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Leider kein Fake: Hund auf Lanzarote zu Tode gequält

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Auf Facebook wird von einem Paar berichtet, das einen Hund zu Tode quälte.

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Viele Anfragen bekamen wir zu einem Facebook-Beitrag, in dem die Tat beschrieben wird, ebenso finden sich dort Bilder des Paares und des Hundes, der von den Paar auf Lanzarote gequält wurde.

In dem Beitrag steht (auszugsweise):

„Timple, ein Podenco, der niemandem etwas getan hat, wurde auf Lanzarote/Kanarische Inseln/Spanien von einem Paar bestialisch ermordet.
[…]
Miriam und Pedro, die Tierquäler, sind angeklagt worden, scheinen aber auf Lanzarote eine einflussreiche Familie zu haben, sodass das Urteil 4 Monate Haft sind, die sie nicht antreten müssen, da sie keine Vorstrafen haben. Ausserdem dürfen sie 18 Monate lang keine Tiere halten.“

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Kein Fake und aktuell

Nutzer fragen sich, ob es sich um reinen Likebait handelt oder ob die Geschichte wahr ist. Leider müssen wir bestätigen, dass die es sich um einen echten und aktuellen Fall handelt.

Wie mehrere Seiten berichten, wird gegen den Mann und die Frau im Alter von 39 bzw. 41 Jahren mit spanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz auf Lanzarote als mutmaßliche Täter wegen Tiermissbrauch mit Todesfolge ermittelt.

Aufgrund eines Videos, welches den Todeskampf des Hundes zeigt, leitete der Stadtrat der Gemeinde Teguise die Untersuchungen ein.

Mildes Urteil

Das Paar verteidigte sich zunächst damit, dass der Hund auf deren Grundstück herumstreunte, erkannte die Anklage dann aber an.

Die Staatsanwalt verhängte ein äußerst mildes Urteil über das Paar: Da sie keine Vorstrafen haben, bekamen sie nur 4 Monate Gefängnis auf Bewährung, zudem dürfen sie 16 Monate lang kein Tier halten.

Besonders publik wurde das Urteil und das Video auch durch den Autoren Arturo Pérez-Reverte, der sich auf Twitter darüber empörte und dafür breite Zustimmung bekam:

Der Hund, welcher von den Bewohnern den Namen „Timple“ bekam, war in der Gemeinde nicht unbekannt: Er streunte seit 3 Jahren durch die Straßen von Teguise.

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Die Proteste, sowohl virtuell als auch „offline“ richten sich nicht nur gegen das Paar, welches sich äußerlich stark veränderte, um nicht erkannt zu werden, sondern auch gegen die Gesetzgebung und die Staatsanwaltschaft.

So werden Fragen aufgeworfen, warum die Staatsanwaltschaft im Schnellverfahren das Mindesturteil von 4 Monaten akzeptierte und ob es dies eventuell daran liegt, dass die Familien des Paares einen großen Einfluss auf Lanzarote haben, zudem wird eine Änderung des über 30 Jahre alten Tierschutzgesetzes gefordert.

In einer Petition auf Change.org wird nun Gerechtigkeit für Timple gefordert.

Artikelbild: Shutterstock / Symbolbild / Bambara
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