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Gerade zur Urlaubszeit wieder ein wichtiges Thema: Wie bringt man seinen Hund am besten und sichersten im Auto unter, was sagt das Gesetz?

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Auweh, das hört kein Hundebesitzer gerne, dass seine Fellnase „eine Sache“ sein soll. Stellen unsere vierbeinigen Begleiter doch längst fixe Familienmitglieder für uns dar.

Gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) § 90a gelten Tiere in Deutschland nicht als Sachen. So liest man: Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Dennoch werden vom Gesetz her betrachtet Hunde bei einer Mitnahme im Auto laut StVO als Ladung bezeichnet, die es vorschriftsmäßig zu sichern gilt.

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Gefahrenquelle ungesicherte Hunde

Immer wieder begegnet man Autos, wo Hunde zur Hälfte aus den Fenstern hängen und eine ordentliche „Brise“ Luft schnappen. Kleine Hunde finden sich auch gern mal auf der Hutablage. Was auf den ersten Blick manchmal witzig aussieht, kann im Ernstfall zu Tragödien führen: Ein ungesicherter Hund mit einem Gewicht von rund 20 kg wird bei einem Aufprall mit 50 km/h zu einem 400 Kilo schweren Geschoß.

„Man stelle sich vor, es kommt zum Verkehrsunfall und Piwo ist nicht ordentlich gesichert. Abgesehen vom Wohl des Hundes selbst wird es dann auch für alle anderen im Fahrzeug gefährlich!“ schreibt die Polizei NRW Dortmund in einem Facebook-Beitrag:

Wie sichert man seinen Hund im Auto?

Das Gesetz besagt lediglich, dass ein Hund gesichert sein muss. Welche Absicherung für welches Tier verwendet werden muss, wird hier nicht festgelegt. Einzig, dass die Sicherung individuell und angepasst an die Art und Größe des Tieres erfolgen muss. Grundsätzlich soll damit verhindert werden, dass Hunde sich frei im Fahrerraum bewegen können und somit Auslöser für Gefahrensituationen werden könnten.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, seinen Hund sicher im Auto mitzunehmen:

  • Geschirr und Adapter für Sicherheitsgurte
    Hier muss das Geschirr wirklich perfekt sitzen, damit der Hund bei einer starken Bremsung nicht verletzt wird.
  • Transportboxen
    Eine sehr sichere Variante, wenn die Box quer zur Fahrtrichtung steht und von der Größe her an den Hund angepasst ist. Doch auch hier gilt: Die Box selbst muss stabil und rutschfest im Auto befestigt sein, beispielsweise mithilfe von Zurrgurten.
  • Tiersicherheitssitz
    Diese Möglichkeit wurde in Crashtests geprüft und bietet hohen Schutz für den Hund und die Fahrzeuginsassen. Jedoch ist dieser Hundesitz nur für kleinere Hunde bis ca. 9kg verwendbar.
  • Trenngitter oder -netz zwischen Sitzreihen oder zum Kofferraum
    Hiermit ist die „Ladung“ zwar ordnungsgemäß gesichert. Ob Verletzungen des Hundes im Fall einer plötzlichen Bremsung optimal verhindert werden, ist fraglich.

Wie man seinen besten Freund auf vier Pfoten im Auto unterbringt, sollte rasch erkennen lassen, dass unsere Fellnasen mehr als nur Sachen für uns sind – sofern man sich richtig und für deren sichere Unterbringung entscheidet.

Abgesehen davon sollte man bei einer gemeinsamen Reise mit seinem Hund mehrere Pausen einlegen, ausreichend Wasser mitführen und sie bei Hitze niemals alleine im Fahrzeug lassen.

Quelle: ruhr24.de / ADAC / ÖAMTC / ARBÖ
Artikelbild: Ablichterei e.U.
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