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Gute Nachricht: „Momo“ ist tot (endgültig)!

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Seit Monaten werden Bilder von „Momo“, dem Kunstwerk eines Japaners, dazu mißbraucht, Kindern und Jugendlichen Angst einzujagen!

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Nachdem es für einige Monate ruhig um „Momo“ war, ging die Hysterie wieder los, als wenigstens ein Video auf Youtube auftauchte, in das die Fantasiegestalt hineingeschnitten wurde. Da es viele Fragen zu „Momo“ gab, fassten wir auch die Wichtigsten in einem Artikel zusammen.

Die Anfänge von „Momo“

Keisuke Aiso ist ein 43-jähriger Künstler aus Japan. Im Jahre 2016 schuf er für eine Kunstgalerie in Tokyo eine Statue, die er „Mother Bird“ nannte. Einige Besucher ließen sich mit der Statue, die den Spitznamen „Momo“ bekam, fotografieren, so gelangten die ersten Bilder des bizarren Vogelwesens ins Internet.

Zwei Jahre später wurden Fotos von „Momo“ für makabere Scherze auf WhatsApp genutzt, angeblich sei sie ein Kind, welches vor Jahren starb und nun per WhatsApp Nutzer aufforderte, ihre Nachricht zu teilen, da sie sonst als Geist erscheinen und sie töten würde.

Das Ende von „Momo“

Reporter der Zeitung „The Sun“ besuchten den Erschaffer „Momos“, Keisuke Aiso, in seinem Atelier am Stadtrand von Tokyo. Dort erfuhren sie von Aiso, dass „Momo“ nicht mehr existiert.

„Sie war kaputt, und ich habe sie weggeworfen.
Die Kinder können beruhigt sein, Momo ist tot – Sie existiert nicht mehr, und der Fluch ist gebrochen.“

Der Künstler war sehr unglücklich darüber, dass Bilder seines Kunstwerkes auf diese Art und Weise mißbraucht wurden. Er fühlte sich verantwortlich dafür, dass seine Statue Kindern weltweit soviel Angst bereitete.

Was war „Momo“ genau?

Keisuke Aiso erzählte „The Sun„, dass die Figur mit Absicht so schrecklich aussah.
„Momo“, deren Kopf und Oberkörper eine traumatisierte Frau mit Vogelbeinen darstellt, wurde von einer japanischen Geistergeschichte inspiriert.
Diese Geschichte handelt von einer Frau, die bei der Geburt ihres Kindes stirbt und als Vogelfrau wieder dort erscheint, wo sie starb, um nach ihrem Kind zu suchen.
Die Geschichte basiert auf dem Yokai (traditionelles japanisches Geisterwesen) „Ubume„.

„Sie ist ein Ghoul, eine Frau, die bei der Geburt starb. In Gewisser Weise soll sie Kinder auch erschrecken, aber nicht so! Sie war nie dazu gedacht, Kinder dazu zu bringen, sich selbst oder anderen zu schaden!“

…so der Künstler.

Fazit

Die Galerie in Japan veranstaltet jedes Jahr eine Ausstellung, in der Künstler ihre Interpretationen von japanischen Folkloregeistern zeigen. Normalerweise dürfen dort keine Fotos gemacht werden, „Momo“ stellte 2016 eine Ausnahme dar.
Da der Geisterglaube in Japans Kultur fest verankert ist und sich der Künstler dafür verantwortlich fühlt, dass durch seine Skulptur so viele Kinder nun Angst vor ihr haben, hat er sie endgültig zerstört, „um den Fluch zu brechen„.

Somit existiert „Momo“ nur noch in Videos von Menschen, die sich einen schlechten Scherz erlauben und Kinder änstigen wollen.
Die „echte“ Momo ist jedoch nun endgültig tot.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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