Aktuelles Hackergruppe attackiert gezielt Fintech-Unternehmen

Hackergruppe attackiert gezielt Fintech-Unternehmen

Facebook-Themen

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...

Aufnahmen zeigen Jupiter in nie dagewesener Schärfe

Das Hubble-Teleskop hat neue Aufnahmen des Planeten Jupiter und seines Mondes Europa gemacht, die den Gasriesen und seinen Trabanten in nie dagewesener Schärfe zeigen. Dieser...

US-Regierung schiebt TikTok und WeChat den Riegel vor!

In den USA ist das Herunterladen der chinesischen Apps TikTok und WeChat ab Sonntag unter Berufung auf nationale Sicherheits- und Datenschutzbedenken verboten! Dieser Inhalte wurde...

Fast 2300 Corona-Neuinfektionen – höchster Wert seit April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat erneut deutlich die Schwelle von 2000 übersprungen und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Dieser Inhalt...
-WERBUNG-
- Advertisement -

ESET-Forscher veröffentlichen umfangreiche Analyse zur Arbeitsweise der Evilnum-Gruppe

- Werbung -

Fintech-Unternehmen in der EU und Großbritannien sind das primäre Ziel der Hackergruppe hinter dem Schadprogramm Evilnum. ESET-Forscher haben auf Welivesecurity.de eine eingehende Analyse zur Vorgehensweise der APT-Gruppe (Advanced Persistent Threat) und der eingesetzten Malware veröffentlicht. Die Gruppe hinter Evilnum hat bei ihren Operationen das Ziel, die anvisierten Unternehmen zu infiltrieren, auszuspionieren und an sensible Daten wie Finanzinformationen des Opfers sowie deren Kunden zu gelangen.

„Das Schadprogramm ist mindestens seit 2018 aktiv. Bisher war aber nur wenig über die Gruppe dahinter bekannt“,

sagt der ESET-Forscher Matias Porolli, der die Untersuchung von Evilnum leitet.

„Ihre Werkzeuge und die genutzte Infrastruktur haben sich enorm weiterentwickelt. Sie bestehen heute aus selbstentwickelten Schadprogrammen in Kombination mit Tools, die von einem Malware-as-a-Service-Anbieter erworben wurden.“

Diebstahl von Unternehmensdaten und Finanzinformationen

„Die Zielunternehmen werden mit Spearphishing-E-Mails angeschrieben. Sie enthalten einen Link zu einer ZIP-Datei, die auf Google Drive gehostet wird.

Dieses Archiv enthält mehrere Verknüpfungsdateien, die eine schädliche Komponente ausführen und gleichzeitig ein gefälschtes Dokument zur Tarnung anzeigen“,

erläutert Porolli. Diese Lockvogeldokumente sehen glaubwürdig aus. Sie richten sich an Vertreter des technischen Supports und an Kundenbetreuer, die regelmäßig Ausweispapiere oder Kreditkarten von ihren Kunden erhalten.

- Werbung -

Einmal im Unternehmensnetzwerk eingedrungen, versucht Evilnum vertrauliche Informationen, darunter Kreditkarteninformationen, Adress- und Ausweisdaten sowie andere Daten zu sammeln. Die Sammelwut des Schadprogramms geht aber weit darüber hinaus und beinhaltet auch IT-bezogene Informationen, wie zum Beispiel VPN-Konfigurationen.

Ablauf eines Angriffs mit der Evilnum-Malware

Wie bei vielen anderen Schadprogrammen auch, können die Cyberspione direkt Befehle an die Evilnum-Malware senden. Dazu gehören Kommandos zum Sammeln und Senden von gespeicherten Passwörtern, zum Erstellen von Screenshots, zum Stoppen der Malware und zur Selbstlöschung sowie zum Sammeln und Senden von Google Chrome-Cookies an einen Command-and-Control-Server.

Weitere technische Details zur Analyse über die Evilnum-Gruppe gibt es auf Welivesecurity.

Das könnte dich auch interessieren: MacOS rückt weiter in den Fokus von Hackern

Quelle: ESET Deutschland GmbH
Artikelbild: Who is Danny / Shutterstock
- Werbung -
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Weitere Themen

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat (UPDATE)

0
+++Update 20.9.2020+++ Das Download-Verbot wurde verschoben! Der ORF schreibt u.a.: "Nach wochenlangem Gezerre zeichnet sich nun doch eine Lösung für die Kurzvideo-App TikTok in den...
Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

0
Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von der AFP zur Verfügung gestellt.

Liberale US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg ist tot

0
Die liberale Richterin am Obersten US-Gericht Ruth Bader Ginsberg ist tot. Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich hunderte Trauernde. US-Präsident Donald Trump würdigte ihre...
Dieser Inhalt wurde uns von der AFP zur Verfügung gestellt.

Aufnahmen zeigen Jupiter in nie dagewesener Schärfe

0
Das Hubble-Teleskop hat neue Aufnahmen des Planeten Jupiter und seines Mondes Europa gemacht, die den Gasriesen und seinen Trabanten in nie dagewesener Schärfe zeigen. Dieser...

Shadowbanning – TikTok blockiert in einigen Regionen LGBTQ-Inhalte.

[Weiterlesen]

Top-Artikel

USA: Trump sperrt Tiktok und WeChat (UPDATE)

+++Update 20.9.2020+++ Das Download-Verbot wurde verschoben! Der ORF schreibt u.a.: "Nach wochenlangem Gezerre zeichnet sich nun doch eine Lösung für die Kurzvideo-App TikTok in den...

Warnung vor WhatsApp und anderen Messenger-Diensten

Wie sicher ist es eigentlich seine Kontakte einem Messenger-Dienst zu überlassen und auf deren Server hochzuladen? Wie futurezone berichtet, schlagen Sicherheitsforscher Alarm, denn der Zugriff...

Kann mich Facebook zwingen, meinen Personalausweis hochzuladen?

Bereits seit einigen Jahren werden Konten auf Facebook aufgrund des Namens gesperrt. Facebook verlangt von seinen Nutzern, ihren Klarnamen anzugeben, das ist kein Geheimnis. Deswegen...

Achtung: angebliche SMS von Raiffeisen führt in Phishing-Falle

Die Raiffeisen-Banken verschicken aktuell keine SMS zu einem angeblichen "pushTan"-Dienst - Vorsicht vor Betrug! Aktuell erhalten Smartphone-Besitzer eine dubiose SMS, die angeblich von den Raiffeisen-Banken...

Identitätsdiebstahl: Das sind die gängigsten Betrugsmaschen

Ausweiskopien und fremde Identitäten sind im Bereich der Internetkriminalität ein begehrtes Gut. Denn so können Kriminelle unter falschem Namen Straftaten begehen und bleiben selbst...
-WERBUNG-
-WERBUNG-