine Internetrecherche durch. Suchen Sie nach dem Namen des Produkts oder des Jobangebots, um zu sehen, was andere dazu sagen. Sie können dies in einer Kombination mit Worten wie „Überprüfung“, „Anzeige“ oder „Betrug“ kombinieren.
  • Melden Sie Profile, hinter denen Sie einen Betrug vermuten, an die Social-Media-Plattform. Wenn sie Ihnen „folgen“ oder sich mit Ihnen „anfreunden“, sollten Sie sie unbedingt sperren und jede weitere Interaktion einstellen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Debit- und Kreditkartenauszüge. Wenn eine Belastung für etwas erfolgt, das sie nicht bestellt haben, wenden Sie sich an Ihre Bank und den Kartenanbieter.

Quelle: Ratgeber Internetkriminalität | Polizei Niedersachsen | Gemeinsame Aufklärungskampagne von Europol und Europäischem Bankenverband (EBF) zu Cyberbetrug im Rahmen des Europäischen Monats für Cybersicherheit (ECSM)

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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