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Heilende Tropenfrucht gegen Krebs?

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Krebs, nur wenige Krankheitsnamen lösen so viel Unbehagen aus wie dieser, es klingt wie ein Todesurteil. Deshalb ist es absolut verständlich, dass Artikel, die sich mit einem vermeintlichen Heilmittel befassen, sich größter Beliebtheit erfreuen und entsprechende Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So auch dieser:

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Auch hier wird wieder eine Frucht beschrieben, die angeblich wirksamer als jede Chemotherapie sein soll.

Diesmal ist es die Stachelannone, Graviola oder auch Soursop (Sauersack) genannt.


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Die Pflanze wird im Herkunftsgebiet von den Einheimischen als natürliches Medikament eingesetzt, vornehmlich bei Pilz- und Bakterieninfektionen, aber auch bei Parasiten und Bluthochdruck.

Der Text geht weiter auf die krebsbekämpfenden Eigenschaften ein, die sie der Frucht zuschreiben. Auch eine Studie des Cancer Research UK wird herangezogen und daraus folgendes zitiert:

„In Laborstudien konnten Extrakte der Graviola einige Arten von Leber– und Brustkrebszellen, die gegen bestimmte Chemotherapeutika resistent waren, töten. Aber es hat noch keine groß angelegten Studien mit Menschen gegeben. Insgesamt gibt es keine Beweise dafür, dass Graviola als Heilmittel für Krebs funktioniert.“

Warum gibt es aber diese Beweise nicht, warum keine Studien mit Menschen?

Eventuell hilft uns auch hier die Studie des Cancer Research UK weiter:

„Wir wissen nicht viel über die Auswirkungen der Graviola auf den menschlichen Körper, aber einige Forscher äußern Bedenken, dass chemische Bestandteile der Graviola in hoher Dosierung Nervenschädigungen und Bewegungsstörungen hervorrufen könnten. Die Symptome der Nervenschädigungen wären vergleichbar zur Parkinson Erkrankung. Laborforschungen haben einige Substanzen in der Graviola gefunden, die Nervenschäden hervorrufen und durch den Blutkreislauf bis ins Gehirn kommen können.

Eine Studie in der Karibik hat gezeigt, dass Menschen, die sehr viel Graviola verzehrten eher dazu neigten Nervenschädigungen zu entwickeln und auch eher unter Halluzinationen litten.

Vielleicht sind es genau diese Erkenntnisse, die derzeit die Forschung davon abhalten, die vielleicht positive Wirkung der Graviola in einem groß angelegten Feldversuch am lebenden Objekt zu testen. Zumindest solange bis die Nebenwirkungen nicht minimiert werden können.

Das Cancer Research UK rät des weiteren dazu eine Dauerbehandlung mit Graviola nur unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen. Allerdings gehen sie davon aus, dass ein normaler Verzehr von Graviola Produkten im Rahmen der normalen Ernährung keine Schäden verursacht. ABER alternative Methoden zur Krebsbehandlung sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden.

Fazit:

Gibt es jetzt endlich eine Alternative zur Chemotherapie auf pflanzlicher Basis?

Eher nicht, oder wenigsten noch nicht, da zumindest bei der Graviola die zu erwartenden Nebenwirkungen einfach zu gravierend wären. Also genau das einträte, was man der Chemotherapie vorhält.

Was wollen die deutschen Wirtschafts Nachrichten dann?

Keine Ahnung, vielleicht ist es schlicht Clickbaiting, oder ähnliches. Zumindest lassen sie wesentliche Informationen weg, was definitiv nicht im Sinne des potentiellen Verbrauchers ist. Sie schüren Hoffnung ohne wirklich ein Mittel anbieten zu können.

Wer Krebs hat, klammert sich an jeden noch so dünnen Strohhalm, egal wie dünn oder brüchig er sein mag. Traurig, dass einige Betreiber mit dieser Hoffnung auf Fang gehen.

Im Moment gibt es leider keine verlässliche Alternative zur medizinischen Chemotherapie.

Autor: Jens H., mimikama.at

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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