Blogheim.at Logo
Start Aktuelles "Home-Schooling: Eltern befürchten Bildungskrise"

„Home-Schooling: Eltern befürchten Bildungskrise“

Facebook-Themen

Jägerin prahlt mit Giraffenherz im Internet

"Mein Schatz, schieß den Giraffenbullen und hol dir sein riesiges Herz. Schönen Valentinstag. Ich liebe dich." Vielleicht waren das die Worte des Ehemanns von Merelize...

Fieser Datenklau-Versuch auf Facebook, mit dem Foto eines bereits verstorbenen Mädchens

"Annika aus Soest wird vermisst!" So beginnt auf Facebook aktuell ein Statusbeitrag, dem auch das Bild eines kleinen Mädchens hinzugefügt wurde. Verständlich, dass dieser...

Facebook-Seite „Sony PlayStation 5 Deutschland.“ – Vorsicht vor Fake-Gewinnspielen!

Bei der Facebook-Seite "Sony PlayStation 5 Deutschland." handelt es sich um eine dubiose Gewinnspiel-Seite. Ein gefälschtes Gewinnspiel der Seite "Sony PlayStation 5 Deutschland." lockt mit...

E-Bikes gewinnen? Vorsicht vor gefälschten Seiten auf Facebook!

Bei der Facebook-Seite "E-Bike Store Müller GmbH." handelt es sich um keine offizielle Seite eines Unternehmens. Die Facebook-Seite "E-Bike Store Müller GmbH." bedient sich einer...
-WERBUNG-

Laut einer ESET-Umfrage muss der Distanzunterricht aus Sicht der Mütter und Väter bundesweit dringend verbessert werden.

- Werbung -

Ist das Bildungssystem in Deutschland mit Home-Schooling überfordert? Seit Beginn der Corona-Pandemie ist digitales Lernen ein hitziges Thema – und ein wunder Punkt für viele Eltern. Sie befürchten eine Bildungskrise und Chancenungleichheit für ihren Nachwuchs. Fast die Hälfte der Eltern (46,3 Prozent) kritisiert die Verfügbarkeit angemessener Technik.

Über 41 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Fokus auf den Datenschutz bei der Nutzung von neuen, schulischen Kommunikationskanälen. 40,6 Prozent erwarten mehr Feedback von den Lehrkräften und 38 Prozent mehr Unterrichtsmaterialien und/oder allgemein mehr Ansprechpartner seitens der Schule.

Erstaunlicherweise lag das wenigste Interesse auf der Verbesserung der Wochenplanstruktur (34 Prozent). Der europäische Security-Hersteller ESET hat zu diesem Thema eine repräsentative Umfrage unter 1000 Internetnutzern durchgeführt und in der Studie „Home-Schooling“ nun veröffentlicht.

Technische Ausstattung und Datenschutz für Eltern entscheidend

Die meisten Mütter und Väter beklagen den Mangel an technischer Infrastruktur, davon vor allem die 40- bis 49 Jährigen (53,5 Prozent) und ab 60+ (50 Prozent), gefolgt von den 30- bis 39-Jährigen (47,2 Prozent). Daran lässt sich erkennen, dass die meisten Schulen in Sachen Digitalisierung weit hinter den technischen Erwartungen und Standards liegen. Insbesondere im Osten Deutschlands sind mehr als die Hälfte der Eltern mit der Ausstattung beim Thema Distanzunterricht unzufrieden, gefolgt von den Regionen Süd (46,3 Prozent) und West (45,5 Prozent).

Doch Home-Schooling führt zu neuen schulische Kommunikationskanälen wie Online-Plattformen oder Messengern wie WhatsApp.. Über 40 Prozent der Erziehungsberechtigten sehen das kritisch, vor allem im Hinblick auf den Datenschutz. Insbesondere Mütter (45,7 Prozent) beschäftigt dieses Thema weitaus mehr als Väter (37,4). Über die Hälfte der 18- bis 29-jährigen wünschen sich mehr Sorgfalt im Umgang mit dem Schutz der Daten ihrer Kids.

Mehr Feedback von Lehrkräften gefragt

Technik ist das eine, um virtuelle Klassenzimmer zu gestalten, doch der Draht zwischen Pädagogen und Eltern ist in Zeiten von Home-Schooling auch entscheidend. Nicht zuletzt aus diesem Grund spielt laut den Umfrageergebnissen der Wunsch nach mehr Rückmeldung seitens der Lehrkräfte für Eltern eine große Rolle: Rund 40 Prozent, davon mehr Männer (42,6 Prozent) als Frauen (38,8 Prozent), zeigen sich mit der aktuellen Situation unzufrieden.

Entgegen der Erwartung zeigt sich, dass etwa nur ein Drittel der Befragten den Fokus auf eine verbesserte Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien (38,1 Prozent) und Wochenplanstruktur (34 Prozent) legen.

Die gesamten Umfrageergebnisse, die auch Unterschiede in Bildungsgrad, Einkommensverhältnissen, Regionen und Geschlechtern berücksichtigt, gibt es hier.

ESET-Tipps für Home-Schooling

Geräte absichern: Unabhängig von der Verfügbarkeit der Technik gehören sowohl bei Eltern als auch Lehrenden Administration, Pflege und IT-Sicherheit zu den größten Herausforderungen. Deswegen ist es wichtig, immer Updates umgehend einzuspielen und eine Security-Software zu installieren, um den Schutz auf den Geräten zu erhöhen.

Mehr Datenschutz auf WhatsApp: Bei WhatsApp werden auch persönliche Daten der Schüler vom Mutterunternehmen Facebook gespeichert und verwertet. Hier steigt die Wahrscheinlichkeit für Mobbing und Kettenbriefe in Gruppen-Chats. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder sehr sparsam mit ihren Daten umgehen. In den Einstellungen (bei Android über die drei Striche oben rechts, bei iOS über das Zahnrad) kann festgelegt werden, welche Informationen anderen sehen und teil können. Kindern sollte empfohlen werden, ihre Nummer nicht einfach leichtfertig an Dritte rauszugeben, Mobber und Fremde umgehend zu blockieren und auch nicht auf Kettenbriefe zu reagieren.

Starke Passwörter erstellen: Die meisten schulischen Online-Plattformen verfügen über keine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Insofern ist es umso wichtiger, ein starkes Passwort zu kreieren, damit Fremde nicht auf die Informationen des Kindes zugreifen können.

Über die Umfrage
Für die repräsentative Umfrage zum Thema Home-Schooling bei Kindern hat ESET 1000 Internetnutzer unterschiedlichen Alters im Dezember 2020 befragt. Durchgeführt wurde die Online-Befragung im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsunternehmens vom Marktforschungsinstitut Omniquest.

- Werbung -

Das könnte auch interessieren: Tipps für ein (nicht nur) sicheres Studium

Quelle: ESET Deutschland GmbH
Artikelbild: Maria Symchych/Shutterstock
- Werbung -

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Cybergrooming: Kita-Betreuer gesteht 51 Fälle des Kindesmissbrauchs über WhatsApp

Angeklagter nutzte Online-Spiel zur Kontaktaufnahme Am Hanauer Landgericht wurde der Fall eines 26-Jährigen verhandelt, der 2019 über mehrere Monate Kontakt zu Jungen im Alter von...

Ist es wirklich gefährlich, wenn man Wasser erneut aufkocht?

Momentan erreichen uns wieder Anfragen zu dem Thema, ob es wirklich stimmt, dass man Wasser auf gar keinen Fall ein zweites Mal aufkochen darf. Ist...

Ankündigung Mimikama-Titelthema: Lockdown und die Psyche

„Shit Corona!" sagt Vincent. Und damit steht er nicht alleine da. Er ist einer von vielen Menschen, denen im Lockdown mehr und mehr die...

Nein, auf Pflanzensamen spucken erzeugt kein individuelles Superfood!

Gentechnik mal ganz einfach: Auf nen Pflanzensamen spucken, schon bekommt man Superfood. Und das soll funktionieren? Ein Sharepic ging vor geraumer Zeit schonmal um und...

Plagiat-Check: So erkennt ihr gefälschte Pokémon-Karten

Pokémon-Karten sind aktuell so beliebt wie seit 20 Jahren nicht mehr und werden dementsprechend teuer im Netz verkauft. -Ein Gastartikel von Tobias Dausel- Damit ihr beim...
-WERBUNG-
-WERBUNG-